DE274259C - - Google Patents
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- DE274259C DE274259C DENDAT274259D DE274259DA DE274259C DE 274259 C DE274259 C DE 274259C DE NDAT274259 D DENDAT274259 D DE NDAT274259D DE 274259D A DE274259D A DE 274259DA DE 274259 C DE274259 C DE 274259C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23K—FEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
- F23K3/00—Feeding or distributing of lump or pulverulent fuel to combustion apparatus
- F23K3/16—Over-feed arrangements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Disintegrating Or Milling (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-' M 274259 KLASSE 24 h. GRUPPE
SEYBOTH & CO. in ZWICKAU ι. Sa.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. August 1912 ab.
Für eine Reihe von Kesselsystemen, insbesondere für Lokomotivkessel, ist eine niedrige
Bauart des selbsttätigen Wurfschaufelbeschikkers konstruktive Bedingung. Dabei soll
trotz der niedrigen Bauart eine leicht zugängliche Öffnung zur Feuerbesichtigung und
Schürung vorhanden sein, ferner soll es möglich sein, durch einfache Handhabung die
ganze oder wenigstens einen Teil der Stirn-Öffnung des Wurfkastens freizulegen, um diese
Öffnung als Feueröffnung verwenden zu können für den Fall, daß aus irgendwelchen
Gründen der selbsttätige Wurfschaufelbeschicker stillgesetzt werden muß.
Schließlich hat diese Möglichkeit der Freilegung der ganzen vorderen Öffnung des
Wurfkastens den weiteren Vorteil, daß man leicht Ausbesserungen an den Wurforganen
(Brechwalze, Wurfschaufel) vornehmen kann, ohne das ganze Beschickergehäuse auseinandernehmen
zu müssen.
Es ist zwar bekannt, bei Wurfwalzenbeschickern die kohlenzuführenden Organe in
abklappbaren Teilen der Kesselvorderwand zu lagern. Diese Beschicker sind in einem türartigen
Teile der Kesselvorderwand seitlich abschwenkbar untergebracht. Bei Wurfschaufelbeschickern
ist aber diese Art der Lagerung in Rücksicht auf die Schaufelspannfedern, die in festen Punkten angreifen müssen, nicht
möglich.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun ein selbsttätiger Wurfschaufelbeschicker
für Kesselanlagen, insbesondere Lokomotivkessel, der die oben erwähnten Vorteile aufweist,
und zwar wird dabei die erwünschte, möglichst niedrige Bauhöhe dadurch erreicht,
daß der Zwischenraum zwischen Wurfschaufel und Schürplatte beliebig verringert und dabei
trotzdem die zum Schüren und Abschlacken erforderliche genügende Weite der Öffnung
durch Wegschwenken der Wurfschüssel mitsamt der Gehäusetür und durch Aufklappen der Wurfschaufel in die wagerechte Lage
entsteht. Dabei kann die als Tür ausbildbare Vorderwand des Wurfkastens in zwei Teile unterteilt sein, einen unteren niedrigen
Teil, der als Feuertür und Schüröffnung ausgebildet ist, und einen oberen, gegebenenfalls
wieder unterteilten höheren Teil, an den die Wurfschüssel angelenkt oder befestigt ist, und
welcher seinerseits an der oberen Wand des Wurfkastens angelenkt ist.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei Ausführungsformen dargestellt,
und zwar zeigt Fig. 1 eine Ausführungsform im Schnitt durch ein Beschickergehäuse, Fig. 2
eine zweite Ausführungsform im Schnitt durch ein Beschickergehäuse.
Gemäß Fig. 1 ist 1 der Trichter für die Kohle,
in dessen zylindrischem Teile 2 die auf Welle 3 befestigte Brechwalze 4 arbeitet.
Unterhalb dieser Brechwalze ist um Welle 5 pendelnd die Wurfschaufel 6 aufgehängt, die
die von der Brechwalze 4 ihr zugeführte Kohle, welche auf die den unteren Abschluß
bildende Wurfschüssel fällt, auf den Rost schleudert. Die Wurfschüssel 8 ihrerseits ist
nun um Zapfen 9 des oberen Teiles 10 der Vorderwand des Wurfkastens zwischen festen
Endlagen schwingend aufgehängt und der Teil 10 der Vorderwand des Wurfkastens dabei
seinerseits am oberen Teil des Wurfkastens um Zapfen 11 gelenkig aufgehängt.
Der untere Teil 12 der Vorderwand des Wurfkastens ist um Zapfen 13 schwingbar
und kann (in der Zeichnung punktiert dargestellt) nach unten geschwungen werden, so
daß er eine öffnung der Vorderwand des Wurfkastens freilegt, durch welche das Feuer
nachgesehen und geschürt werden kann.
Will man nun aus Betriebsgründen den
t5 selbsttätigen Wurfschaufelbeschicker stillsetzen
und die Feuerung von Hand bewirken, beispielsweise beim Anheizen des Kessels, so
kann man zunächst die Tür 12 niederklappen, alsdann die Tür 10 samt der Wurf schüssel 8
in die punktiert gezeichnete Stellung 14 bringen, d. h. hochklappen. Klappt man dann
noch die Wurfschaufel 6 in die punktiert gezeichnete Stellung 15, in welcher man sie
mittels eines Hebels festhalten kann, so ist die ganze vordere öffnung des Wurfkastens
freigegeben, so daß der ganze Rost freiliegt und von Hand in der üblichen Weise beschickt
werden kann. Gleichzeitig können Ausbesserungen an den Beschickerteilen selbst, wie Brechwalze, Wurfschaufel usw., bequem
vorgenommen und diese Teile bequem besichtigt werden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist wieder 1 der Trichter für die Zuführung der
Kohle, in dessen zylindrischem Teil 2 die auf der Welle 3 befestigte Brechwalze 4 arbeitet.
Unterhalb der Brechwalze ist um Welle 5 pendelnd die Wurfschaufel 6 aufgehängt, während die Wurfschüssel 8 nichtpendelnd an
der Vorderwand des Beschickergehäuses befestigt ist, sondern starr mit diesem verbunden
ist. Die Vorderwand des Beschickergehäuses besteht nun aus zwei Teilen, und zwar dem
oberen um Zapfen 11 schwingbaren Teile 16
und einem an diesen um Zapfen 17 pendelnd aufgehängten, die Wurfschüssel 8 tragenden
Teil 18. Der obere Teil 16 der Vorderwand ist gleichzeitig als Träger für bewegliche
Brechplatten 19 ausgebildet, die mittels Lenker 20 auf federnden Zapfen 21 des ausschwenkbaren
Teiles 16 der Vorderwand parallel beweglich abgestützt sind, so daß, wenn zwischen Brechplatte 19 und Brechwalze 4
harte Fremdkörper treten, die Brechplatte parallel zu sich ausweicht, der Fremdkörper
also ohne Beschädigung von Konstruktionsteilen hindurchfällt.
Es ist ersichtlich, daß, wenn der Teil 16
hochgeklappt wird, der an ihn angelenkte Teil 18 mit hochgenommen wird, dadurch 60
also das gesamte Beschickergehäuse freigelegt wird, so daß Wurfschaufel und Brechwalze
nachgesehen werden können. Ferner kann auch der Teil 18 für sich hochgeklappt werden,
in welchem Falle eine Feuer- und Schür- 65 öffnung von genügender Größe zur Bedienung
der Feuerung von Hand freigelegt wird. Voraussetzung für die Hochklappung des Teiles 18 ist jedoch, daß die eigentliche
Feuertür 22 zur Freigabe der Schüröffnung 70 zunächst geöffnet wird, was durch Seitwärtsschwenken
dieser Tür, da sie in seitlichen Scharnieren wie üblich gelagert ist, erfolgt. Nachdem die Feuertür geöffnet ist, läßt sich
also sowohl der untere Teil 18 der vorderen Ge- 75 häusewand für sich allein ausschwenken oder
aber auch die ganze vordere Gehäusewand. Für die Beschickung, für das Schüren und
Feuerputzen von Hand genügt es, wenn, nachdem die Feuertür 22 geöffnet ist, der 80
mittlere Teil der Vorderwand nach oben hochgeklappt wird, während man die gesamte
Vorderwand hochklappen wird, wenn es sich um eine vollständige Freilegung der Brechwalze
zur Besichtigung und etwaigen Reini- 85 gung handelt.
Claims (3)
1. Selbsttätiger Wurfschaufelbeschicker für Kesselfeuerungen, insbesondere Lokomotivkessel,
mit in abschwenkbaren Teilen der Kesselvorderwand gelagertem Kohlenzufuhrmittel,
dadurch gekennzeichnet, daß die Wurfschüssel (8) an einem um ein wagerechtes Gelenk (11) schwenkbaren
Teil (10) der vorderen Gehäusewand um ein wagerechtes Gelenk (9) schwenkbar
gelagert ist und beim Ausschwenken des Gehäusewandteiles mitgeschwenkt wird.
2. Selbsttätiger Wurfschaufelbeschicker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß auch der noch übrige untere Teil (12) der Vorderwand des Wurfkastens umklappbar
angeordnet ist.
3. Selbsttätiger Wurfschaufelbeschicker nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die hochklappbare Vorderwand des Wurfkastens in zwei Teile unterteilt ist, einen oberen, eine bewegliche und
federnd gelagerte Brechplatte (19) tragenden Teil (16) und einen unteren an ihn
angelenkten, die Wurfschüssel (8) tragenden Teil (18), der in der Verschlußlage
durch die untere, die Schüröffnung verschließende, seitlich ausschwenkbare Feuertür
(22) gehalten wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE274259C true DE274259C (de) |
Family
ID=530642
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT274259D Active DE274259C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE274259C (de) |
-
0
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