DE249635C - - Google Patents

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DE249635C
DE249635C DENDAT249635D DE249635DC DE249635C DE 249635 C DE249635 C DE 249635C DE NDAT249635 D DENDAT249635 D DE NDAT249635D DE 249635D C DE249635D C DE 249635DC DE 249635 C DE249635 C DE 249635C
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Germany
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valve body
suspended
locking hook
electromagnet
gas
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q3/00Igniters using electrically-produced sparks
    • F23Q3/008Structurally associated with fluid-fuel burners

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Magnetically Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 249635 KLASSE Ad. GRUPPE
in TURGI, Schweiz.
Sperrhaken in der Offenstellung gehalten wird.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. August 1911 ab.
Die Erfindung betrifft einen Gasfernzünder, bei dem das öffnen und Schließen des Ventils mittels eines in einem Solenoid heb- und senkbaren Eisenkernes bewirkt und das Ventil durch einen von einem besonderen Elektromagneten beeinflußten, als Anker ausgebildeten Sperrhaken in der Offenstellung gehalten wird. Bei derartigen Einrichtungen wird der Eisenkern gehoben und dadurch das Ventil geöffnet, sobald ein elektrischer Strom durch das Solenoid hindurchgeschickt wird. Durch eine Sperrung wird der Ventilkörper in der gehobenen Lage gehalten, aus welcher Stellung er nach Lösung der Sperrung infolge des
!5 Eigengewichtes nach nochmaligem Stromschluß in die Schließstellung zurückgelangt. In Rücksicht auf die bei Gaslicht unvermeidliche Erwärmung der ganzen Lampe, die bei Invertbrennern infolge der nach oben strahlenden Hitze am bedeutendsten ist, entstehen bei den Sperrvorrichtungen für die elektromagnetisch betätigten Abschlußventile nicht selten dadurch Versager, daß die kleinen Gegenfedern infolge der Erwärmung an Elastizität einbüßen. Bei diesen als Massenartikel herzustellenden Einrichtungen ist aber hohe Betriebssicherheit unbedingt erforderlich. Um nun eine Sperrwirkung mit rein mechanischen Mitteln ohne Federeinrichtung oder sonstige elastische Mittel zu erzielen, ist gemäß der Erfindung der Sperrhaken unterhalb seines Schwerpunktes über dem Ventilkörper pendelnd, und zwar 35
an dem ihn beeinflussenden Elektromagneten aufgehängt. Der angehobene Ventilkörper ist mit einem Hakenansatz versehen, der beim Anheben des Ventilkörpers mit dem labil aufgehängten und von dem Elektromagneten wegstrebenden Sperrhaken derart in Eingriff gelangt, daß der Hakenansatz festgehalten und der Sperrhaken so lange in stabiler Lage gehalten wird, bis er durch eine Erregung des ihn beeinflussenden Magneten aus der Eingriff slinie ausgeschwenkt wird. Dieser unterhalb des Schwerpunktes in eigenartiger Weise aufgehängte Sperrhaken benötigt nicht eine der Zerstörung ausgesetzte Feder, was für Gasleitungen besonders wichtig ist, und bietet beim Anheben des Ventiles einen erheblich geringeren Widerstand als die üblichen für diesen Zweck benutzten Federn. Infolge der Aufhängung des Sperrhakens an dem eingeschraubten Magneten wird nicht nur die Montage bedeutend vereinfacht, sondern auch die Ausbildung und Überwachung der Sperrvorrichtung bedeutend erleichtert.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung:
In einem Gehäuse ist ein die Gaszuführung regelnder Ventilkörper α von solchem Gewicht angebracht, daß er trotz des Druckes in der Leitung abdichtet. Um den Ventilkörper greift als Solenoid eine Spule b, die bei einer Erregung durch den Steuerstrom den Ventilkörper α vertikal nach oben zieht. Der Ven-
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tilkörper α ist zur Sperrung in der Öffnungsstellung mit einem Hakenansatz c versehen. An geeigneter Stelle des Hubweges ist der an dem Magneten g unterhalb des Schwerpunktes aufgehängte Haken e angeordnet. Nach außen zu einer geeigneten Schaltstelle h führen die elektrischen Stromzuführungen von der Energiequelle i. Die Leitung k geht an Erde und von dort in die Spulen g und b,
ίο während die Leitungen I und m mit den freien Enden an diesen Spulen angeschlossen sind. Durch Schließen des Stromkreises i, k, b, I, h oder des Stromkreises i, k, g, m, h wird dann die Spule g oder b erregt und der Gaszutritt geöffnet oder geschlossen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Elektromagnetisch gesteuerter Gasfernzünder, bei welchem der Ventilkörper durch einen von einem besonderen Elektromagneten beeinflußten, als Anker ausgebildeten Sperrhaken in der Offenstellung gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß dieser unterhalb seines Schwerpunktes über dem Ventilkörper pendelnd aufgehängt ist.
2. Ausführungsform des Gasfernzünders gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrhaken an dem ihn beeinflussenden Elektromagneten aufgehängt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT249635D Active DE249635C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2608353A (en) * 1952-08-26 Electromagnetic valve

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