DE2729603C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Bogeneingabe- und
Ausrichtvorrichtung gemäß den Merkmalen des Oberbegriffes des
Hauptanspruchs.
Eine derartige Vorrichtung zeigt die US-PS 30 15 485. Die
Vorrichtung arbeitet mit mehreren Federn, die sorgfältig
aufeinander abgestimmt sein müssen und ein genaues, wieder
holbares Ausrichten der Bogen nicht unbedingt gewährleisten,
insbesondere dann, wenn die Federn im Betrieb eine Ermüdung
erleiden. Außerdem ist bekannte Vorrichtung verhältnismäßig
kompliziert und dadurch nicht einfach in der Herstellung.
Bei mit hoher Geschwindigkeit arbeitenden Reproduktions
vorrichtungen, wie beispielsweise Druckpressen und elektro
fotografischen Kopiervorrichtungen, werden die einzelnen Bogen
von einer Zuführvorrichtung aus der Reihe nach längs einer
Zuführbahn der Druckplatte zugeführt. Da sich die Platte
bezüglich der Bahn der geschnittenen Bogen bewegen kann, muß
die Bewegung der Bogen mit der Bewegung der Platte koordiniert
werden, um die Ausrichtung eines Bogens mit einem zu
kopierenden Bild sicherzustellen. Bogeneingabe- und
Ausrichtvorrichtungen müssen deshalb mit einer hohen,
synchronen mit dem Reproduktionsgerät laufenden
Geschwindigkeit arbeiten.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, die
Bogeneingabe- und Ausrichtvorrichtung der eingangs
geschilderten Art dahingehend zu verbessern, daß bei einer
hohen Betriebsgeschwindigkeit eine genau wiederholbare
Ausrichtung der Bogen durchgeführt werden kann, wobei die
Vorrichtung einen einfachen Aufbau aufweist.
Zur Lösung dieser Aufgabe dienen die im Anspruch 1
gekennzeichneten Merkmale. Die Unteransprüche enthalten
zweckmäßige weitere Ausbildungen.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung gewährleistet eine genaue
wiederholte Ausrichtung von der Reihe nach eingegebenen Bogen,
wobei sie einen einfachen Aufbau besitzt und für eine hohe
Betriebsgeschwindigkeit geeignet ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der
erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt.
Es zeigen:
Fig. 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht;
Fig. 2 eine teilweise geschnittene Vorderansicht
eines Teils der Ausrichtvorrichtung,
gesehen von den Linien 2-2 der Fig. 1 aus;
Fig. 3 eine Explosionsansicht des zusammengehöri
gen Rollensatzes der Ausrichtvorrichtung;
Fig. 4 eine Seitenansicht der Ausricht-Klinken
auslösevorrichtung;
Fig. 5 eine Rückansicht der Ausrichtungs-Klinken
auslösevorrichtung, im ganzen von den
Linien 5-5 der Fig. 4 aus.
Die in den Fig. 1 und 2 gezeigte Ausrichtvorrichtung 10 dient
als Zeitsteuervorrichtung zur Eingabe von Bogen nacheinander
in einer vorbestimmten zeitlichen Beziehung, wie beispiels
weise bei einer Kopiervorrichtung, ausgehend von einer
Bogenliefervorrichtung zu einem sich bewegenden, ein Tonerbild
tragenden Fotoleiter. Die Vorrichtung 10 umfaßt einen Träger
12, der der Reihe nach eingegebene Bogen von einer (nicht
gezeigten) stromaufwärts (d. h. entgegen der Laufrichtung)
angeordneten Liefervorrichtung oder einem Vorrat aufnimmt. Ein
Transportrollensatz 14 gibt die Bogen längs des Trägers 12 in
einen zusammengesetzten Rollensatz 16 ein. Obwohl nur ein
Transportrollensatz 14 und ein zusammengesetzter Rollensatz 16
in der Seitenansicht der Fig. 1 dargestellt sind, sind doch im
allgemeinen mindestens jeweils zwei der Rollensätze quer zur
Bogenlaufbahn vorgesehen.
Die Oberfläche der Rolle im Transportrollensatz 14 besteht
vorzugsweise aus einem offene Zellen aufweisenden Schaum
material 20, welches die erforderliche Reibungskraft auf einem
Bogen erzeugen kann, um diesen ohne Beschädigung längs der
durch den Träger 12 definierten Bogenbahn zu bewegen. Der
Rollensatz 14 besitzt einen vorgewählten Durchmesser und ist
auf einer oberhalb des Trägers 12 angeordneten Welle 18 be
festigt. Der zusammengesetzte Rollensatz 16 wird durch eine
Antriebsvorrichtung 21 angetrieben, welche antriebsmäßig mit
einer Welle 22 in Verbindung steht, die den Rollensatz 16
trägt. Die Welle 22 ist oberhalb des Trägers 12 auf der
gleichen allgemeinen Höhe wie Welle 18 angeordnet. Die Welle
18 ist mit der Welle 22 durch irgendwelche geeigneten Mittel
(wie beispielsweise ein nicht gezeigtes Zahnradgetriebe)
verbunden, um den Transportrollensatz 14 in der gleichen
Richtung und mit der gleichen Geschwindigkeit wie den
zusammengesetzten Rollensatz 16 anzutreiben.
Damit der Transportrollensatz 14 in der Lage ist, die ver
schiedensten Papiergewichte mit einem Minimum an Problematik
hinsichtlich seiner Einstellung bezüglich des Trägers 12 zu
transportieren, ist der Transportrollensatz 14 oberhalb einer
Öffnung 80 im Träger 12 angeordnet. Dabei sieht die Erfindung
ferner einen Bügel 82 vor, der an der Unterseite des Trägers
12 benachbart zur Öffnung 80 befestigt ist und einen Schwenk
stift 84 trägt, um den herum ein Stützglied 86 für eine
Schwenkbewegung frei bewegbar gehaltert ist. Das Glied 86 be
sitzt eine ebene Oberfläche 88, die sich durch die Öffnung 80
erstreckt und eine Bogenführungsoberfläche bildet. Eine vom
Stift 84 getragene Torsionsfeder 90 spannt das Glied 86 in
Eingriff mit dem Transportrollensatz 14 derart vor, daß ein
Spalt zwischen Oberfläche 88 und dem Rollensatz gebildet ist.
Die durch die Feder 90 ausgeübte Federkraft erzeugt einen im
wesentlichen konstanten Spaltdruck für jedes spezielle Papier
gewicht eines Bogens, der durch die Vorrichtung 10 ausgerich
tet wird.
Der zusammengesetzte, in Fig. 3 gezeigte Rollensatz 16 umfaßt
eine Nabe 24, die drehfest mit der Welle 22 ist. Ein Paar von
mit Abstand angeordneten Rollen 26 und 28 ist an der Nabe 24
zur Drehung mit dieser befestigt. Die Rolle 26 besteht aus
einem Schaummaterial ähnlich demjenigen der Rolle des Trans
portrollensatzes 14, wohingegen die Rolle 28 (die im folgenden
auch Eingaberolle genannt wird) vorzugsweise aus einem festen
gummiartigen Material besteht, welches eine Durometerhärte von
ungefähr 60 bis 80 aufweist, um so einen positiveren Reibungs
antrieb für die Bogen vorzusehen. Die Rollen 26 und 28 besit
zen ebenfalls einen vorgewählten Durchmesser derart, daß sie
die notwendigen Reibungskräfte erzeugen, um einen Bogen längs
dessen Laufbahn auf dem Träger 12 ohne Beschädigung des Bogens
zu bewegen. Eine Ausrichtscheibe 30 mit einem Paar von Aus
richtfingern 32 ist zwischen den Rollen 26 und 28 angeordnet.
Die Scheibe 30 wird durch die Nabe 24 getragen, ist aber frei
für eine Relativbewegung bezüglich der Nabe 24. Die Ausricht
finger 32 der Scheibe 30 sind annähernd diametral entgegenge
setzt angeordnet und sind etwas in Stromrichtung aufwärts ge
genüber dem Durchmesser der Scheibe 30 angeordnet (vgl. insbe
sondere Fig. 1). Druck- oder Schub-Scheiben 34, 36 sind zwi
schen den Rollen 26 und 28 und der Scheibe 30 angeordnet, um
so eine axiale Druckkraft auf die Scheibe von den Rollen aus
zuüben. Die Rolle 28 ist oberhalb einer Öffnung 38 im Träger
12 angeordnet und befindet sich gegenüber einer Andruckrolle
40 aus ähnlichem Material. Die Andruckrolle 40 wird von einem
doppelarmigen Hebel 42 getragen, der auf einer unterhalb des
Trägers 12 angeordneten Welle 44 frei schwenkbar getragen ist.
Die Rolle 40 wird in Berührung mit der Rolle 28 durch eine Fe
der 46 gedrückt, welche den Arm 42 entgegen dem Uhrzeigersinn
(Fig. 1) um die Welle 44 vorspannt. Wenn die Scheibe 30 in der
in den Fig. 1 und 2 gezeigten Art und Weise angeordnet ist,
erstreckt sich einer der Finger 32 durch die Öffnung 38 und
unterbricht dadurch die Bewegung der Bogen längs der Bogen
laufbahn zum Zwecke der Justierung und Ausrichtung.
Die Scheibe 30 ist normalerweise in einer Bogen-Justierstel
lung angeordnet, d. h. einer der Finger 32 erstreckt sich
durch die Öffnung 38, und zwar durch eine Ver- und Entriege
lungseinrichtung 48, die mit dem Finger 32 der Scheibe 30 in
Eingriff kommt, der sich durch die Öffnung 38 erstreckt. Die
Ver- und Entriegelungseinrichtung 48 ist an der Welle 44 durch
eine Klemmvorrichtung 50 befestigt. Sie wird durch eine Auslö
seeinrichtung 52 (Fig. 4 und 5) gesteuert, wobei die Einrich
tung 52 periodisch die Verriegelungsvorrichtung freigibt, und
zwar durch periodisches Verdrehen der Welle 44 entgegen einer
Federvorspannkraft in eine Stelle, in der die Ver- und Entrie
gelungseinrichtung 48 außer Berührung mit dem Finger 32 kommt.
Die Auslöseeinrichtung 52 wird durch einen Stift 54 auf einem
Zahnrad 56 betätigt, welches synchron mit der Annäherung eines
Tonerbildes in dem (nicht gezeigten) Kopiergerät angetrieben
wird. Das Zahnrad 56 wird mit einer Geschwindigkeit von einer
Umdrehung pro Zyklus des Kopiergeräts angetrieben, d. h. es
ergibt sich eine Umdrehung pro Bild, welches auf dem Fotolei
ter in einer Kopierstation erscheint. Die Auslöseeinrichtung
52 umfaßt einen Bügel 58, der auf der Welle 44 getragen ist,
und zwar frei schwenkbar bezüglich dieser Welle 44. Der Bügel
58 besitzt einstückig damit einen ersten Hebel 60, der sich in
die Bewegungsbahn des Stifts 54 erstreckt. Erfindungsgemäß ist
die Oberseite 62 des vorderen Endes am Hebel 60 im Eingriffs
bereich des Stiftes 54 gekrümmt, um eine im wesentlichen kon
stante Bewegungsgeschwindigkeit des Hebels vorzusehen, wenn
sich die Winkelstellung des Stiftes ändert.
Ein zweiter Hebel 64 steht einstellbar mit dem Bügel 58 in
Beziehung und ist an der Welle 44 befestigt und dient zur Auf
prägung der Schwingungsbewegung des Bügels auf die Welle 44.
Einstellmittel 66 weisen eine Schraube auf, die durch den Heb
el 64 geschraubt ist und mit einem vorderen Ende 68 auf einen
sich seitlich erstreckenden Teil 70 des Bügels 58 einwirkt,
wodurch die anfängliche Winkelstellung der Welle 44 und somit
die Kontaktoberfläche zwischen der Ver- und Entriegelungsein
richtung 48 und den Fingern 32 bestimmt wird. Eine Blattfeder
72 ist am Hebel 64 befestigt und steht mit Nuten 74 in der
Schraube in Eingriff, um deren Bewegung infolge von Vibratio
nen zu verhindern. Eine zwischen Bügel 58 und Hebel 64 liegen
de Feder 76 spannt den Hebel 64 im Uhrzeigersinn (Fig. 4) be
züglich des Bügels 58 vor, um das vordere Ende 68 in wirkungs
vollem Eingriff mit dem Bügelteil 70 zu halten. Die Auslöse
einrichtung 52 wird in ihre Ruhestellung gegen einen Anschlag
77 durch eine Feder 78 vorgespannt, welche mit dem Teil 70
verbunden ist, um so normalerweise die Ver- und Entriegelungs
einrichtung 48 in der Bahn der Finger 32 anzuordnen. Die Bewe
gung des ersten Hebels 60 (und somit des Bügels 58) durch den
Stift 54 wird somit direkt auf den zweiten Hebel 64 übertra
gen, um die Welle 44 zu verdrehen und die Ver- und Entriege
lungseinrichtung 48 aus der Bahn des Fingers 32 zu bewegen.
Die Größe der Berührung zwischen der Ver- und Entriegelungs
einrichtung 48 und dem Finger 32 bestimmt die Größe der Ver
drehung der Welle 44, die notwendig ist, um den Finger freizu
geben.
Die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Ausricht- oder Justier
vorrichtung 10 ist die folgende. Die Antriebsvorrichtung 21
wird betätigt, um den zusammengesetzten Rollensatz 16 zu ver
drehen, der seinerseits den Transportrollensatz 14 antreibt.
Wenn die Kopiervorrichtung betätigt wird, so wird ein Bogen
vom Vorrat aus auf den Träger 12 geliefert und durch den
Transportrollensatz 14 gegen den Ausrichtfinger 32 der Aus
richtscheibe 30 gedrückt. Die Ausrichtscheibe 30 (und somit
der Finger 32) wird durch die Ver- und Entriegelungseinrich
tung 48 in einer Bogenbahnblockierstellung gehalten, was die
Verdrehung der Ausrichtscheibe 30 durch die Rollen 26 und 28
über die Druckscheiben 34 und 36 verhindert. Da die Rollen
sätze 14 und 16 fortlaufend angetrieben werden, drückt der
Transportrollensatz 14 den Bogen gegen den Finger 32, um die
sen zu justieren und jegliche Fehlausrichtung zu beseitigen.
Das Material 20 des Transportrollensatzes 14 und seiner Anord
nung oberhalb des Stützglieds 86 erlaubt der Rolle auf einem
ausgerichteten Bogen zu rutschen, an Stelle das Aufwölben des
Bogens zwischen den Rollensätzen 14 und 16 zu bewirken. Infol
ge der Lage der Finger 32 auf der Ausrichtscheibe 30 (strom
aufwärts, d. h. entgegen der Laufrichtung bezüglich des Schei
bendurchmessers) wird der Bogen etwas stromaufwärts gegenüber
dem Spalt angehalten, der zwischen den Rollen 26 und 28 des
zusammengesetzten Rollensatzes 16 und dem Träger 12 und der
Andrückrolle 40 gebildet ist, wodurch eine Beschädigung des
vorderen Endes des Bogens verhindert wird. Jeder Bogen ver
bleibt in seiner angehaltenen Stellung solange, bis der Finger
32 freigegeben wird, wobei diese Freigabe durch die Rotation
des Zahnrades 56 zeitgesteuert ist, und zwar in Beziehung ste
hend mit der Ankunft eines Tonerbildes an einer stromabwärts
gelegenen Stelle.
Die Freigabe des Fingers 32 durch zeitgesteuertes Verschwenken
der Ver- und Entriegelungseinrichtung 48 gibt den Finger ge
genüber Einschränkungen hinsichtlich seiner Drehbewegung frei.
Obwohl die Zeitsteuerung der Betätigung der Auslöseinrichtung
52 zur Verschwenkung der Ver- und Entriegelungseinrichtung 48
im allgemeinen durch die Auslösung des ersten Hebels 60 durch
den Stift 54 (getragen vom Zahnrad 56) eingestellt ist, wird
doch der genaue Punkt im Eingabezyklus, wo der Ausrichtfinger
32 freigegeben wird, durch die Stellung der Schraube der Ein
stellmittel 66 bestimmt; die Schraube stellt die Winkelstel
lung der Welle 44 ein und steuert über die Festlegevorrichtung
50 die anfängliche Oberflächenberührung zwischen Finger und
Verriegelungsvorrichtung.
Infolge der durch die Druckscheiben 34, 36 auf die Ausricht
scheibe 30 ausgeübten Axialkraft wird bei Freigabe des Aus
richtfingers 32 die Ausrichtscheibe 30 durch den Reibungs
eingriff mit den Rollen 26 und 28 verdreht. Dies gestattet die
Eingabe eines Bogens durch den Transportrollensatz 14 in den
Spalt aus dem zusammengesetzten Rollensatz 16 und der Andrück
rolle 40, um so mit der richtigen zeitlichen Ausrichtung oder
Justierung mit einem Tonerbild in Berührung zu kommen, und
zwar an einer (nicht gezeigten) stromabwärts gelegenen Über
tragungs- oder Druckstation. Sobald der Stift 54 am ersten
Hebel 60 vorbeigelaufen ist, wird die Auslösevorrichtung in
ihre Ruhestellung am Anschlag 77 durch die Feder 78 zurück
gebracht. Die Ver- und Entriegelungseinrichtung 48 ist somit
in der Lage, mit dem entgegengesetzten Finger 32 in Eingriff
zu kommen, wenn dieser sich zusammen mit den Rollen 26 und 28
verdreht. Bevor jedoch ein derartiger Eingriff zustande kommt,
wird der entgegengesetzt liegende Finger mit der Oberfläche
des Bogens in Berührung kommen, der gerade durch den zusammen
gesetzten Rollensatz 16 vorwärtstransportiert wird. Eine sol
che Berührung ruft lediglich einen Schlupf der Ausrichtscheibe
30 bezüglich der Welle 22 hervor und hat keinen nachteiligen
Einfluß auf den Vorschub des Bogens. Nachdem die hintere Kante
des Bogens am Ende des entgegengesetzt liegenden Fingers vor
beigelaufen ist, verdreht sich die Ausrichtscheibe 30 wieder,
bis dieser entgegengesetzt liegende Finger in die Öffnung 38
eintritt und mit der Ver- und Entriegelungsvorrichtung 48 in
Eingriff kommt. Die Verdrehung der Ausrichtscheibe 30 wird
wiederum gestoppt und schlüpft bezüglich der Welle 22. Der
entgegengesetzte Finger befindet sich somit in der Bogenblockierstellung
für die nächste Bogeneingabe zum Transportrollen
satz 14 für die Justierung und Ausrichtung des darauffolgenden
Bogens. Dieser Vorgang wird für jedes an der Übertragungssta
tion ankommende Tonerbild wiederholt.
Claims (13)
1. Bogeneingabe- und Ausrichtvorrichtung, insbesondere für
Kopiergeräte,
- - mit einem eine Laufbahn für die Bogen bildenden Träger,
- - mit einer Fördereinrichtung für die aufeinanderfolgende Zuführung der Bogen zu einem genauen Zeitpunkt in einem vorbestimmten Zeitsteuerzyklus,
- - mit stromab gegenüber der Fördereinrichtung angeordneten Mitteln zur zeitgenauen Ausrichtung und Eingabe der Bogen in einem vorbestimmten Zeitsteuerzyklus in einen Eingabespalt, wobei die Ausricht- und Eingabemittel ein auf einer angetriebenen Welle befestigtes Rollenpaar und eine um die Welle drehbare Ausrichtscheibe mit einem daran angeordneten, sich im Wesentlichen nach außen gegenüber der Welle erstreckenden Ausrichtfinger zum Eingriff in die Laufbahn auf weisen, und wobei eine Einrichtung zum periodischen Ver- und Ent riegeln des Ausrichtfingers vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
- - daß die Ausrichtscheibe (30) drehbar auf einer Nabe (24) sitzt und an ihren Stirnflächen beidseitig von axial wirkenden Druckscheiben (34, 36) beaufschlagbar ist, und
- - daß die auf der Welle (23) drehfest angeordneten Rollen (26, 28) einen Reibungseingriff auf die Druckscheiben (34, 36) bzw. die Ausrichtscheibe (30) übertragen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Ver- und Entriegelungseinrichtung (48)
durch eine Auslösevorrichtung (52) steuerbar ist, die
periodisch die Verriegelung freigibt, worauf die
Ausrichtfinger (32) aus ihrer Verriegelungsstellung heraus
durch die axialen Druckscheiben (34, 36) verdreht werden und
der jeweilige Bogen zum Eingabespalt verschiebbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Fördereinrichtung einen Transportrollensatz (14) und
einen zusammengesetzten Rollensatz (16) aufweist, die beide
antriebsmäßig miteinander gekoppelt und kontinuierlich über
eine Antriebseinrichtung (21) antreibbar sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Ver- und Entriegelungseinrichtung (48) auf einer Welle (44)
aufgeklemmt und mit den Ausrichtfingern (32) in- und außer
Eingriff bringbar ist, und daß die Welle (44) unterhalb der
Laufbahn (12) frei drehbar und parallel zu den Wellen (18, 22)
der Rollensätze (14, 16) angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß um
die Welle (44) beweglich ein doppelt wirkender Arm (42)
angeordnet ist, der an einem Ende eine Andruckrolle (40)
trägt, die unter dem zusammengesetzten Rollensatz (16)
angeordnet ist, und daß am anderen Ende des Arms (42) eine
Feder (46) angreift, um die Rolle (40) mit der Rolle (28) des
Rollensatzes (16) in Berührung zu bringen.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Auslösevorrichtung (52) einen Bügel
(58) aufweist, der frei schwenkbar von der Welle (44) getragen
ist und einen ersten Hebel (60) besitzt, der sich in die
Bewegungsbahn eines Stiftes (54) erstreckt, der auf einem vom
Kopiergerät angetriebenen Zahnrad (56) sitzt, und daß ferner
ein zweiter Hebel (54) einstellbar mit dem Bügel (58) in
Beziehung steht und um die Welle (44) drehbar ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
der erste Hebel (60) an seiner Oberseite (62) im
Eingriffsbereich mit dem Stift (54) gekrümmt ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet,
daß Einstellmittel (66) vorgesehen sind, um den genauen
Zeitpunkt einzustellen, bei dem die Ver- und
Entriegelungseinrichtung (48) den Ausrichtfinger (32) in dem
erwähnten Zeitsteuerzyklus freigibt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Einstellmittel (66) zur Festlegung der Winkelbeziehung
zwischen dem ersten Hebel (60) und dem zweiten Hebel (64) und
somit der Zeitdauer des Oberflächeneingriffs zwischen der Ver-
und Entriegelung (48) und dem Finger (32) dienen.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einstellmittel (66) folgendes
aufweisen:
eine Schraube, die in den zweiten Hebel (64) eingeschraubt ist und ein unteres Ende zur Berührung des ersten Hebels (60) aufweist,
Mittel (76) zum Vorspannen des zweiten Hebel (64) gegenüber dem ersten Hebel (60), um das untere Ende der Schraube in Berührung mit dem ersten Hebel (60) zu halten, und
Mittel (72) zur selektiven Verriegelung der Schraube in irgendeiner vorbestimmten Stellung, um die ausgewählte Winkelbeziehung zwischen den beiden Hebel (60, 64) aufrecht zu erhalten.
eine Schraube, die in den zweiten Hebel (64) eingeschraubt ist und ein unteres Ende zur Berührung des ersten Hebels (60) aufweist,
Mittel (76) zum Vorspannen des zweiten Hebel (64) gegenüber dem ersten Hebel (60), um das untere Ende der Schraube in Berührung mit dem ersten Hebel (60) zu halten, und
Mittel (72) zur selektiven Verriegelung der Schraube in irgendeiner vorbestimmten Stellung, um die ausgewählte Winkelbeziehung zwischen den beiden Hebel (60, 64) aufrecht zu erhalten.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ausrichtfinger (32) etwas
stromaufwärts gegenüber dem Durchmesser der Ausrichtscheibe
angeordnet sind (Fig. 1).
12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Ausrichtscheibe
(30) zwei sich in etwa diametral gegenüberstehende
Ausrichtfinger (32) vorgesehen sind.
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Legal Events
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: B65H 9/06 |
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