DE274436C - - Google Patents

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DE274436C
DE274436C DE1911274436D DE274436DD DE274436C DE 274436 C DE274436 C DE 274436C DE 1911274436 D DE1911274436 D DE 1911274436D DE 274436D D DE274436D D DE 274436DD DE 274436 C DE274436 C DE 274436C
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DE
Germany
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ploughshare
coulter
mouldboard
column
plow
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Expired
Application number
DE1911274436D
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Application filed filed Critical
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Publication of DE274436C publication Critical patent/DE274436C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B15/00Elements, tools, or details of ploughs
    • A01B15/02Plough blades; Fixing the blades
    • A01B15/08Mouldboards
    • A01B15/10Interchangeable or adjustable mouldboards

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 274436 KLASSE 45«. GRUPPE
Pflug, vornehmlich für Motorbetrieb.
* .'■..·'·· Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. November 1911 ab.
Die vorliegende Erfindung verfolgt den Zweck, bei Pflügen, vornehmlich aber bei Motorpflügen, den durch den Boden geleisteten Widerstand möglichst gleichmäßig zu halten und hierdurch die bei Motorpflügen sehr schädlichen Schwankungen in der Belastung des Motors zu vermeiden.
Es ist bereits bekannt geworden, zu ähnlichem Zweck die Stellung des Pflugschars in
ίο wagerechter und senkrechter Ebene den jeweiligen Bodenverhältnissen entsprechend zu ändern, doch waren die hierzu bisher verwendeten Einrichtungen entweder lediglich einer Schwenkung in nur einer Ebene fähig oder aber derart umständlich ausgebildet, daß ihre Anwendung für die für gewöhnlich mit einer größeren Anzahl von Scharen versehenen Motorpflüge ausgeschlossen war.
Die vorliegende Erfindung sichert demgegenüber eine sehr leichte und bequeme Einstellung des Pflugschars nach jeder Richtnng hin und zeichnet sich in erster Linie dadurch aus, daß das Schar mit seinem starr verbundenen Streichblech mittels eines kugelförmigen Buckels in einem halbkugelförmigen Pfannenlager der Griessäule gelagert ist, so daß es mittels zweier Bolzen unter verschiedenen Winkeln eingestellt werden kann.
Gemäß weiterer Erfindung sind hierbei in der Griessäule mehrere Pfannenlager vorgesehen, so daß das Schar nebst Streichblech gegenüber der Pflugsäule höher oder tiefer gestellt werden kann.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. ι eine Seitenansicht von der Furchenseite aus,
Fig. 2 eine Draufsicht,
Fig. 3 eine Seitenansicht von der Landseite aus,
Fig. 4 eine gleiche Seitenansicht bei hochgestelltem Pflugschar,
Fig. 5 und 6 zwei Einzelheiten,
Fig. 7 und 8 zwei schematische Darstellungen, aus denen der Vorgang des Wendens des Erdstreifens bei Tief- und bei Hochstellung des Schars ersichtlich ist.
Wie aus der Zeichnung hervorgeht, besteht der Erfindungsgegenstand im wesentlichen aus dem Pflugschar 1, welches mit dem Schargestell 2 in besonderer, noch näher zu beschreibender Weise lösbar und verstellbar verbunden ist. Das mit dem Pflugschar verbundene Streichblech 1 ist auf der Innenseite, in der Nähe seiner Vorderkante, mit einem ungefähr halbkugelförmigen Buckel 3 versehen, welcher nach Belieben in eine von drei gleichfalls kugelflächenartig gestalteten Pfannen 4 des Schargestells eingelegt werden kann. Selbstverständlich kann die Zahl dieser Kugelpfannen auch nach Bedürfnis geändert werden. Je nachdem man den Buckel 3 in die untere, mittlere oder obere Kugelpfanne des Schargestells 2 einlegt, wird das Pflugschar 1 seine tiefste, eine mittlere oder eine höchste Stellung einnehmen. Um die Höhenstellung der Sohle 5 der Höhenstellung des Schars 1 anpassen zu können, ist die kufenförmig gestaltete Sohle um einen Zapfen 6 des Schargestells 2 drehbar und mittels eines Spannschlosses 7 in jeder beliebigen Höhe feststell-
bar. So zeigen die Fig. ι und 3 Pflugschar und Sohle in ihrer tiefsten, Fig. 4 dieselben in ihrer höchsten Arbeitsstellung.
Die Änderung der Schrägstellung des Pflugschars gegenüber der Furchenlinie wird in der Weise bewirkt, daß das Pflugschar mit Hilfe des durch den Buckel 3 bzw. eine der Pfannen 4 gestalteten Kugelgelenks in horizontaler Ebene geschwungen und durch eine durch ein Spannschloß 8 beliebig zu verlängernde oder zu verkürzende Strebe 9 in der gewünschten Lage festgestellt wird. Damit diese Strebe 9 sich ohne Klemmen in jede Richtung einstellen kann, ist sie beiderseitig mit Kugelzapfen 10 versehen, welche sich in einem Kugellager 11 des Streichbleches bzw. in einem Kugellager 12 eines starr mit dem Pfluggestell verbundenen Armes 13 frei drehen können. Die Änderung der Schrägstellung des Pflugschars hat vornehmlich den Zweck, bei Tiefstellung des Pflugschars eine Verringerung der Furchenbreite herbeizuführen und hierdurch ein übermäßiges Anwachsen des Bodenwiderstandes zu verhüten.
Um die Neigung des Pflugschars und Streichbleches gegenüber der Furchensohle zu ändern, wird das Pflugschar in gleicher Weise wie zur Änderung der Schrägstellung mit Hilfe des Buckels 3 und einer der Pfannen 4, jedoch in senkrechter Ebene geschwungen und hierauf mit Hilfe zweier Spannbolzen 14 in der gewünschten Lage festgestellt. Die Änderung der Scharneigung hat in erster Linie den Zweck, bei Tiefstellung des Schars durch Flacherstellen desselben den Widerstand des Bodens zu mindern und hierdurch starke Änderungen der Motorbelastung bei mehr oder weniger tiefgründigem Pflügen zu verhüten. Weiterhin soll durch die Änderung der Pflugscharneigung noch der sehr wesentliche Vorteil gesichert werden, das Umstürzen des Erdstreifens auch dann zu bewirken, wenn infolge entsprechend hoher Stellung des Pflugschars bei sonst gleicher Neigung nur ein Zurseitedrängen, nicht aber auch ein Wenden des Erdstreifens eintreten würde. Dieser Zweck wird dadurch erreicht, daß das Pflugschar in höherer Lage um so viel steiler gestellt wird, daß der Pflugscharquerschnitt die Senkrechte stets in annähernd gleicher Höhe über dem Boden überschreitet. Ein Wenden des Erdstreifens tritt infolgedessen also auch dann ein, wenn das diesem Zweck eigentlich dienende, geschweifte Streichblechende zu hoch steht, um von der aufsteigenden Scholle erreicht werden zu können. Eine schematische Darstellung des Wendevorganges bei Tief- und bei Hochstellung des Schars ist in Fig. 7 und 8 gegeben. .
Selbstverständlich kann die vorstehend beschriebene Anordnung sowohl für ein- als auch für mehrscharige Pflüge aller Antriebsarten Verwendung finden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Pflug, vornehmlich für Motorbetrieb, dadurch gekennzeichnet, daß das Schar mit seinem starr verbundenen Streichblech mittels eines kugelförmigen Buckels in einem halbkugelförmigen Pfannenlager der Griessäule gelagert ist, so daß es mittels zweier Bolzen unter verschiedenen Winkeln eingestellt werden kann.
2. Pflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Griessäule mehrere Pfannenlager vorgesehen sind, so daß das Schar nebst Streichblech gegenüber der Pflugsäule höher oder tiefer gestellt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1911274436D 1911-11-21 1911-11-21 Expired DE274436C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE274436T 1911-11-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE274436C true DE274436C (de) 1914-05-20

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ID=34558926

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1911274436D Expired DE274436C (de) 1911-11-21 1911-11-21

Country Status (1)

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DE (1) DE274436C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE835234C (de) * 1950-01-15 1952-03-31 Wilhelm Pribbernow Tiefgangregulierung fuer Pfluege
DE948821C (de) * 1950-05-28 1956-09-06 Adolf Weyrauch Schlepperpflug, bei dem die Eingriffstiefe des Schares bzw. des Pflugkoerpers durch eine Tastrolle geregelt wird
US7108500B2 (en) 1999-09-22 2006-09-19 Helmut Bacher Process and apparatus for recycling of PET-material
RU2761353C1 (ru) * 2021-03-10 2021-12-07 Федеральное государственное бюджетное образовательное учреждение высшего образования "Санкт-Петербургский государственный аграрный университет" (ФГБОУ ВО СПбГАУ) Универсальный плуг для мотоблока

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DE948821C (de) * 1950-05-28 1956-09-06 Adolf Weyrauch Schlepperpflug, bei dem die Eingriffstiefe des Schares bzw. des Pflugkoerpers durch eine Tastrolle geregelt wird
US7108500B2 (en) 1999-09-22 2006-09-19 Helmut Bacher Process and apparatus for recycling of PET-material
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