DE27285C - Hahnarmatur zum Abziehen kohlensäurehaltiger Flüssigkeit - Google Patents

Hahnarmatur zum Abziehen kohlensäurehaltiger Flüssigkeit

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DE27285C
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Germany
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DENDAT27285D
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H. GRAEGER in Halle a. S
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    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/08Details
    • B67D1/12Flow or pressure control devices or systems, e.g. valves, gas pressure control, level control in storage containers
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    • B67D1/1252Gas pressure control means, e.g. for maintaining proper carbonation

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  • Vacuum Packaging (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
Zusatz-Patent zu No. 26328 vom 6. April 1883.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. April 1883 ab. Längste Dauer: 5. April 1898.
Um in Gefäfse abziehen zu können, welche höher als das zu entleerende Fafs stehen, mufs in dem zu entleereriden Gefäfs ein Luftdruck hergestellt werden können, welcher den eigenen Druck der Flüssigkeit um reichlich so viel übersteigt, als zur Hebung der Flüssigkeit auf die gewünschte Höhe nöthig ist; es mufs also auch in dem die Apparate bedienenden Luftreservoir ein solcher Druck aufrecht erhalten werden.
Der unter No. 26328 patentirte Zapfhahn läfst sich mit einigen Abänderungen auch für diesen Fall verwerthen. Dieser Zapfhahn besitzt an seinem Auslauf eine Armatur a, welche durch ein Rohr mit einem Luftreservoir in Verbindung gesetzt und andererseits luftdicht gegen das zu füllende Gefäfs (Glas oder Flasche) gedrückt werden kann. Der dieses Rohr abschliefsende Hahn ist in der beiliegenden Zeichnung mit α bezeichnet.
Wird nun bei dem Vorhandensein eines hohen Druckes in dem Luftreservoir die Armatur α mit dem zu füllenden Gefäfs in luftdichte Verbindung gebracht und der Hahn α geöffnet, so tritt aus dem Luftreservoir Luft mit einem Druck in das zu füllende Gefäfs, welcher dem in dem zu entleerenden Gefäfs herrschenden Drucke gleich ist. Damit nun aber die Flüssigkeit aufsteigen kann, mufs der Luftdruck in dem zu füllenden Gefäfs vermindert werden.
Dies geschieht durch das Ventil w, welches genau so viel Luft ins Freie entläfst, als zur Herstellung des richtigen, den Eigenschaften des Getränkes entsprechenden Druckes eben nöthig ist.
Zur genauen Regulirung dieses Druckes dient die auf dem Ventil w angebrachte Kopfschraube, welche auf die das Ventil belastende Feder wirkt.
Ein Manometer C kann zur Controle beigefügt werden.
Will man von der Anwendung dieses Ventiles, mit welchem immer einiger Verlust an comprimirter Luft verbunden ist, abstehen, so kann dies nur unter Anwendung eines zweiten Luftreservoirs geschehen, in welchem der den Eigenschaften der Flüssigkeit entsprechende Druck herrscht und welches nur mit dem zu füllenden Gefäfs in Verbindung steht.
Die übrige Einrichtung der Armatur α kann nach bekannten Constructionen getroffen werden, immer mufs dieselbe aber solche Bohrungen besitzen, dafs das zu füllende Gefäfs gegen die äufsere Luft dicht abgeschlossen wird, dagegen mit dem Luftreservoir bezw. mit dem Ventil w in directer Verbindung steht.

Claims (2)

Patent-AnSpruch: Das auf das Gehäuse des Zapfhahnes aufgeschraubte Stück a, ausgerüstet mit:
1. dem Hahn α, durch welchen, sei es aus einem besonderen Reservoir oder nicht, Luft von richtigem Druck, um auch in aufsteigender Richtung zapfen zu können, dem Glase zugeführt wird;
2. dem Ventil w, um ohne ein besonderes Reservoir den Druck im Glase reguliren zu können, wenn in aufsteigender Richtung gezapft werden soll.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
BERLIN, GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
DENDAT27285D Hahnarmatur zum Abziehen kohlensäurehaltiger Flüssigkeit Expired DE27285C (de)

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