DE269409C - - Google Patents

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DE269409C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B9/00Drives specially designed for centrifuges; Arrangement or disposition of transmission gearing; Suspending or balancing rotary bowls
    • B04B9/10Control of the drive; Speed regulating

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  • Gear-Shifting Mechanisms (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist ein Getriebe zum Stillsetzen einer Schleudermaschine, nach einer bestimmten Anzahl von Umdrehungen. Nach der Erfindung wird das Ausrückgetriebe von dem Antriebsvorgelege der Schleuder erst bei Erreichung einer bestimmten Umdrehungszahl durch eine Fliehkraftkupplung eingerückt. Bei Schleudermaschinen sind zuweilen Vorarbeiten nötig, bei denen eine geringere Geschwindigkeit angewendet wird, z. B. beim Aufgeben des Arbeitsgutes oder beim vorhergehenden Färben, Waschen, Nitrieren oder Imprägnieren. Auch kommt es bei schweren Schwungmassen vor, daß der mit allmählich steigender Geschwindigkeit erfol- j gende Anlauf verhältnismäßig lange dauert. Die Dauer dieser Vorarbeiten kann stark schwanken. Würde man in bekannter Weise ein etwa nach Art eines Umlaufzählers oder
ao Uhrwerkes gebautes Getriebe anwenden, so daß die Maschine nach einer gewissen Zahl von Umläufen ausgeschaltet wird, so würde das Ausschalten lediglich nach Maßgabe der gesamten Umläufe ohne Rücksicht auf die Laufgeschwindigkeit stattfinden und somit die Forderung nicht erfüllt sein, daß die Maschine eine bestimmte Anzahl von Umläufen mit voller Geschwindigkeit zurückgelegt haben muß, ehe sie ausgeschaltet wird.
Das Auslösegetriebe läuft also nur dann, wenn die volle Arbeitsgeschwindigkeit ganz oder nahezu erreicht ist. Wenn es einen bestimmten Weg zurückgelegt hat, schaltet es den Antrieb aus und läßt gegebenenfalls noch die Bremse einfallen. Die Maschine hat alsdann eine gewisse Zeit mit voller Geschwindigkeit gelaufen, und diese Zeit ist gegeben durch den Weg, welchen das Getriebe bis zur Auslösung zurückzulegen hatte; sie ist aber unabhängig davon, wie lange die Maschine vorher mit geringerer Geschwindigkeit betrieben wurde.
Angenommen, eine Zuckermasse müsse 10 Minuten lang mit voller Geschwindigkeit geschleudert werden, um den Sirup genügend zu' entfernen. Man stellt das an sich bekannte regelbare Ausrückgetriebe ein für allemal auf 10 Minuten Laufzeit ein. Der Arbeiter braucht sich dann, sobald er den Antrieb eingeschaltet und die Schleuder gefüllt hat, nicht weiter um die Schleuderdauer zu kümmern. Einerlei, ob der Anlauf schneller oder langsamer vor sich ging, wird die Trommel immer die verlangten 10 Minuten mit voller Geschwindigkeit laufen, ehe sie zum Stillstande kommt.
Fig. ι und 2 der Zeichnung zeigen zwei Ausführungen der Erfindung.
In Fig. ι sind α und b die feste und lose Riemenscheibe des Antriebsvorgeleges einer Schleuder, c der Riemenausrücker, d, d1 eine Fliehkraftkupplung, deren treibender Teil d auf der Vorgelegewelle sitzt und so eingestellt ist, daß er erst dann den getriebenen Teil d1 mitnimmt, wenn die volle Arbeitsgeschwindigkeit nahezu erreicht ist. Bei langsamerem Gang der Maschine bleibt die Kupplungshälfte d1 in Ruhe.
Die schnelle Bewegung von d1 wird durch ein Getriebe e ins Langsame übersetzt und auf den Kurbelzapfen f übertragen. Sobald dieser die Sperrklinke g für den Ausrücker c

Claims (1)

  1. erreicht und nach unten drückt, wird die Ausrückerschiene durch das Gewicht i verschoben. Das Ausrückgetriebe besteht aus einem Schaltwerk m, m, f. Die Klinke m sitzt auf einem an der Scheibe η angebrachten Kurbelzapfen und vermag infolgedessen bei jeder Umdrehung der Scheibe das Schaltrad p um eine gewisse Zähnezahl vorzurücken. Die Regelung kann durch bekannte Mittel erfolgen.
    ίο Eine andere Ausführung der Erfindung ist in Fig. 2 dargestellt. Der treibende Teil i, 2 der Fliehkraftkupplung ist nach Art eines Reglers ausgebildet, der mittels Riemenscheibe 3 gleichzeitig mit der Schleuder angetrieben wird. Die von den Schwungmassen 1 ausgeübte Kraft wird durch ein Gewicht 2 so lange überwunden, bis annähernd die volle Arbeitsgeschwindigkeit erreicht ist. Dann hebt sich die Muffe und verstellt den Hebel 4, welcher den Sperrhebel 5 eines Uhrwerkes 6 zur Seite schiebt und damit das Uhrwerk freigibt. Das Uhrwerk 6 läuft also hur dann, wenn die Maschine mit voller Geschwindigkeit arbeitet. Es trägt eine Scheibe 7 mit Löchern 8. Je nach der gewünschten Arbeitsdauer wird in eines dieser Löcher ein vorstehender Stift 9 gesteckt. Sobald dieser Stift den Hebel 10 erreicht und niederdrückt, fällt der Schalthebel 11 und unterbricht einen Stromkreis, wodurch der Antriebsmotor ausgeschaltet wird und die Bremse einfällt.
    Paten τ-An s PRU c η :
    Getriebe zum Stillsetzen einer Schleuder nach einer bestimmten Anzahl von Umdrehungen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Schleuder und ihrem Auslösegetriebe eine Fliehkraftkupplung (d, dl, ι bis 5) eingeschaltet ist, die das Auslösegetriebe in für andere Zwecke bekannter Weise erst bei voller Geschwindigkeit der Schleuder einrückt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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