DE274253C - - Google Patents

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DE274253C
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eccentric
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shaft
screw
rotating
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L29/00Reversing-gear
    • F01L29/02Reversing-gear by displacing eccentric

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 274253 KLASSE Ud. GRUPPE
Firma A. BORSIG in BERLIN-TEGEL
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Juli 1911 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Umsteuerung für Dampf- und andere Kolbenkraftmaschinen, mit welcher während des Ganges Drehrichtung und Füllungshub geändert bzw. geregelt werden kann.
Es ist bekannt, daß man mit einem Exzenter und einer zugehörigen Schieberstange umsteuern und die Füllung einstellen kann, wenn dasselbe zur Triebkurbellage nach der Gegenseite verbracht werden kann. Geschieht diese Verstellung in einer, Geraden, die rechtwinklig zum Kurbelradius steht, so bleibt die einmal durch den Abstand dieser Geraden vom Kurbelmittel bestimmte lineare Voreilung
!5 unveränderlich, während der Schieberweg bzw. Ventilweg und hiermit die Füllung verschieden sein kann.
Die vorliegende Anordnung einer derartigen Steuerung bezieht sich auf Art und Mittel zur Hervorbringung der erforderlichen Bewegung des Exzentermittelpunktes gegenüber der Steuerwelle bzw. der Treibkurbelstellung. Die in Fig. ι der Zeichnung dargestellte Steuerwelle W1 trägt das Steuerexzenter e mittels eines Lenkers W1, eit der, im Wellmittel W1 drehbar gelagert, als Teil einer Ellipsenlenkerführung die Führung des Exzentermittels in der Geraden m, mx besorgt, während die Winkelstellung zum Arm α von dem Arm b mittels eines besonderen Steines eä, der in einer Führung am Exzenter gleitet, bestimmt wird; durch diese Anordnung wird die Entfernung der beiden Punkte e2, es, welche die Drehung zu bewirken haben, erheblich größer, und hiermit werden die Drücke auf diese Punkte entsprechend kleiner.
Fig. 2, 3 und 4 zeigen weitere Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes; die Bezeichnung " der Teile ist mit gleichen Buchstaben erfolgt wie bei Fig. 1. Fig. 2 zeigt eine ähnliche Anordnung wie Fig. 1, nur mit dem Unterschiede, daß hier die Hauptwelle W1 Hohlwelle ist und die Welle ws in dieser liegt, und daß außerdem der Lenker W1, ex durch eine Führungsrinne am Arme α ersetzt ist, in der ein dem Zapfen ex entsprechender Stein e4, der am Exzenter drehbar ist, gleitet; der Arm w2, es gleitet außerdem in einem anderen Stein, der drehbar im Exzenterkörper ist.
Diese Anordnung hat in bestimmten Fällen den Vorteil, daß die äußere Welle W1 die angetriebene Hauptsteuerwelle sein kann, welche immer synchron und homolog mit der Kurbel zu laufen hat.
Fig. 5 und 6 zeigen die bauliche Ausgestaltung gemäß Anordnung nach Fig. 2 und ist die Bedeutung der Bezeichnungen die gleiche wie die Fig. 2.
Die Verdrehung der Wellen gegeneinander erfolgt durch Verschiebung einer Muffe in Längsrichtung der Steuerwelle; die Fig. 7 bis 9 stellen die Vorrichtung dar. Die Muffe I, I trägt in sich zwei gegenüberliegende Schrau-
benstücke s, s; diese Schraubenstücke besitzen die schraubenförmigen Flankenseiten S1, S1 und S2, s2> in der einen Schraubenrichtung wirkend, die in entsprechend schraubenförmigen Aussparungen der Hohlwelle
w,
gleiten; diese
selben Schraubenstücke besitzen nach innen zu Schraubenzähne, die in entgegengesetzter Richtung wirken und die in entsprechende Schraubengänge S3, S4 eingreifen, welchselbe in
ίο einer Verdickung der inneren Welle w eingeschnitten sind.
Die Steigung der Schraubengänge und Flanken ist verhältnismäßig gering, da der Verdrehungswinkel nicht sehr groß sein muß und da die entgegengesetzt wirkenden Schraubrichtungen hinsichtlich Verdrehung sich addieren bei Verschiebung der Muffe.
Fig. 10 und 11 zeigen ein Beispiel der Anordnung bei einer Lokomotive. Die Steuerwelle ZeI1 wird durch Räder synchron mit der Triebachse umgetrieben; β und e bezeichnen die beiden Steuerexzenter mit der zugehörigen Stange, die nach den Schieberstangen führt; I bezeichnet die Muffe zur Betätigung der Steuerung, Z1 die Stellung der Muffe in entgegengesetzter Lage.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Umsteuerung für Kolbenmaschinen durch Verstellen des Exzenters mittels einer Geradlenkerführung, dadurch gekennzeichnet, daß eine Stellkurbel (b), welche nicht einen Teil der Lenkerführung bildet, durch zentrische, gegeneinander verdrehbare Wellen (W1, W2) verstellt wird und in bezug auf die Hauptwelle bzw. zum Exzentermittel entgegengesetzt dem mit der Hauptwelle umlaufenden Bestimmungspunkt (e2) des Exzenters (β) an diesem angreift.
2. Umsteuerung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Verdrehungsvorrichtung der ineinander drehbaren Wellen (w und W0) mittels gegenläufiger Schrauben, von welchen die eine massive Schraube (w) von mehreren Schraubenstücken oder Backen (s) mit zahnartigen, entgegengesetzt zu ihren Flanken wirkenden Zähnen gefaßt und gegenüber der die Flankenaussparungen besitzenden Hohlwelle (w0) verdreht wird, indem eine Muffe (I), an welcher die Schraubenstücke ^s, s) befestigt sind, in Richtung der Wellenachse verstellt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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