DE330147C - Wurfschaufelbeschicker mit wagerecht feststellbarer Wurfschaufel und abklappbarem Gehaeusedeckel - Google Patents

Wurfschaufelbeschicker mit wagerecht feststellbarer Wurfschaufel und abklappbarem Gehaeusedeckel

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DE330147C
DE330147C DE1914330147D DE330147DD DE330147C DE 330147 C DE330147 C DE 330147C DE 1914330147 D DE1914330147 D DE 1914330147D DE 330147D D DE330147D D DE 330147DD DE 330147 C DE330147 C DE 330147C
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shovel
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DE1914330147D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23KFEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
    • F23K3/00Feeding or distributing of lump or pulverulent fuel to combustion apparatus
    • F23K3/16Over-feed arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Special Wing (AREA)

Description

  • Wurfschaufelbeschicker mit wagerecht feststellbarer Wurfschaufel und abklappbarem Gehäusedeckel. Es ist bei Schrägrostfeuerungen mit Kohlentrichter bekannt, zur Erleichterung des Schürens eine herabklappbare Schürplatte anzuordnen.
  • Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, daß bei Wurfschäufelbeschickern mit wagerecht feststellbarer Wurfschaufel und abklappbarem Gehäusedeckel die Schürplatte gleichfalls, und zwar um die untere Kante herabklappbar gelagert ist.
  • Hierdurch werden gegenüber bekannten Feuerungen mit Wurfschaufelbeschickung nicht ohne weiteres voraussehbare technische Vorteile erzielt: Nach wagerechter Feststellung der Wurfschaufel und nach Öffnen des Gehäusedeckels läßt sich nämlich bei Beschickern mit feststellbarer Wurfschaufel, abklappbarem Gehäusedeckel und herunterklappbarer Schürplatte das Abschlackgerät durch die Gehäuseöffnung zwischen Wurfschaufel und- Wurfschüssel hindurch bequem einführen und die Schlacke, ohne sie über die Wurfschüssel durch die Gehäuseöffnung herausziehen zu müssen, vor der Wurfschüssel über die herabgeklappte Schürplatte unmittelbar in den Aschenfall befördern. Neben dem Schutz des Heizers vor Staub und heißen Dämpfen beim Abschlacken wegen der Möglichkeit der Schließung der Aschenfallschurre wird gleichzeitig der konstruktive Vorteil erreicht, daß die Aschenfallschurre dicht an den Aschenraum unter dem Rost angefügt werden kann und somit keinen in den Heizerstand hineinragenden Ausbau erfordert.
  • Auch gegenüber den bekannten Wurfschaufelbeschickern mit nach oben klappbarer Wurfschüssel besteht der Vorteil, daß wegen der hohen Lage der Einführöffnung für das Abschlackgerät der Heizer beim Abschlacken sich nicht zu bücken braucht.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei Ausführungsformen in Fig. t und 2 im Schnitt veranschaulicht.
  • Die Gehäusevorderwand besteht gemäß Fig. z aus zwei voneinander unabhängigen Deckeln, einem oberen Deckel r für das Brechwalzengehäuse und einem unteren Deckel ?, für das Schaufelgehäuse. - Die Wurfschüssel 3 wird hier zum Teil von dem Deckel 2 gebildet, zum Teil ist sie mit dem @ Beschickergehäuse aus einem Stück hergestellt oder mit ihm fest verschraubt. Das Schaufelblech der Wurfschaufel 4 besitzt einen Ausschnitt, der die Beobachtung des Feuers durch ein im Deckel angebrachtes Schauloch gestattet. Eine Feuertür in gewöhnlichem Sinne ist bei dieser Einrichtung nicht vorhanden, dagegen ist die Schürplatte 5, die einen Abschluß zwischen Feuerraum und Außenraum bildet, um den an ihrer Unterkante liegenden Zapfen 6 klappbar angeordnet und kann in die punktiert gezeichnete Lage heruntergeklappt werden. Sie ist mit Luftdurchtrittsschlitzen 7 versehen, deren Wirkung durch eine Klappe 8 geregelt werden kann.
  • Soll das Feuer geschürt werden, so wird die Schürplatte 5 heruntergeklappt und das Schüreisen durch die so entstandene Öffnung eingeführt. Je nachdem man die Länge der Schürplatte 5 bemißt, kann man beliebig große Öffnungen zum Befahren des Kessels einerseits, zum etwaigen Herausschaffen der Schlacke beim Abschlacken anderseits erzielen. Dabei wird die Krücke zum Abschlacken nicht durch die beim Herunterklappen der Schürplatte 5 entstandene Öffnung eingeführt, sondern nach Öffnen des Deckels 2 und nach Hochklappen und Feststellen der Wurfschaufel 4 durch die so geschaffene große vordere Öffnung.
  • Verzichtet man darauf, durch Herunterklappen der Schürplatte 5 eine Öffnung für das Schüren des Feuers zu schaffen, so kann man die Wurfschüssel in Rosthöhe legen. In diesem Falle müßte man zum Zwecke des Schürens den Deckel 2 öffnen und die Wurfschaufel 4 hochklappen; beim Abschlacken wäre außerdem die Schürplatte 5 herunterzuklappen.
  • Während bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. r die Wurfschüssel zum Teil von dem mit dem Gehäuse aus einem Stück gegossenen oder mit ihm fest verschraubten Teile 3 gebildet wird, zum anderen Teile aber in dem wegschwenkbaren Deckel 2 enthalten ist, ist bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 die ganze Wurfschüssel 3 am Gehäuse starr befestigt oder mit diesem Gehäuse zusammengegossen, und der Deckel 2 ist wie eine Tür seitlich wegschwenkbar angeordnet. Es ist in dieser Fig. 2 wieder 2 der wegschwenkbare Deckel, 3 die Wurfschüssel, 4 die Wurfschaufel und 5 die um den Zapfen 6 klappbare Schürplatte.
  • Bei beiden Anordnungen ist die Schürplatte in ihrer ganzen Breite klappbar gedacht und so breit ausgeführt, als der lichte Flammrohrdurchmesser es gestattet. Man könnte aber auch die Schürplatte aus einem klappbaren und festen Teil zusammensetzen, derart, daß nur das Mittelstück der Schürplatte von einer der lichten Weite des Gehäuses entsprechenden Breite schwenkbar eingerichtet ist, während die beiden Seitenstücke fest angeordnet werden können. Die erstere Anordnung hätte bei beiden Ausführungsbeispielen den Vorteil, daß durch das Herunterklappen der Schürplatte eine Öffnung geschaffen wird, die ungefähr ebenso breit ist wie der Rost, und daß dadurch das Abschlacken erleichtert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wurfschaufelbeschicker mit wagerecht feststellbarer Wurfschaufel und abklappbarem Gehäusedeckel, dadurch gekennzeichnet, daß die an die Wurfschüssel (3) sich anschließende Schürplatte (5) derart um die untere Kante herabklappbar gelagert ist, daß durch ihr Herabklappen eine zum Schüren und Entschlacken des Rostes ausreichende Öffnung entsteht.
DE1914330147D 1914-01-11 1914-01-11 Wurfschaufelbeschicker mit wagerecht feststellbarer Wurfschaufel und abklappbarem Gehaeusedeckel Expired DE330147C (de)

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