DE270309C - - Google Patents

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DE270309C
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needle
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21GMAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
    • B21G1/00Making needles used for performing operations
    • B21G1/006Special treatments of pins or needles, e.g. annealing, straightening
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21GMAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
    • B21G1/00Making needles used for performing operations
    • B21G1/12Securing, cleaning-off burrs, reconditioning polishing, grinding

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 270309 τ KLASSE Je. GRUPPE
THE SINGER MANUFACTURING COMPANY in ELIZABETH, New Jersey, V. St. A.
Richtmaschine für Nähmaschinennadel. Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Juli 1911 ab.
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Geraderichten von Nähmaschinennadeln, bei der die sich drehende Nadel zwischen zwei voneinander getrennter! festen Supporten gehämmert und der Nadelschaft durch einen nachgiebigen Druck gehalten wird. Das Ende der Nadelklinge ragt hierbei über ein Widerlager, um durch dieses Ende eine Regelungsvorrichtung für den Hammer zu beeinflussen.
ίο Bei der Maschine wird der Träger des Nadelhalters in der Längsrichtung der Nadel so verschoben, daß während der Verschiebung der Nadel in Richtung der Nadelachse eine sich entsprechend ihrer Krümmung ändernde Geschwindigkeit bei gleichbleibender Schlagzahl in der Zeiteinheit erzielt wird, während die Drehbewegung der Nadel fortdauert.
Die beim Härten auftretende Krümmung der Nähmaschinennadeln ist im wesentlichen stets gleich und es wird durch die Vorrichtung gemäß der Erfindung dieser Krümmung Rechnung getragen.
Die Vorschubvorrichtung der Nadel ist so ausgebildet, daß die Bewegung verzögert wird, während der an dem Schaftteil der Nadel anschließende Klingenteil und der Teil der Nadel in der Umgebung des Nadelöhrs den Hammerschlägen ausgesetzt ist, so daß auf diese Nadelteile mehr Hammerschläge fallen als auf die übrigen Teile der Nadel.
Es hat sich beim Härten der Nadel herausgestellt, daß die durch die rasch aufeinander folgende Erwärmung und Abkühlung verursachte Verkrümmung meistens dort am größten ist, wo die Stärke der Nadel wechselt, d. h. beim Übergang der Nadelklinge in den Schaft und in der Nähe des Nadelöhrs, und daß dazwischen die Verkrümmung verhältnismäßig gering ist. Diesen Verhältnissen wird die Verteilung der Hammerschläge längs der Nadel angepaßt. Da die durch das Härten verursachten Krümmungen der Nadel sehr gering sind und da die Kraft, mit der die Nadel auf die Regelungsvorrichtung zur Beeinflussung der Hammerschlagstärke einwirkt, sehr klein ist, läßt sich die Arbeit des Hammers nur mittels einer empfindlichen Übersetzung selbsttätig regeln.
In'den Zeichnungen bedeutet:
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch die Nadelantriebsmaschine,
Fig. 2 die Maschine im Grundriß,
Fig. 3 und 4 eine Seitenansicht und einen teilweisen Schnitt durch die Maschine,
Fig. 5 die schaubildliche Ansicht des Nadel-Supportes,
Fig. 6 die Abwicklung der Vorschubnut für den Nadelträger.
Die Maschine besteht aus einer Grundplatte 1 mit den Ständern 4, auf denen die Platte 5 mit den arbeitenden Maschinenteilen ruht.
Unterhalb der Platte 5 ist eine Welle 7 gelagert, deren Schraubenrad8 in eine Schneckeg eingreift, die in einer in Lagern 11 der Fuß-

Claims (2)

  1. platte drehbaren Welle io eingeschnitten ist. Auf der Welle io sitzt lose die Seilscheibe 13, über die das Antriebsseil geschlungen ist. Die Drehung der Welle 10 wird mittels eines weiteren Seiles und einer ein- und ausrückbaren Kupplung auf die oberhalb der Platte 5 gelagerte Hammerantriebswelle 21 übertragen. Auf der Welle 21 sitzt ein Zahnrad 29, das über verschiedene Zwischenglieder die stoßweise Bewegung des Hammers veranlaßt (Fig. i).
    Nahe der Aufschlagstelle des Hammers sitzt auf der Platte 5 (Fig. 5) das an seiner oberen Seite keilförmig ausgebildete Widerlager 52, das mit einer auf der Platte 5 verstellbaren Führung 56 verschraubt und von ihr auf drei Seiten umschlossen wird. In der Platte 5 ist, wie insbesondere aus Fig. 5 ersichtlich, eine Führung 62 eingeschnitten, in der eine Platte
    20.65 gleitet, auf der der Support für die Nadel angebracht ist. Die Platte 65 trägt einen Rollenzapfen 68, der in die Nut 69 einer auf der Antriebswelle 7 sitzenden Trommel 70 faßt. Mittels der Nut und dem in sie eingreifenden Rollenzapfen läßt sich die Platte 65 in der Längsrichtung verschieben.
    Auf der Gleitplatte 65 ist eine Platte 73 (Fig. 5) mit einem Körper 74 geschraubt, in dem ein gehärtetes Einsatzstück mittels eines Keiles 78 eingespannt ist. In dem Einsatzstück ist eine halbrunde Kehle 76 zur Aufnahme des Nadelschaftes ausgespart.
    Liegt der Nadelschaft in der Kehle 76, so ragt das Ende der Nadelklinge über das Widerlager 52 hinaus.
    Über die Kehle 76 sitzt ein mit Gummi oder Leder nachgiebig verkleidetes drehbares Reibrad 82 an einem Ende der Welle 83, durch das der Nadelschaft in der Kehle festgehalten und gleichzeitig die Nadel gedreht wird.
    Fig. 6 zeigt die Abwicklung der Nut 69. Der erste gestreckte Teil 69" bildet die erste Rast. Die Nadelklinge gelangt in der Nähe des Schaftes unter den Hammer und wird einer Anzahl von Schlägen ausgesetzt, während die Nadel über dem Widerlager liegt. Die schräge Fläche 69* dient zum Vorschub der Nadel, wobei der Teil am Nadelöhr die letzte Anzahl der Hammerschläge erhält. Nach der Unterbrechung der Hammerschwingung gelangt die Gleitrolle 68 in den steil geneigten Nutenteil 69^, wodurch die Nadel schließlich in ihre äußerste Stellung zurückgezogen wird, um hier durch den geraden Teil 69s der Nut gehalten zu werden. In dieser Stellung wird die geradegerichtete Nadel von dem beweglichen Support geworfen, um einer krummen Nadel Platz zu machen, worauf der steile Nutenteil 69/ die Nadel in ihre äußerste Stellung über das Widerlager bringt, in der sie beim Verweilen der Gleitrolle 68 in der Rast 69" die Anfangsschläge in der Nähe des Schaftes erhält. Die Rastteile 69" und 69° der Nut brauchen nicht unbedingt, wie in der Zeichnung angegeben, senkrecht zu der Trommelachse eingeschnitten zu sein, da eine leichte Neigung um die Anfangs- und Endschläge auf die entgegengesetzten Enden der Nadelklinge zu verteilen unter gewissen Umständen und bei Nadeln von einem gewissen Härtegrad wünschenswert sein könnte.
    Für den Vorgang des Geraderichtens wäre es gleichgültig, wenn anstatt der Nadel der Hammer zusammen mit dem Widerlager durch die Trommel in der Richtung der Nadelachse verschoben würde.
    Zwecks Regelung der Hammerschlagstärke ist ein Taster vorgesehen, der das über das Widerlager 52 ragende Ende der Nadelklinge berührt und den Krümmungen der geradezu-, richtenden Nadel folgt.
    In dem in den Zeichnungen veranschaulichten Ausführungsbeispiel besteht der Taster aus zwei Backen 198, 199 die über- und nebeneinander greifen und eine trichterförmige Öffnung zum Durchgang der Nadeln bilden. Die Backen sitzen an federnden Armen 195, die elastisch sind, um den Krümmungen des Nadelendes nach jeder Richtung hin nachgeben zu können. Die Bewegungen des Tasters werden auf einen Anschlagkörper 165 übertragen, der je nach seiner hierdurch beeinflußten Lage einen an der Hammer welle befestigten Arm früher oder später abstützt und dementsprechend den abwärts auf die Nadel schlagenden Hammer früher oder später abfängt, so daß der federnd auf die Nadel treffende Schlag des Hammers stärker oder schwächer wird. Die Maschine wird zunächst so eingestellt, daß eine geradegerichtete Nadel auf den Nadelhalter 74 gelegt und die Supportplatte so verschoben wird, daß die Nadelklinge das Widerlager überdeckt. Dann wird das Widerlager in der Höhenrichtung so eingestellt, daß seine, Arbeitskante die Nadelklinge beinahe berührt und schließlich der Hammer so auf seine Welle festgestellt, daß der Hammerkopf gerade die Nadelklinge berührt. Beim Einschalten" der auf der Antriebswelle 10 vorgesehenen Kupplung mittels des schwingenden Hebels 25 (Fig. 1 und 3) wird unter anderem auch die Hammerantriebswelle 21 in Betrieb gesetzt. ~
    115 Paten T-A ν Sprüche:
    i. Richtmaschine für Nähmaschinennadeln, deren krummer Nadelteil bei Vorschiebung der gedrehten Nadel in der
    Achsenrichtung unter einem Hammer gerichtet wird, dadurch gekennzeichnet, daß bei gleichbleibender Schlagzahl in der Zeiteinheit die Vorschubbewegung der Nadel entsprechend ihrer Krümmung geändert wird.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dfe Vorschubbewegung verzögert wird, während der an den Schaftteil der Nadel anschließende Klingenteil und der Teil der Nadel an dem Nadelöhr den Hammerschlägen ausgesetzt ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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