DE273669C - - Google Patents
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- DE273669C DE273669C DENDAT273669D DE273669DA DE273669C DE 273669 C DE273669 C DE 273669C DE NDAT273669 D DENDAT273669 D DE NDAT273669D DE 273669D A DE273669D A DE 273669DA DE 273669 C DE273669 C DE 273669C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01D—NON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
- F01D1/00—Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines
- F01D1/02—Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines with stationary working-fluid guiding means and bladed or like rotor, e.g. multi-bladed impulse steam turbines
- F01D1/023—Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines with stationary working-fluid guiding means and bladed or like rotor, e.g. multi-bladed impulse steam turbines the working-fluid being divided into several separate flows ; several separate fluid flows being united in a single flow; the machine or engine having provision for two or more different possible fluid flow paths
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 273669 KLASSE 14 c. GRUPPE
vom Dampfdruck im Akkumulator erfolgt.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. November 1913 ab.
Bei Zweidruck- und Abdampfturbinen ist es notwendig, die Regelung in Abhängigkeit zur
Menge des im Akkumulator aufgespeicherten Abdampfes zu beeinflussen. Nun ist in einem
Glocken akkumulator der Dampfdruck in der untersten und obersten Glockenstellung infolge
des ungleichen Auftriebes des in den Wasserraum tauchenden Teiles der Glocke verschieden.
Diese Druckdifferenz kann vermittels eines
ίο Druckreglers zur Verstellung des Turbinenreglergestänges
benutzt werden. Der Druckregler wird so eingestellt, daß die Umsteuerung
der Dampfzufuhr von Frischdampf auf Abdampf und umgekehrt etwas über der untersten
Glockenstellung erfolgt. Im oberen Hubteil der Glocke arbeitet also die Turbine
stets mit Abdampf. Bei stoßweiser starker Dampfzufuhr zum Akkumulator kommt das Sicherheitsventil der Glocke in ihrer obersten
Stellung häufig zum Abblasen. Erfahrungsgemäß treten nun bei derartigen Betrieben
in der obersten Glocken stellung bei zeitweiligem Abblasen der Sicherheitsventile verhältnismäßig
starke Druckschwankungen im Abdampfraum des Akkumulators auf. Diese pflanzen sich
in der Dampfleitung nach dem Druckregler fort und üben dort durch Erzeugung von Schwingungen einen störenden Einfluß auf die
Regelung aus, indem diese vorübergehend auf Frischdampf umschaltet, trotz der höchsten
Glockenstellung und reichlich zur Verfügung stehender Abdampfmenge.
Vorliegende Erfindung bezweckt nun, die störende Einwirkung der in der hochstehenden
Glocke etwa auftretenden Dampfschwankungen auf den Druckregler zu verhindern. Zu diesem
Zwecke wird eine bestimmte Stellung der Glocke, und zwar kurz vor dem oberen
Glockenanschlag, dazu benutzt, mittels einer Hilfsvorrichtung eine Sperrung des Druckreglers
in seiner äußersten Lage vorzunehmen, so daß selbst bei starken Druckschwankungen
im Dampfspeicher in der Höchstlage der Glocke eine Umsteuerung auf Frischdampf nicht erfolgen
kann. Für die Sperrung selbst gibt es verschiedene Ausführungsmöglichkeit en.
In Fig. ι ist die Verriegelung des Druckreglers c durch ein starres Gestänge dargestellt.
Die Glocke α hebt kurz vor ihrer oberen Endlage mit Hilfe des Anschlages g das Gestange
h, so daß durch den Hebel / der Anschlag k des Druckreglers c in seiner tiefsten
Lage, die er vorher infolge der Drucksteigerung im Akkumulator α eingenommen hat,
gesichert wird, f ist die Druckleitung des Reglers und d das Sicherheitsventil.
Ferner kann, wie in Fig. 2 angegeben, durch die Glocke α eine Kontaktvorrichtung 0 zur
Berührung gebracht werden, wodurch ein elektrischer Stromkreis geschlossen wird. Dieser
elektrische Strom durchfließt eine Spule -p, die
um den Eisenkern r des Druckreglerkolbens c angeordnet ist. Die Zugkraft des Magneten φ
überwiegt die Spannkraft der Feder im Druckregler c, so daß der Druckregler seine äußerste
Stellung nicht verlassen kann, solange der Strom die Magnet wicklung durchfließt.
Nach Fig. 3 wird die Verriegelung mit Hilfe einer Druckflüssigkeit vorgenommen, wobei
unter Drückflüssigkeit auch jedes gasförmige Mittel zu verstehen ist. In der Höchstlage
der Glocke α wird mittels eines Gestänges ein Steuerschieber I so bewegt, daß die Druckflüssigkeit
freien Zutritt zu dem Kolben m hat und letzteren und damit auch den Druckregler
c in seiner unteren Lage festhält. Sinkt die Glocke, so wird durch die Feder η der
Steuerschieber nach unten verstellt, wodurch die Zuflußleitung für die Druckflüssigkeit abgesperrt
und die Abflußleitung freigegeben wird. Der Druck über dem Kolben m verschwindet,
so daß bei geringem Speicherdruck, also auch bei kleinerer Dampfpressung im
Druckregler c der Reglerkolben ungehindert ansteigen und eine Verstellung der Dampfeinlaßorgane
zur Turbine einleiten kann.
Schließlich läßt sich zur Vereinfachung der Vorrichtung nach Fig. 3 Frischdampf als Druckflüssigkeit
benutzen, indem kurz vor der obersten Glockenstellung von der Glocke a
(Fig. 4) ein Frischdampfzusatzorgan e geöffnet und hierdurch Frischdampf in die schon für
den Druckregler vorhandene Dampfleitung f eingelassen wird. Die in Leitung f entstehende
Drucksteigerung hält den Kolben des Druckreglers in seiner tiefsten Lage fest, so daß die
bei tieferer Glockenstellung vorher vollzogene Umsteuerung der Regelung von Frischdampf
auf Abdampf auch bei größeren Druckschwankungen im Dampfspeicher aufrechterhalten
bleibt. Sobald die Glocke α wieder zu sinken beginnt, hört die sichernde Wirkung auf, wenn
das Frischdampfzusatzventil geschlossen wird. Bei weiterem Sinken der Glocke ist dann der
Druckregler c gegen den verminderten Druck in der tieferstehenden Glocke wieder empfindlich
und kann kurz vor der tiefsten Glockenstellung auf Frischdampfbetrieb umschalten.
Claims (5)
- Patent-Ansprüche:i. Sicherheitsvorrichtung für Abdampf und Zweidruckturbinensteuerung mit Glokkenakkumulator, bei der die Umsteuerung von Frischdampf auf Abdampf und umgekehrt durch einen Druckregler in Abhängigkeit vom Dampfdruck im Akkumulator erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Glocke (a) kurz vor ihrer oberen Endlage mittels einer Hilfsvorrichtung den beweglichen Teil des Druckreglers (c) in seiner zugehörigen Lage sperrt, so daß die bei niedriger Glockenstellung durch den Druckregler vollzogene Umsteuerung von Frischdampf auf Abdampf auch bei etwa auftretetenden Druckschwankungen aufrechterhalten bleibt.
- 2. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrung des Druckreglers (c) mit Hilfe eines Gestänges (h, i) bewirkt wird.
- 3. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Glocke (a) durch Betätigung einer Kontaktvorrichtung (0) den Stromkreis eines Magneten (p) schließt, der den beweglichen Teil des Druckreglers (c) festhält.
- 4. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Glocke (a) einen Steuerschieber (I) verstellt und damit einer Druckflüssigkeit freien Zutritt zu einem mit dem Druckregler (c) verbünde-" nen Kolben (m) gibt.
- 5. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß durch ein von der Glocke (a) gesteuertes Organ (e) Frischdampf in die Dampfleitung (f) zum Druckregler (c) eingelassen und hierdurch im Druckregler (c) eine Drucksteigerung erzeugt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE273669C true DE273669C (de) |
Family
ID=530100
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT273669D Active DE273669C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE273669C (de) |
-
0
- DE DENDAT273669D patent/DE273669C/de active Active
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