DE269372C - - Google Patents
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- DE269372C DE269372C DENDAT269372D DE269372DA DE269372C DE 269372 C DE269372 C DE 269372C DE NDAT269372 D DENDAT269372 D DE NDAT269372D DE 269372D A DE269372D A DE 269372DA DE 269372 C DE269372 C DE 269372C
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- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26D—CUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
- B26D3/00—Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor
- B26D3/18—Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor to obtain cubes or the like
-
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- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
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- B26D1/24—Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis with a circular cutting member, e.g. disc cutter coacting with another disc cutter
- B26D1/245—Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis with a circular cutting member, e.g. disc cutter coacting with another disc cutter for thin material, e.g. for sheets, strips or the like
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- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Meat, Egg Or Seafood Products (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 269372 KLASSE 66 b. GRUPPE
OTTO WEFING in ILMENAU i.Th.
Messerscheiben.
Es sind Maschinen zum Schneiden von Speck in Scheiben, Streifen und Würfel bekannt,
bei denen gegenüberliegende rotierende Messerscheiben scherenartig gegeneinander
arbeiten. Die Anordnung dieser Messerscheiben geschieht derart, daß sie sich in der Mitte
des Schneidkanals für die zu schneidende Speckschicht so weit übergreifen, als zur Erzielung
des beabsichtigten Scherenschnittes
ίο notwendig ist.
Ist eine derartige Maschine zum Schneiden einer dünnen Speckschicht, deren Stärke der
herzustellenden Würfelgröße entspricht, bestimmt, so überdecken sich in diesem Falle die
Messerscheiben in der Höhe des dementsprechend sehr niedrigen Schneidkanals. Eine
derartige Anordnung ist bekannt. Derartig ausgeführte Maschinen sind aber naturgemäß
für größere Leistungen und zürn Schneiden starker Speckschichten in Scheiben oder Streifen
oder in kleine Würfel nicht brauchbar. Die zum Schneiden starker Speckschichten mittels
scherenartig gegeneinander arbeitender Messerscheiben dienenden Maschinen wurden bisher
ausschließlich derart ausgeführt, daß sich die Messerscheiben in der Mitte des entsprechend
hohen bzw. breiten Schneidkanals wenig, und zwar nur so viel übergreifen, als zur Erzielung des beabsichtigten Scherenschnittes
notwendig ist. Dabei tritt aber der Übelstand auf, daß der von den rotierenden Messern auf das Schneidgut ausgeübte. Vorschub
im oberen und unteren Teil des Schneidkanals nach Maßgabe der nach der Mitte des
Schneidkanals mit den wachsenden Radien der Kreisringe der Messerscheiben wachsenden
Geschwindigkeit kleiner ist als in der Mitte des Kanals.
Außerdem entsteht in der Mitte des Schneidkanals, also an der Stelle, an der sich die
Messerscheiben überdecken, durch diese Überdeckung eine Verengung des Schneidkanals
und eine Verschiebung der oberen Speckschichten gegen die unteren Speckschichten
um die Stärke der Messerscheiben. .
Alle diese Übelstände wirken derartig zusammen, daß derartige Maschinen beim
Schneiden von Speck in Scheiben und Streifen von weniger als 5 mm Dicke ein einwandfreies
Schneidgut nicht mehr liefern. Es tritt vielmehr ein Zerreißen und Verschieben der
mittleren Speckschichten ein, das sich bis zur völligen Zerstörung dieser Schichten steigert
und einen erheblichen Verlust an Schneidgut herbeiführt. '.
Außer diesen ungünstigen Eigenschaften der erwähnten bekannten Maschinen war es
ein Nachteil derselben, daß die Messerplatten verhältnismäßig dick ausgeführt werden mußten,
um das Abbiegen der Messer voneinander beim Schneiden dicker Massen zu verhüten.
Starke Messerscheiben sind nun (insofern als durch diese das Schneidgut zu sehr zusammengedrückt
wird) einer guten Wirkungsweise der Maschine nicht günstig. Unter Berücksichtigung
aller dieser sich teilweise entgegenstehender Punkte wurde die Stärke der Messer gewählt, wobei man das Abbiegen der-
selben voneinander noch dadurch zu verhindern suchte, daß man den Schneidkanal zu
beiden Seiten durch zwischen die Messer-; Scheiben gelegte, die Messerscheiben scharf
führende Stäbe begrenzte, die gleichzeitig das Wickeln der Speckstreifen zu verhindern
hatten, also als Abstreifer dienen; trotzdem konnte es aber nicht verhindert werden, daß
insbesondere beim Schneiden von zähem oder
ίο sehnigem oder knorpligem Material die Messerblätter
voneinandergebogen und ,somit der sachgemäße Scherenschnitt verhindert wurde,
das Schneidgut also unvollkommen geschnitten die Maschine passierte.
Werden die Messersätze, wie es zur Reinigung dieser nach Gebrauch unbedingt notwendig
ist, in heißem Wasser gespült, so zeigt sich häufig die Erscheinung, daß die gehärteten
und daher mehr oder weniger innere Spannungen enthaltenden Messerscheiben sich verziehen,
wodurch naturgemäß ebenfalls der angestrebte Scherenschnitt verhindert wird.
Alle diese Übelstände beseitigt die vorliegende Erfindung, und zwar einerseits dadurch,
daß die scherenartig zusammen arbeitenden Messerscheiben der gegenüberliegenden.Messergruppen
sich so weit übergreifen, daß die äußersten Überdeckungsstellen der Messerscheiben
außerhalb des Schneidkanals liegen, und andererseits dadurch, daß diese zusammen
arbeitenden Messerscheiben durch die zwischenliegenden, den Schneidkanal begrenzenden
Führungsstäbe zusammengehalten werden.
Durch diese Anordnung der Messerscheiben ist das Schneidgut in allen Schichten der
gleichen, durch die Drehung der Messer erzeugten Fördergeschwindigkeit ausgesetzt, da
jede Schicht des Schneidgutes von zwei sich entgegengesetzt drehenden Messern vorwärts
geführt wird, wobei sich die verschiedenen Geschwindigkeiten der Messerflächen in der
oberhalb oder unterhalb der Mittelschicht im Schneidkanal liegenden Schicht zu einer mittleren
Fördergeschwindigkeit ausgleichen, die der Flächengeschwindigkeit der Messerscheiben
in der Mitte des Schneidkanals entspricht. Dadurch ist die vorliegende Maschine befähigt,
beispielsweise Scheiben, Streifen und Würfel von 2 mm Stärke aus dicken Speckschichten
in ganz einwandfreier Weise zu schneiden, was bisher mit den bekannten Maschinen
in einigermaßen einwandfreier Weise überhaupt nicht möglich war.
Infolge der Anordnung, daß die zusammen arbeitenden Flächenmesser durch die den
Schneidkanal oben und unten in bekannter Weise begrenzenden Stäbe zusammengehalten
werden, ist jedes Ausweichen oder Abbiegen der Messer voneinander mit völliger Sicherheit verhindert, so daß die Stärke der
Messerscheiben bis unter die Hälfte der sonst für derartige Scheibenmesser üblichen Stärke
herabgesetzt werden kann und somit trotz der äufeinanderliegenden Messer durch diese eine
geringere Verengung des Schneidkanals entsteht als bei den bisher bekannten Konstruktionen,
ganz abgesehen davon, daß die Verengung des Schneidkanals in der Mitte, wie sie bei den älteren Maschinen durch die nur
dort übereinander liegenden starken Messer unvermeidlich ist, und weiterhin die Verschiebung
der oberen und unteren Speckschichten um die Messerstärke in Wegfall kommt. Selbst wenn sich die Messer der
neuen Maschine beim ' Gebrauch oder durch die Behandlung mit heißem Wasser etwas verzogen
haben; so wird durch die neue eigenartige Führung der gegenüberliegenden Messerscheiben
aneinander der beabsichtigte Seherenschnitt bei der neuen Maschine voll und
ganz erreicht.
Bei solchen Maschinen, welche zum Schneiden . des Speckes in Würfel dienen und demgemäß
außer den zum Längsschneiden des Schneidgutes dienenden Messerscheiben noch mit den bekannten Querschneidmessern ausgerüstet
sind, können an dem Austrittsende des Schneidkanals zwischen die sich in der ganzen
Breite des Schneidkanals überdeckenden und durch die Führungsstäbe zusammengehalten
nen Messerscheiben dünne Blechstücke eingeschoben werden, durch welche der in Streifen
geschnittene Speck vor dem Querschneiden geführt und zusammengehalten wird. Diese
Anordnung . der Stützbleche gewährleistet einen glatten und stoßfreien Übergang des geförderten
Schneidgutes, so daß jede Stockung des letzteren unbedingt vermieden wird. .
Hierdurch unterscheidet sich die gekennzeichnete Anordnung der Stützbleche wesentlich
und vorteilhaft von der bei der mit Gattermessern arbeitenden Maschine bekannten Anordnung
von lediglich hinter den Gattermessern liegenden Stützplatten für den längsgeschnittenen
Speck.
Fig. ι und 2 der Zeichnung zeigen eine Ausführungsform
der Erfindung beispielsweise in Seitenansicht und Rückansicht.
Bei der neuen Maschine übergreifen sich die scherenartig zusammen arbeitenden Messerscheiben
α und b in der ganzen Breite des Schneidkanals c, der nach oben und unten
durch die zwischen den Messern liegenden Stäbe d begrenzt ist, welche Stäbe hier gleichzeitig
die Schneidkanten der gegenüberliegenden Messer mit erfassen, so daß je ein Stab d
einerseits von einer der oberen Messerscheiben α und andererseits von einer der unteren
Messerscheiben b berührt wird. Dadurch werden die scherenartig zusammen arbeitenden
Messerscheiben α und b scharf aneinanderge-
führt, so daß jedes Ausweichen bzw. Abbiegen d,er Messerscheiben voneinander mit Sicherheit
verhütet wird:. Dies ermöglicht, daß nunmehr weniger als halb so starke Messerscheiben
als früher verwendet werden können, so daß trotz der über die ganze Breite des Schneidkanals übereinanderliegenden Messerscheiben
eine geringere Verengung des Schneidkanals durch die Messer stattfindet als
ίο früher, wobei noch der weitere Vorteil entsteht,
daß weder eine Verschiebung der oberen und unteren Speckschichten gegeneinander,
noch eine besondere Verengung des Schneidkanals in der Mitte eintritt. Jede Speckschicht wird nun einerseits von einem
näher am Umfang der betreffenden Schneidmesser liegenden Kreisring größerer und an-
. dererseits von einem näher dem Mittelpunkt des Schneidmessers liegenden Kreisring geringerer
Geschwindigkeit beeinflußt und vorwärts geschoben, welche Geschwindigkeiten - sich zu einer mittleren Fördergeschwindigkeit
zusammensetzen, die durchaus der in der Mitte des Schneidkanals herrschenden Fördergeschwindigkeit
entspricht, an welcher Stelle die Geschwindigkeiten der Messerscheiben gleich groß sind. Dadurch wird der wesentliche
Vorteil erzielt, daß jede Schicht des Schneidgutes der gleichen Fördergeschwindigkeit
ausgesetzt ist, wodurch ein ganz gleichmäßig und tadelloses Schneidprodukt selbst
beim Schneiden sehr dünner Speckscheiben und Streifen erzielt wird. So z. B. können
mit der beschriebenen Maschine die großen und dabei sehr dünnen Speckscheiben hergestellt
werden, die zum Einwickeln der sogenannten Leberkäse und Pasteten dienen, welche Scheiben bisher durch äußerst müh-,
selige und große Gewandtheit voraussetzende Handarbeit hergestellt werden mußten.
Die beschriebene Anordnung der Messerscheiben ermöglicht es bei solchen Maschinen,
die zum Schneiden des Speckes in Würfel in bekannter Weise mit Querschneidmessern e
ausgerüstet sind, die am vorderen Ende des Schneidkanals c vorbeistreichen, zwischen die
Messerblätter dünne Blechstücke/ einzusetzen, durch ■ welche der in Streifen geschnittene
Speck vor dem Querschneiden durch das Messer e in sachgemäßer Weise gehalten und
geführt wird. Die Anordnung derartiger Schei- , ben ist für die Herstellung sachgemäßer und
tadelloser Würfel kleineren Formats von erheblicher Wichtigkeit und war bisher nur bei
mit Gattermessern arbeitenden Speckschneidemaschinen bekannt, bei welchen Maschinen
diese Stützbleche aber lediglich hinter den betreffenden Gattermessern angeordnet waren,
so daß bei der geringsten,, im Betriebe unvermeidlichen Verbiegung dieser Messer oder der
Stützbleche die sachgemäße Förderung des Schneidgutes ungünstig beeinflußt wurde.
Es sei noch erwähnt, daß bei denjenigen der vorstehenden Maschinen, welche .zum
Schneiden von. Speck in Würfel dienen, zum Längsschneiden des Schneidgutes die Messerscheibensätze
in bekannter Weise hintereinander und senkrecht zueinander angeordnet sind.
Claims (3)
1. Maschine zum Schneiden von Speck u. dgl. mittels scherenartig zusammen arbeitender
Messerscheiben, dadurch gekennzeichnet, daß die scherenartig zusammen arbeitenden Messerscheiben der gegenüberliegenden
Messergruppen sich so weit übergreifen, daß die äußersten Überdeckungsstellen
der Messerscheiben außerhalb des Schneidkanals liegen.
2. Maschine zum Schneiden von^Speck u. dgl. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die scherenartig zusammen arbeitenden Messerscheiben (a, b) durch
die zwischenliegenden, den 'Schneidkanal· ic) in bekannter Weise begrenzenden Führungsstäbe
(d) zusammengehalten und aneinandergeführt werden.
3. Maschine zum Schneiden von Speck
u. dgl. nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß an der Austrittsseite des Schneidkanals (c), an welcher in bekannter
Weise die Querschneidmesser (e) vorbeistreichen, zwischen die scherenartig
zusammen arbeitenden Messerscheiben (a, b) zur Führung und zum Zusammenhalten
des geschnittenen Schneidgutes, dünne Blechscheiben (f) eingeschoben sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE269372C true DE269372C (de) |
Family
ID=526242
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| Country | Link |
|---|---|
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1055492A3 (de) * | 1999-05-25 | 2003-09-10 | Uwe Dipl.-Ing. Reifenhäuser | Maschine zum Schneiden von Lebensmitteln, insbesondere von Gemüse, in Streifen |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1055492A3 (de) * | 1999-05-25 | 2003-09-10 | Uwe Dipl.-Ing. Reifenhäuser | Maschine zum Schneiden von Lebensmitteln, insbesondere von Gemüse, in Streifen |
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