DE2734682C2 - Verfahren zur Elektroerosions-Bearbeitung eines Werkstücks und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zur Elektroerosions-Bearbeitung eines Werkstücks und Vorrichtung zur Durchführung des VerfahrensInfo
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Description
nisses (-■---) aus der ersten elektrischen Größe
\t-io J
(N4(O) und der zweiten elektrischen Größe (/ — to),
gekennzeichnet durch eine Vergleichsschaltung (18), die den Zeitpunkt (/,), zu dem dieses Verhältnis
(—I zu wachsen aufhört, feststellt und daraufhin
1-10)
die Auseinanderbewegung in der jeweils folgenden Periode veranlaßt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Vergleichsschaltung (18) einerseits
ein Signal zugeführt wird, das der Änderung der Anzahl der seil Beginn einer Periode erosiv wirkenden
Impulse pro Zeiteinheit entspricht ('■ -~-J und andererseits
ein Signal, das der Anzahl der seit Beginn der Periode erosiv wirkenden Impulse dividiert durch
die seil Beginn der Periode verstrichene Zeit entspricht (' 4 - ) und die ein das Auseinanderbewegen
bewirkendes Signal abgibt, wenn die beiden erstgenannten
Signale gleich sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch ein Register (19) mit zwei Stufen (V,_ ,. K1), in
deren einer ein dem zeitlichen Mittelwert der der Anzahl der erosiv wirkenden Impulse in einer jeweils
vorangehenden (ersten) Periode entsprechendes Signal und in deren anderer ein dem zeitlichen Mittelwert
der Anzahl der erosiv wirkenden Impulse in der jeweils folgenden (zweiten) Periode entsprechendes
Signal gespeichert wird und durch eine an diese Stufen (V1 _|, V1) angeschlossene Vergleichsschaltung
(20) und daran angeschlossene Logikschaltung (24, 25). die ein der Vergrößerung der Dauer der Auseinanderbewegung
bewirkendes Signal an eine Steuerschaltung (26, 27, 11, 9, 4) für die dann folgende
(dritte) Periode abgibt, wenn eine· Vergrößerung dieser Dauer bei der zweiten Periode zu einer Vergrößerung
oder eine Verminderung dieser Dauer bei der zweiten Periode zu einer Verminderung des genannten
Mittelwertes geführt hat und die ein die Verminderung der Dauer der Auseinanderbewegung bewirkendes
Signal an die Steuerschaltung (26,27,11,9,4)
für die dann folgende (dritte) Periode abgibt, wenn eine Vergrößerung dieser Dauer bei der zweiten Periode
zu einer Verminderung oder eine Verminderung dieser Dauer bei der zweiten Periode zu einer Vergrößerung
des genannten Mittelwerts geführt hat.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Elektroerosions-Bearbeitung
eines Werkstücks und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Oberbegriffen
der Ansprüche 1 bzw. 2.
Bei der Elektroerosions-Bearbeitung wird in schwierigen Fällen die Technik periodischer Rückzugbewegungen
der Elektroden angewandt, um eine schnelle Erneuerung der Arbeitsflüssigkeit zu erhalten und die Funkenbildungsbedingungen
zu verbessern. Man weiß, daß die schnelle Pulsation der Elektrode ein einfaches Mittel zum
wirkungsvollen Erneuern der; dielektrischen Flüssigkeit bildet. Bisher hat man indessen noch nicht den besten
Kompromiß zwischen der während der Rückzugbewegung verlorenen Zeit und der Zeit gefunden, die durch die
Verbesserung der Erosionsleistung gewonnen wird, die sich aus der während der Rückzugbewegung erzwungenen
Erneuerung der Arbeitsflüssigkeit ergibt.
Verfahren zur adaptiven Steuerung der Frequenz und der Dauer dieser Rückzugbewegungen sind schon bekannt.
Im besonderen besteht das in der US-Patentschrift Nr. 38 75 374 beschriebene Verfahren darin, das zyklische
Verhältnis der Amplitude und der Frequenz der Rückzugbewegungen als Funktion der Bedingungen zu
ändern, unter denen die Entladungen entstehen. Dieses Verfahren, das vorbestimmte Funkenbildungsbedingungen
aufrechterhält, ermöglicht nicht das Erreichen der maximalen Bearbeitungsleistung während jeder Rückzugsperiode
der Elektroden.
Die Erfindung stützt sich auf die Beobachtung, daß maximale Bearbeitungsleistung dann erhalten werden
kann, wenn eine fortschreitende Verschlechterung der Bedingungen erfolgt, unter denen die Funkenbildung im
Verlauf jeder Bearbeitungsphase, die in eine Rückzugsperiode der Elektroden mit einbegriffen ist, bewirkt
wird. Diese Verschlechterung ruft eine Verminderung des Nutzbearbeitungsstromes hervor, und es besteht ein bestimmtes
Verhältnis zwischen der Dauer eines Rückzuges und dem Zeitintervall zwischen zwei aufeinanderfolgenden
Rückzügen, für das der während einer Rückzugsperiode errechnete mittlere Nutzstrom und infolgedessen
die mittlere Bearbeitungsleistung während derselben Periode maximal sind.
Aufgabe der Erfindung ist es demgegenüber, ein Verfahren und eine Vorrichtung eingangs genannter Art anzugeben,
bei dein die Frequenz der periodischen Relativbewegung und die Dauer der Auseinanderbewegung von
Elektrode und Werkstück im Sinne einer optimalen Erosionsleistung selbsttätig optimiert werden.
Die Lösung dieser Aufgabe ist in den Kennzeichen-Teilen
der Ansprüche 1 und 2 angegeben.
In einer Ausführungsform kann eine erste Optimierungsschaltung vorgesehen werden, die aufeinanderfolgende
Berechnungen des Mittelwertes der Erosionsleistung von dem Zeitpunkt an bewirkt, zu den. ein Rückzug
der Elektroden erfolgt, und die den folgenden Rückzug von dem Zeitpunkt an veranlaßt, zu dem dieser Wert
zu wachsen aufhört. Somit ist die erodierte Materialmenge während jeder Rückzugsperiode immer maximal. Damit
die Dauer dieser Rückzüge ausreichend lang ist, um wieder normal Bearbeitungsbedingungen VGr dem Beginn
einer neuen Bearbeitungsphase herzustellen, kann zusätzlich eine zweite Optimierungsschaltung vorgesehen
werden, mit der die Dauer der Rückzüge durch aufeinanderfolgende Siufen geändert werden kann, so daß
der Mittelwert der am Ende jeder Bearbeitungsperiode erreichten Erosionsleistung ein Maximum wird.
Die Zeichnung veranschaulicht schematisch und als Beispiel eine Ausführungsform der Vorrichtung zur
Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung. Es zeigen:
Fig. 1 ein allgemeines Schema der Vorrichtung;
Fig. 2 ein elektrisches Schakbild der Schaltung 6 der
Fig. 1;
Fig. 3 ein Diagramm zur Veranschaulichung der Arbeitsweise
der Schaltung der Fig. 2; und
Fig. 4 ein Schaltbild der Schaltung 8 der Fig. 1.
Die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung umfaßt eine Werkstückelektrode 1 und eine Werkzeugelektrode 2,
deren Verschiebung durch eine Vorrichtung 3 ansprechend auf ein von einer Befehls- oder Steuerschaltung 4
geliefertes Signal veranlaßt wird. Der Arbeitsstrom wird von einer Gleichspannungsquelle 5 geliefert, deren eine
Klemme an einen Impulsgenerator G und deren andere Klemme an die Elektrode 2 angeschlossen ist. Das andere
Ende des Generators G ist mit der Elektrode I über einen Widerstand R zur Messung des Arbeitsstromes verbunden.
Die Strom- und Spannungsmaße oder -größen werden über Leiter U und / an die Steuerschaltung 4 und an eine
Schaltung 5 geleitet, die einen Impuls auf einer Leitung E bei jeder elektroerosiven Entladung hervorruft. Die
Schaltung 5 liefert ihre Impulse an den Eingang E1 einer
Schaltung 6, wenn sich der Umschalter 7 in seiner Stellung α befindet. Die Schaltung 6 berechnet die Dauer
einer Bearbeitungsperiode und erhält für diesen Zweck Taktimpulse CK, die ein Taktgeber H erzeugt.
Die Schaltung 6 hat zwei Ausgänge, von denen der eine
Ausgang A mit einer Schaltung 8 zur Berechnung der Rückzugsdauer verbunden ist, wobei das von der Schaltung
6 an ihrem Ausgang A gelieferte Signal dem von dieser Schaltung errechneten Mittelwert der Bearbeitungsleistung
entspricht. Der andere Ausgang B der Schaltung 6 liefert ein Signal zur Veranlassung dos Rückzugs
der Elektrode am Ende einer Bearbeitungsperiode. Der Ausgang B ist einerseits mit einem zweiten Eingang
der Schaltung 8 und andererseits mit einer Sperrschaltung 9 verbunden.
Die Sperrschaltung 9 umfaßt eine Kippschaltung 10, deren Eingang D mit dem Ausgang B der Schaltung 6
verbunden ist. Der Steuereingang Cp ist mit dem Ausgang B und dem Ausgang einer Vergleichsschaltung 11
mittels einer ODER-Schaltung 12 verbunden. Der Ausgang Q ist einerseits an die Steuerschaltung 4 und andererseits
an einen der Eingänge einer UND-Schaltung 13 angeschlossen, deren anderer Eingang die Taktimpulse
CA: erhält. Der Ausgang der UND-Schaltung 13 ist mit einem Zähler C1 verbunden, dessen Rückstell-Eineang
R1 mit dem Ausgang Q der Kippschaltung 10 verbunden
ist. Der Ausgang der Schaltung 8 ist an einen der Eingänge der Vergleichsschaltung 11 geführt, deren anderer Eingang
mit dem Ausgang des Zählers C1 verbunden ist.
Wenn sich der Umschalter 7 in der Stellung b befindet, liegt die Schaltung 6 an einem Impulsgeber 14, der einen
beweglichen, mit der Elektrode 2 fest verbundenen Teil aufweist, so daß der Geber 14 ein Signal liefert, dessen
Frequenz der Bearbeitungsgeschwindigkei! proportional ist.
ίο Fig. 2 stellt die Schaltung 6 im einzelnen dar. Der
Eingang E2 erhält die Taktimpulse CK und ist einerseits
mit einem Frequenzteiler 15 und andererseits mit einem Zähler C2 verbunden. Der Ausgang des Teilers 15 ist an
einen Zähler C3 geführt. Die Momentanwerte der beiden
Zähler C2 und C3 werden in einer Vergleichsschaltung 16
verglichen. Der Ausgang der Vergleichsschaltung 16 ist einerseits an den Eingang eines Frequenzvervielfachers
17 und andererseits an den Null-Rückstelleingang R. des Zählers C2 angeschlossen. Der Multiplikationsfaktor der
Schaltung 17 wird durch den Momentanwerl Nt eines
Zählers C4 geliefert, der die von den Schaltungen 5 oder
14 stammenden Impulse (E) erhält, wobei deren Frequenz der Erosionsleistung entspricht. Ein Zähler C6
erhält ebenfalls diese Impulse.
Der Ausgang des Frequenzvervielfachers 17 ist mit einem Zähler C5 verbunden, dessen Momentanwert mit
dem Momentanwert des Zählers C6 in einer Vergleichsschaltung
18 verglichen wird. Der Ausgang dieser Vergleichsschaltung entspricht dem Ausgang der Schaltung
6 und ist an die Null-Rückstelleingänge R. der Zähler C3
und C4 angeschlossen. Der Ausgang A des Zählers C5 ist
mit der Rechnerschaltung 8 verbunden.
Fig. 4 zeigt die Schaltung 8 der Fig. 1 im einzelnen.
Der Ausgang B der Vergleichsschaltung 18 ist einer-
seits mit dem Übertragungssteuereingang eines Übertragungsregisters
19 mit zwei Werten und andererseits mit einem Register 26 und dem Eingang Cp einer Kippschaltung
25 verbunden. Der Ausgang A des Zählers C5 ist an
den Eingang des Übertragungsregisters 19 geführt. Die beiden in dem Register 19 enthaltenen Werte werden
in einer Vergleichsschaltung 20 verglichen.
Der Ausgang der Vergleichsschaltung 20 ist mit einem der Eingänge einer Schaltung 24 verbunden, welche die
Funktion einer invertierten Exklusiv-ODER-Schaltung erfüllt, wobei diese Schaltung von einer UND-Schaltung
21, einer NICHT-ODER-Schaltung 22 und einer ODER-Schaltung
23 gebildet wird. Der Ausgang der Schaltung 24 ist an den Eingang D der Kippschaltung 25 und an den
Übertragungssteuereingang des Registers 26 geführt.
Der Ausgang Q der Kippschaltung 25 ist mit dem zweiten Eingang der Schaltung 24 verbunden.
Die Arbeitsweise wird nachfolgend beschrieben.
Die aufeinanderfolgenden Entladungen, die in der Bearbeitungszone zwischen den zwei Elektroden mittels des Generators G und der Quelle S erzeugt werden, werden hinsichtlich des Stromes und der Spannung erfaßt, so daß die Schaltung 5 in an sich bekannter und hier nicht beschriebener Weise einen Impuls bei jeder erosiven Entladung entwickelt. Diese Schaltung arbeitet beispielsweise wie in der DE-OS 2615 304 beschrieben. Diese Impulse werden von den Zählern C4 und C6 der Schaltung 6 gezählt, wenn sich der Umschalter 7 in der Stellung α befindet. Der Momentanwert des Zählers C4 liefert den Multiplikationsfaktor N4 an den Frequenzvervielfacher 17, wobei dieser Wert für die Menge des erodierten Materials von dem Zeitpunkt an kennzeichnend ist, zu dem die Zählung beginnt, d. h. von dem Befehl zum Rückzug der Elektrode an.
Die Arbeitsweise wird nachfolgend beschrieben.
Die aufeinanderfolgenden Entladungen, die in der Bearbeitungszone zwischen den zwei Elektroden mittels des Generators G und der Quelle S erzeugt werden, werden hinsichtlich des Stromes und der Spannung erfaßt, so daß die Schaltung 5 in an sich bekannter und hier nicht beschriebener Weise einen Impuls bei jeder erosiven Entladung entwickelt. Diese Schaltung arbeitet beispielsweise wie in der DE-OS 2615 304 beschrieben. Diese Impulse werden von den Zählern C4 und C6 der Schaltung 6 gezählt, wenn sich der Umschalter 7 in der Stellung α befindet. Der Momentanwert des Zählers C4 liefert den Multiplikationsfaktor N4 an den Frequenzvervielfacher 17, wobei dieser Wert für die Menge des erodierten Materials von dem Zeitpunkt an kennzeichnend ist, zu dem die Zählung beginnt, d. h. von dem Befehl zum Rückzug der Elektrode an.
Die Momentanwerte der zwei Zähler C2 und C3 werden
verglichen, und bei jeder Koinzidenz wird der Zähler C2 auf Null zurückgestellt, so daß die Frequenz der von
der Vergleichsschaltung 16 abgegebenen Impulse weitgehend gleich der Frequenz (J11) der Takt impulse CAT geteilt
durch den Wert N3 des Zählers C3 ist. Diese Frequenz
Zi6 = Tr ist umgekehrt proportional der vom Anfang
einer Rückzugsperiode an gezählten Zeit, wobei N3
dieser Zeit proportional ist.
Die Frequenz /16 wird danach von der Schaltung 17
modifiziert. Wie ersichtlich, ist die Frequenz (/, 7) der am
Ausgang der Schaltung 17 erhaltenen Impulse der Menge /V4 des erodierten Materials proportional ist. Die Schaltung
17 ist überdies so dimensioniert, daß der Proportionalitätsfaktor
zwischen diesen beiden Werten gleich der Frequenz des Eintrittssignals des Zählers C, ist.
Somit stellt die Anzahl der von der Vervielfachungsschaltung 17 während einer Zählperiode des Zählers C3
gelieferten Impulse die mittlere Bearbeitungsleislung während dieser Periode dar. Diese Impulse werden von
dem Zähler C5 gezählt, der bei jedem an den Zähler C3
angelegten Impuls auf Null zurückgestellt wird. Der Wert A des Zählers Cs am Ende jeder Periode zeigt die
mittlere Bearbeitungsleistung während der verflossenen Periode an, so daß dieser Wert, wenn die Bearbeitungsleistung
konstant ist, in Richtung einer bestimmten Größe zunimmt und abnimmt, wenn sich die Leistung fortschreitend
vermindert. Es muß also der Zeitpunkt bestimmt werden, zu dem dieser die mittlere Leistung kennzeichnende
Wert zu wachsen aufhört, um den Rückzug der Elektroden zu veranlassen, wobei sich die Bearbeitungsleistung
vermindert. Dieser Zeitpunkt wird von der Vergleichsschaltung 18 bestimmt, die ein Signal (B) liefert,
wenn die Werte der beiden Zähler C5 und C6 gleich
sind. d.h.. wenn der die miniere Leistung kennzeichnende Wert gleich dem Wert ist, der die Zahl der elektroerosiven
Entladungen während einer Zählperiode des Zählers C, kennzeichnet. Dieses Signal B zur Veranlassung
des Rückzugs setzt die Zähler C3 und C4 auf Null.
Der Zähler C3 beginnt sogleich zu zählen, während der
Zähler C4 zu dem Zeitpunkt zu zählen beginnt, zu dem die Bearbeitung wieder aufgenommen wird.
Fig. 3 a zeigt die Änderung der relativen Lage Z(I) der
Elektroden als Funktion der Zeit r.
Fig. 3b zeigt als Funktion der Zeit die Änderung des
Wertes A4. der für die Menge des erodierten Materials
kennzeichnend ist. und die Änderung der mittleren Leistung : Λ. die von dem Zeitpunkt an errechnet wird, zu
dem der Rückzug der Elektrode 2 beginnt.
Vom Zeitpunkt r0 an wird die Elektrode 2 zurückgezogen,
und zu dem Zeitpunkt /, setzt die Bearbeitung wieder
ein. Von dem Zeitpunkt /, an vergrößert sich der Wert N4. gemäß einer Kurve, deren Neigung fortschreitend
abnimmt, infolge der Verschlechterung der Bearbeitungsbedingungen. Die von dem Zeitpunkt t0 an errechnete
mittlere Erosionsleistung vergrößert sich von dem Zeitpunkt /, an, um ein Maximum zu erreichen, wenn die
Neigung der Kurve ./V4(Z) gleich — — ist. Zu dem Zeit-
punkt I2 wird der Befehl gegeben, einen neuen Rückzug
zu bewirken.
Unter der Annahme, daß das Meßintervall durch die Periode des von dem Teiler 15 abgegebenen Signals gegeben
ist, wird die mittlere Leistung ein Maximum sein, wenn das Verhältnis NJt, das dem Wert des Zählers C5
entspricht, nach jedem Meßintervall gleich der Änderung von NA während desselben Intervalls ist, wobei diese
Änderung von dem Zähler 6 gezählt wird.
Der Wert A der mittleren Bearbeitungsleistung wird in dem Register 19 der Schaltung 8 gespeichert, wobei der
Befehlsimpuls zur Speicherung des Impuls B zur Veranlassung
des Rückzugs ist, der ebenfalls die Übertragung des Wertes der mittleren Leistung der vorhergehenden
Periode bewirkt. Die zwei am Ende der beiden aufeinanderfolgenden Perioden erhaltenen Werte, die danach mit
A1 und A2 bezeichnet werden, werden in der Vergleichsschaltung
20 verglichen, die einen niedrigen logischen Pegel liefert, wenn der Wert A ,.größer als der Wert A1 ist,
und einen hohen logischen Pegel abgibt, wenn der Wert Ai kleiner als der Wert /!,oder gleich diesem ist. In dem ersten
Fall entspricht dies einer Verminderung der mittleren Leistung und im zweiten Fall einer Vergrößerung (oder
einer Stagnation) der mittleren Leistung. Der Ausgang der Vergleichsschaltung 20 gibt also das Vorzeichen des
Unterschiedes zwischen zwei aufeinanderfolgenden Werten der mittleren Leistung.
Wenn sich die Leistung vermindert hat, muß die Dauer des Rückzugs der Elektrode verkleinert werden, wenn
aber während der vorhergehenden Periode ein Befehl zur Verkleinerung der Dauer des Rückzuges bereits übertragen
worden ist, dann muß die Dauer des Rückzugs vergrößert werden. Um diese Forderung zu berücksichtigen,
wird der Sinn der Änderung der Rückzugsdauer an dem Ausgang Q der Kippschaltung 25 gespeichert, um in der
Schaltung 24 während des folgenden Rückzugs mit dem von der Vergleichsschaltung 20 gelieferten Ergebnis verglichen
zu werden. Die Schaltung 24 liefert ein hohes logisches Signal, wenn die beiden Eingänge gleichen Pegel
haben, d.h., wenn eine Vergrößerung der Rückzugsdauer eine Leistungserhöhung hervorgerufen hat oder
wenn eine Verminderung der Rückzugsdauer eine Leistungsabnahme bewirkt hat. Dieses Signal veranlaßt
dann eine Vergrößerung der Rückzugsdauer.
Wenn sich die beiden Eingänge der Schaltung 24 auf unterschiedlichem Pegel befinden, d.h., wenn eine Vergrößerung der Rückzugsdauer eine Leistungsminderung hervorgerufen hat oder wenn eine Verringerung der Rückzugsdauer eine Leistungserhöhung bewirkt hat, veranlaßt das von der Schaltung 24 abgegebene Signal eine Verminderung der Rückzugsdauer. Es wird daran erinnert, daß dieses Signal am Ausgang Q der Kippschaltung 25 gespeichert ist. Dieses Signal steuert den Sinn der Übertragung in dem Register 26, wobei der Übertragungsbefehl durch den Rückzugimpuls B gegeben wird.
Wenn sich die beiden Eingänge der Schaltung 24 auf unterschiedlichem Pegel befinden, d.h., wenn eine Vergrößerung der Rückzugsdauer eine Leistungsminderung hervorgerufen hat oder wenn eine Verringerung der Rückzugsdauer eine Leistungserhöhung bewirkt hat, veranlaßt das von der Schaltung 24 abgegebene Signal eine Verminderung der Rückzugsdauer. Es wird daran erinnert, daß dieses Signal am Ausgang Q der Kippschaltung 25 gespeichert ist. Dieses Signal steuert den Sinn der Übertragung in dem Register 26, wobei der Übertragungsbefehl durch den Rückzugimpuls B gegeben wird.
Das Register 26 hat Ausgänge, an denen der Wert F, der die Rückzügsdauer der Elektrode darstellt, nach einer
Bearbeitungsperiode erscheint. Der Wert F wird in einer Schaltung 27 gespeichert und der Vergleichsschaltung 11
zugeführt.
Der Rückzugimpuls B wird gleichzeitig an den Eingang D und an den Eingang Cp der Kippschaltung 10
angelegt, so daß der Ausgang Q auf den logischen Pegel »1« gebracht ist und die Taktimpulse CK durch die
UND-Schaltung 13 verlaufen und von dem Zähler C, gezählt werden können. Wenn der Zähler C1 den Wert F
erreicht, welcher der von der Schaltung 8 errechneten Dauer entspricht, liefert die Vergleichsschaltung 11 einen
Impuls an die Schaltung 9, der den Ausgang Q der Kippschaltung 10 auf »0« kippt und so von neuem die UND-Schaltung
13 sperrt, wobei gleichzeitig der Ausgang Q den Zähler C1 auf Null zurückstellt. Sobald sich der
Ausgang Q auf »1« befindet, wird die Steuerschaltung 4 aktiviert, und die Elektrode ?. wird zurückgezogen. Wenn
der Ausgang Q auf »Ο« kippt, hört der Rückzug auf und
die Bearbeitung selzt wieder ein.
Eine andere Möglichkeit zur Bestimmung des Rückzugszeilpunkts würde darin bestehen, den Wert des Zählers
C\ in einem Übertragungsregister zur Zeit von zwei aufeinanderfolgenden von dem Teiler 15 abgegebenen
Impulsen zu speichern und diese zwei gespeicherten Werte miteinander zu vergleichen. Wenn die Abweichung
Null wird oder einen negativen Wert annimmt, wird ein Impuls B zur Veranlassung des Rückzugs von der Vergleichsschaltung
18 geliefert.
Dieses neue Verfahren hat den Vorteil, sich automatisch an die Geometrie der Werkzeugelektrode anzupassen.
Talsächlich erreicht es, Pulsationen bei liefer Frequenz
mit Rückzügen langer Dauer für Elektroden mit kleinem Stirnabschnitt und großer Höhe sowie Pulsalionen
bei erhöhter Frequenz mit Rückzügen kürzerer Dauer für Elektroden mit großer Stirnfläche und kleiner
Höhe zu bewirken.
Claims (2)
1. Verfahren zur Elektroerosions-Bearbeitung eines Werkstücks, bei dem zwischen Elektrode und
Werkstück eine periodische Relativbewegung auseinander und zueinander erfolgt, wobei die Frequenz der
periodischen Relativbewegung und die Dauer der Auseinanderbewegung als Funktion einer charakteristischen
Größe der Erosionsleistung so gesteuert werden, daß die Erosionsleistung auf ihrem Maximalwert
gehalten wird, dadurch gekennzeichne t, daß der zeitliche M ittelwert dieser charakteristischen
Größe in jeder Periode von dem Zeitpunkt an, zu dem die Auseinanderbewegung beginnt, berechnet
wird, und daß die Auseinanderbewegung in der jeweils folgenden Periode veranlaßt wird, sobalü dieser
Mittelwert zu wachsen aufhört.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch J mit einer Vorrichtung zur Auseinanderbewegung,
von Werkstück und Elektrode während einer vorgegebenen Dauer mit Beginn einer jeden
Periode, mit einer Einrichtung (5,14) zum Erzeugen einer ersten elektrischen Größe (N4(O), die die
Erosionsleistung jeweils von Beginn einer jeden Periode an kennzeichnet, mit einer Einrichtung (H. C,.
15) zum Erzeugen einer zweiten elektrischen Größe (1 — to), die die seit dem Beginn einer jeden Periode
verflossene Zeit kennzeichnet, und mit einer Einrichtung (C2. C4,16,17, C5) zum Berechnen des Verhält-
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1025676A CH603300A5 (de) | 1976-08-12 | 1976-08-12 |
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