DE272008C - - Google Patents

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DE272008C
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clutch
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D21/00Systems comprising a plurality of actuated clutches
    • F16D21/02Systems comprising a plurality of actuated clutches for interconnecting three or more shafts or other transmission members in different ways
    • F16D21/04Systems comprising a plurality of actuated clutches for interconnecting three or more shafts or other transmission members in different ways with a shaft carrying a number of rotatable transmission members, e.g. gears, each of which can be connected to the shaft by a clutching member or members between the shaft and the hub of the transmission member

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47c. GRUPPE
Firma HERMANN SCHOENING in BERLIN. Einrückvorrichtung an Reibungskupplungen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Mai 1911 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einrückvorrichtung an Reibungskupplungen für Werkzeug- und andere Maschinen und bezweckt, die beim Ein- oder Ausrücken der Rädergetriebe bzw. der Umschaltung derselben von einer Geschwindigkeit auf die andere auftretende Reibung zu vermindern bzw. die Kupplungsteile während des Kraftschlusses zu entlasten.
ίο Bisher wirkten die Einrückvorrichtungen für Reibungskupplungen meistens durch einseitige Belastung von Gestängen oder anderen Vorrichtungen dauernd mit Druck auf die Reibungskupplung, und ferner lösten die nicht ausbalancierten Schaltgetriebe die Kupplungen allmählich durch die Erschütterungen der Maschine aus.
Bei der vorliegenden Erfindung sind diese Ubelstände aufgehoben. Die Reibungskupplungen werden durch doppelpaarige, in jeder Stellung im Gleichgewicht bleibende Zugglieder bewegt. Die Zugglieder wirken auf eine längsbewegliche Gewindespindel, welche mit einem Muttergewinde in Verbindung steht.
Dieses Gewinde ist derartig steil, daß ein Festziehen zwischen Mutter und Bolzen, also eine Selbstsperrung an den Hubenden nicht erfolgen kann, nachdem die zugehörige Reibungskupplung, die z. B. aus einem Reibkegel von kleinem Neigungswinkel und einem entsprechenden Hohlkegel besteht, eingerückt worden ist. Die Kupplungsteile sind also, nachdem die Einbehaltung erfolgt ist, vollständig vom Längsdruck entlastet, so daß ein dauernder Kupplungsdruck auf dieselben nicht auftritt. Der die Druckwirkung ausübende Gewindeteil steht derartig mit Kugellagern in Verbindung, daß die in der Achsenrichtung auftretende Reibung während des Schaltens durch die Kugellager aufgenommen wird.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung durch ein Ausführungsbeispiel näher dargestellt, und zwar ist α ein Gehäuse oder Schaltkasten, in dem sich die Rädergetriebe und zu bewegenden Reibungskupplungen h und i befinden. b ist eine hohle Welle, durch die eine sich mitdrehende Druckstange c geführt ist. Die Welle b ist bei k mit einem Schlitz versehen, durch welchen ein Stift m geführt ist, welcher die Druckstange c mit dem Kupplungskegel η zwangläufig verbindet. In den Reibungsgehäusen h und i sind geschlitzte Spreizringe 0 und p vorgesehen. Die Reibungsgehäuse h und i stehen mit den Zahnrädern q und / in fester Verbindung, d sind doppelpaarige Zugglieder, im vorliegenden Falle etwa Ketten, welche auf ein Kettenrad e wirken, f ist ein Bock, in dem eine Mutter g mit steilem Gewinde feststehend gelagert ist. Die Gewindemutter g wird durch die Bundenmutter s an einer Bewegung in ihrer. Achsenrichtung verhindert. In die feststehende Gewindemutter g ist eine Gewindehülse t eingeführt, welche in ihrer Achsenrichtung durch Umdrehung verschoben werden kann. Die Gewindehülse t steht mit dem Kettenrad e in fester Verbindung und wirkt in ihrer Achsenrichtung auf Kugellager u, υ, die den Dnick auf die sich drehende Druckstange unter Vermittlung der Druckringe w und χ übertragen.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Beim Ziehen an der Kette d wird das Ket-
tenrad e in Umdrehung gesetzt und die Gewindehülse t in ihrer Achsenrichtung verschoben. Die Hülse wirkt auf die Kugellager u oder v, so daß die Druckstange c in ihrer Achsenrichtung eine Bewegung ausführt. Da die Druckstange c mit dem beweglichen Kupplungskegel η in Verbindung steht, so wird bei Verdrehung des Kettenrades e je nach der Umdrehungsrichtung eine Kupplungshälfte zunächst ausgeschaltet und dann die gegenüberliegende eingeschaltet, indem die Ringe p, ο abwechselnd entlastet oder auseinandergespreizt werden. Um nun nach der Bewegung des Kettenrades e auch den Druck auf die Druckstange c aufzuheben, ist das Gewinde der Hülse t und der Mutter g derartig steil bzw. der Steigungswinkel des Gewindes derartig groß, daß ein Festziehen der Gewinde gegeneinander, also eine Selbstsperrung nicht stattfinden kann, mithin auf die Druckstange c ein dauernder Druck nicht ausgeübt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Einrückvorrichtung an Reibungskupplungen, deren Kupplungshälften sich mittels eines Kegels von kleinem Neigungswinkel durch Druck in der Achsenrichtung mitnehmend aneinander festdrücken, und bei der der Ein- und Ausschalthub durch ein Gewinde bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Steigung dieses Gewindes derart hoch ist, daß nach erfolgter Einschaltbewegung während des Kraftschlusses der Kupplung das Gewinde und das Gestänge (c) vom Längsdruck entlastet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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