DE269072C - - Google Patents
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- DE269072C DE269072C DENDAT269072D DE269072DA DE269072C DE 269072 C DE269072 C DE 269072C DE NDAT269072 D DENDAT269072 D DE NDAT269072D DE 269072D A DE269072D A DE 269072DA DE 269072 C DE269072 C DE 269072C
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- Germany
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- springs
- mattress
- longitudinal parts
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- spring mattress
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C23/00—Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases
- A47C23/12—Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases using tensioned springs, e.g. flat type
- A47C23/28—Tensioning devices therefor
Landscapes
- Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Federmatratze, bei der die Liegefläche aus
Blattfedern besteht, deren Enden an den Matratzenlängsteilen befestigt sind.
Gemäß der Erfindung sind die Längsteile drehbar gelagert und derart durch ein Getriebe miteinander verbunden, daß sie in einander entgegengesetztem Sinne gedreht und somit die Federn entsprechend gespannt werden
Gemäß der Erfindung sind die Längsteile drehbar gelagert und derart durch ein Getriebe miteinander verbunden, daß sie in einander entgegengesetztem Sinne gedreht und somit die Federn entsprechend gespannt werden
ίο können.
Die Erfindung ist außerdem dadurch gekennzeichnet, daß auf den Enden der beiden
vorzugsweise aus Rohren gebildeten Matratzenlängsteile Zahnräder festsitzen, die mit Kegelrädern
auf einer Welle kämmen, welche mittels eines auf einem ihrer Enden festsitzenden
oder mit ihr durch Zahnräder verbundenen, auf einem mit Zähnen oder Löchern versehenen
Bogen feststellbaren Hebels gedreht werden kann.
Ferner kann gemäß der Erfindung das Nachspannen der Blattfedern durch an den Kopfenden
der Matratzenlängsteile befestigte Arme erfolgen, die durch Lenker mit einem auf
senkrechten Stangen geführten Schieber verbunden sind, der durch eine geeignet gelagerte
Schraubspindel auf und nieder zu bewegen ist. In der Zeichnung ist die neue Federmatratze
mit drei Ausführungsbeispielen der die Federspannung regelnden Einrichtung dargestellt.
Die Fig. 1 bis 3 zeigen eine erste, die Fig. 4 bis 6 eine zweite und die Fig. 7 und 8
eine dritte Ausführungsform. Die Fig. 1, 4 und 8 sind Oberansichten der Federmatratze,
die Fig. 2 und 5 Querschnitte durch diese nach der Linie A-B der Fig. 1 und der Linie
C-D der Fig. 4. Die Fig. 3 und 7 sind Endansichten von den Fig. 1 und 8, gesehen vom
Kopfende der Bettstelle. Fig. 6 ist eine Seitenansicht von Fig. 4.
Die Matratze besteht aus einem Rahmen und den Blattfedern. Der Rahmen besteht
aus den beiden Querteilen α und a1 sowie aus
den beiden Längsteilen b und δ1. Die Querteile α und a1 bestehen aus L-, U-, T- oder
T-Eisen und dienen zur Lagerung der drehbaren Längsteile b, b1, die aus beliebigen Stäben
gebildet sein können, vorzugsweise aber aus Rohren bestehen, an denen die Enden der Federn c festgemacht sind, derart, daß
sie in Schneckenlinien nach innen gebogen sind, sich mit ihren äußeren Enden an die
Rohre b, b1 anschmiegen und auf diesen mittels Schrauben, Niete oder Klampen festgemacht
sind. Durch Drehen der Rohre in dem einen oder anderen Sinne können die beiden Enden der Federn c mehr auf- oder abgewickelt
werden, wodurch den Federn c eine größere oder geringere Spannung gegeben wird und sie daher weniger oder mehr nachgiebig
werden. Die Spannung der Matratzenfedern c kann also dem jeweiligen Gewicht der sie benutzenden
Person angepaßt werden.
Bei den beiden Ausführungsbeispielen nach den Fig. 1 bis 3 und 4 bis 6 sind die beiden
Rohre durch ein Kegelrädergetriebe miteinan-
der verbunden. Auf jedem Rohrende sitzt ein .Kegelrad δ2 bzw. δ3 fest. Jedes kämmt
mit einem Kegelrad ds bzw. d3. Die beiden
letzteren sitzen auf einer Welle d fest, welche in den an dem einen Querteil α des Matratzenrahmens
festsitzenden Böckchen f gelagert ist. Infolge dieser Anordnung werden beim Drehen
der Welle d in dem einen oder anderen Sinne die Rohre b, δ1 in einander entgegengesetztem
ίο Sinne gedreht, so daß die Spannung der Federn
vergrößert oder verringert wird.
Bei der in den Fig. ι bis 3 dargestellten Ausführungsform wird die Welle d durch einen
Handhebel h gedreht, der zusammen mit einem Kegelrad A1 auf einem Zapfen h2 festsitzt und
auf einem am Kopfteil der Bettstelle befestigten Zahnbogen ζ ο. dgl. in jeder beliebigen
Lage ein- und festgestellt werden kann. Das Kegelrad h1 kämmt mit einem auf der Welle d
festsitzenden Kegelrad d1.
Bei der in den Fig. 4 bis 6 dargestellten Ausführungsform ist die Welle d bis über den
Matratzenrahmen hinaus verlängert. Sie durchdringt eine gegen das Ende des Rahmenquerteiles
α der Matratze geschraubte Scheibe z, welche an ihrem Rand mit Löchern z1 versehen
ist zur Aufnahme eines Bolzens z%, welcher auch den auf dem freien Ende der Welle d
festsitzenden Hebel h durchdringt und diesen auf der Scheibe ζ in der ihm gegebenen jeweiligen
Lage feststellt.
Anstatt der Kegelradverbindung zwischen den beiden Rohren b, b1 kann auch eine Gelenkhebelverbindung
zur Anwendung kommen, wie in den Fig. 7 und 8 beispielsweise dargestellt ist. Auf den Kopfenden der Rohre δ, b1
sitzen Arme e, f fest, die durch Lenker g, k mit einem auf den Stangen s2, s3 angeordneten
Schieber i verbunden sind, der durch eine geeignet gelagerte Spindel k mit Handrad auf
und nieder bewegt werden kann. In die Fig. 7 sind die Lenker g, h mit vollen Linien in der
tiefsten und mit strichpunktierten Linien in der höchsten Stellung eingezeichnet. Die Bewegung
der Rohre b und b1 zwischen ihren beiden Endstellungen beträgt hier etwa 90°,
kann aber je nach Wunsch größer oder kleiner sein. Durch einen am Schieber i befestigten
Zeiger s1 kann auf einer am Bettstellenkopfteil geeignet befestigten Gradeinteilung s abgelesen
werden, welche Spannung die Federn c bei der jeweilig in Frage kommenden Belastung
haben müssen. Fig. 8 zeigt die in Fig. 7 in Hinteransicht dargestellte Einrichtung
von oben, nach der Linie E-F der Fig. 7 geschnitten.
Die Federn c können, wie aus dem Querschnitt Fig. 5 ersichtlich ist, mit Stützfedern c1
versehen sein, die entweder mit den Federn c aus einem Stück bestehen oder mit ihren unteren
Enden in ähnlicher Weise wie die Federn c an den Rohren b, b1 festgemacht sind.
Bei der dargestellten Ausführungsform bestehen die Stützfedern c1 aus einem Stück mit
den Federn c und sind an ihren oberen Enden mit Schlaufen c2 versehen, die eine Verschiebung
der oberen Enden der Stützfedern c1 auf den Federn c gestatten.
Claims (4)
1. Federmatratze, bei der die Liegefläche aus Blattfedern besteht, deren Enden
an den Matratzenlängsteilen befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsteile drehbar gelagert und derart
durch ein Getriebe miteinander verbunden sind, daß sie in einander entgegengesetztem
Sinne gedreht und somit die Federn entsprechend gespannt werden können.
2. Federmatratze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Enden
der beiden vorzugsweise aus Rohren gebildeten Matratzenlängsteile (b, b1) Zahnräder
(δ2, δ3; Fig. 1 bis 6) festsitzen, die
mit Kegelrädern (d2, d3) auf einer Welle (d) kämmen, welche mittels eines auf
einem ihrer Enden festsitzenden oder mit ihr durch Zahnräder (d1, h1) verbundenen;
auf einem mit Zähnen oder Löchern versehenen Bogen (z) feststellbaren Hebels (h)
gedreht werden kann.
3. Federmatratze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Kopfenden
der Matratzenlängsteile (b, b1) Arme (e, f; Fig. 7, 8) festsitzen, die durch Lenker
(g, h) mit einem auf senkrechten Stangen (s2, s3) geführten Schieber (i) verbunden
sind, der durch eine geeignet gelagerte Schraubspindel (k) auf und nieder zu bewegen
ist.
4. Federmatratze nach Anspruch 1 und 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (i) mit einem Zeiger fs1) versehen ist, der
auf einer am Bettstellenkopfteil befestigten Gradeinteilung fs) spielt, so daß die
der Spannung der Federn entsprechende Belastung abgelesen werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE269072C true DE269072C (de) |
Family
ID=525973
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT269072D Active DE269072C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE269072C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2822032A (en) * | 1956-01-18 | 1958-02-04 | Gen Motors Corp | Seat spring tension adjuster |
| US3287745A (en) * | 1964-10-21 | 1966-11-29 | Robert B Maddox Associates Inc | Adjustable support for bed spring |
-
0
- DE DENDAT269072D patent/DE269072C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2822032A (en) * | 1956-01-18 | 1958-02-04 | Gen Motors Corp | Seat spring tension adjuster |
| US3287745A (en) * | 1964-10-21 | 1966-11-29 | Robert B Maddox Associates Inc | Adjustable support for bed spring |
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