DE272880C - - Google Patents

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DE272880C
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rotary valve
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L7/00Rotary or oscillatory slide valve-gear or valve arrangements
    • F01L7/02Rotary or oscillatory slide valve-gear or valve arrangements with cylindrical, sleeve, or part-annularly shaped valves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)
  • Taps Or Cocks (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 272880 KLASSE 46 b. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Juli 1912 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Antrieb der Drehschieber an Explosionskraftmaschinen, wobei die Drehschieber mit den Trieborganen durch Zwischen-5 organe verbunden sind, die bei Erwärmung eine achsiale Verschiebung der Drehschieber unabhängig vom Trieb- und Zwischenorgan gestatten. Die Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß das Zwischenorgan mit einem
ίο büchsenartigen Teil in den das Trieborgan tragenden Höhlzapfen eingeschoben ist und lose über die Spindeln der beiden Drehschieber von zwei in bekannter Weise sich gegenüberliegenden Zylinderpaaren greift. Infolge dieser Anordnung werden die Drehschieber in einfacher Weise durch ein Antriebs- und ein Zwischenorgan so angetrieben, daß sie sich nicht nur unabhängig von Antriebs- und Zwischenorgan sondern auch voneinander in achsialer Richtung frei bewegen können. Trotz gemeinsamen Antriebes können sich also beide Drehschieber frei ausdehnen und zusammenziehen, und sie bleiben von achsialen Stößen auf das Trieborgan unbeeinflußt.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in zwei Ausführungsformen veranschaulicht. ■ Fig. ι ist eine Gesamtansicht einer mit der neuen Anordnung versehenen Maschine. Fig. 2 zeigt die Vorrichtung zum Antrieb der Drehschieber in Vorderansicht. Fig. 3 ist ein Schnitt durch die Mitte der Vorrichtung und den anstoßenden Teil der Drehschiebergehäuse. Die Fig. 4 und 5 zeigen die zweite Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes im Aufriß und im Schnitt.
An einem der Zylinderpaare 1, 2 ist ein hohler Zapfen 4 befestigt, der eine Längsbohrung besitzt. Der Zapfen 4 kann beispielsweise durch Schrauben 5, die durch Löcher 6 hindurchgeführt sind, befestigt sein. Auf der zylindrischen Außenfläche des Zapfens 4 ist das Trieborgan angeordnet. Letzteres besteht bei der gezeigten Ausführungsform aus einem Zahnrad 7. Gewünschtenfalls können Antifriktionsrollen 8 zwischen dem Rad 7 und der Lauffläche des Zapfens 4 angeordnet sein. Mit dem äußeren Ende des Zapfens 4 ist ein Flansch 9 verbunden, der das Trieborgan 7 und die Rollen 8 gegen Längsverschiebung auf dem Zapfen 4 hält. Die Muffe kann zu diesem Zwecke mit einem Gewindeansatz 10 versehen sein, der in dem mit Innengewinde versehenen Hohlzapfen 4 eingeschraubt ist. Die beiden inneren Enden der Drehschieber 3 jedes Zylinderpaares sind mit Spindeln 11 von nicht rundem Querschnitt versehen, und diese beiden Teile der Drehschieber sind untereinander vermittels einer Büchse 12 verbunden, die außen lose in den hohlen Zapfen 4 paßt und deren Längsöffnung einen dem Querschnitt der Stangen 11 entsprechenden Querschnitt besitzt. Die Büchse hat vier mit ihr starr verbundene Arme 13, die Speichen bilden und deren äußere Enden nach einwärts gebogen und mit dem Zahnrad 7 verbunden sind. Die Verbindung zwischen den Speichen und dem Trieborgan ist zweckmäßig verstellbar, beispielsweise dadurch, daß die Schrauben 14 durch Schlitze 15 des Zahnrades hindurchgeführt und in Schraubenlöchern an den äußeren Enden der Speichen 13 eingeschraubt sind.
Die Entfernung der beiden Drehschieber ist nach Abnehmen der lösbaren Kappen 16 möglich, die an dem dem Trieborgan entgegengesetzten Ende der Drehschieber angebracht sind.
Bei der Ausführungsform Fig. 4 und 5 ist die Büchse 12 nur mit zwei Armen 13 versehen, und es sind diese Arme mit dem Trieborgan 7 nachgiebig verbunden. Das Rad 7 ist zu diesem Zwecke mit zwei kurvenförmigen Schlitzen 46 versehen, durch die Bolzen 47 hindurchgeführt sind. Letztere erstrecken sich auch durch die benachbarten Enden der Arme 13. Durch die Köpfe der Bolzen 47 sind gebogene Bolzen 48 hindurchgeführt, die in den Löchern der Bolzenköpfe freie Bewegung haben. Die entgegengesetzten Enden der Bolzen 48 sind durch durchlochte Ansätze 49 hindurchgeführt, die mit dem Trieborgan 7 fest verbunden sind und den
gleichen Abstand von der Achse des Organes 7 haben wie die durchlochten Köpfe der Bolzen 47. Die letzteren befinden sich für gewöhnlich in einer bestimmten Entfernung von den Ansätzen 49, zwischen welchen und den Bolzenköpfen Federn 50 angeordnet sind, wobei durch eine gegenseitige Bewegung des Trieborganes und der Drehschieber die Federn zusammengepreßt werden. Diese Bewegung erlaubt die Verlangsamung oder Hemmung der Drehschieber beim Antreffen an ein Hindernis, ohne daß Teile beschädigt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Antriebsvorrichtung für Drehschieber von Explosionskraftmascbinen, deren Drehschieber-mit den Trieborganen durch Zwischenorgane verbunden sind, die eine achsiale Verschiebung der Drehschieber gestatten, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenorgan in den das Trieborgan (7) tragenden Hohlzapfen (4) mit einem büchsenartigen Teil (12) eingeschoben ist, der lose über die Spindeln (11) der beiden Drehschieber (3) von zwei in bekannter Weise sich gegenüberliegenden Zylinderpaaren (1, 2) greift, so daß die Drehschieber beider Zylinderpaare in einfacher Weise durch ein Antriebs- und ein Zwischenorgan angetrieben werden und sie sich bei Erwärmung nicht nur unabhängig von dem Trieb- und Zwischenorgan, sondern auch voneinander in achsialer Richtung verschieben können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Berlin, gebrückt in DeH reicüsdrückereI.
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