DE2687C - Taschenbügelverschlufs - Google Patents

Taschenbügelverschlufs

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DE2687C
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Original Assignee
hinkel & petri in Offenbach a. M
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45C—PURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C13/00—Details; Accessories
    • A45C13/04—Frames
    • A45C13/06—Frame closures

Landscapes

  • Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)

Description

PATENTSCHRIFT
1S78.
HINKEL & PETRI in OFFENBACH a. M. Taschenbiigel-Verschlufs.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. April 1878 ab.
Die Erfindung betrifft einen neuen Bügelverschlufs für Taschen, welcher oben auf dem Bügel angebracht ist und den Drücker zum .Oeffnen und das Riegelschlofs zum Schliefsen, d. h. zum Unwirksammachen des Drückers enthält.
Fig. ι ist ein verticaler Längenschnitt des Verschlusses;
Fig. 2 ein horizontaler Schnitt;
Fig. 3 ein Querschnitt;
Fig. 4 Ansicht eines Theiles des Schlosses;
Fig. 5 Ansicht des Schlüssels;
Fig. 6 Ansicht des Verschlusses und der Agraffe von vorn.
A ist das Gehäuse, welches mit zwei Schräubchen auf den oberen Bügel C geschraubt ist. B ist ein Cylinder, der an einem Ende rechts seine volle Rundung besitzt, am anderen Ende dagegen ausgeschnitten ist, wie Fig. 1 und 3 zeigen. Derselbe dreht sich in den Augen a a und ist mit einem Knöpfchen b als Handhabe versehen. Das Plättchen e hält den Cylinder in seiner Lage fest. An den Bügel C ist eine Feder d angenietet, an diese ist 'das' Plättchen c genietet, welches durch ein Loch im Bügel C ins Schlofsgehäuse hineintritt. Bei der Drehung des Cylinders auf die Seite berühren die durch den Ausschnitt gebildeten Kanten χ χ das Plättchen c und drücken es abwärts; damit entfernt sich die Feder d vom Bügel und erlaubt, dafs der Schliefshaken /, da die Nase g aus dessen Schlitz getreten ist, auf der Seite herausgezogen werden kann.
Das Schliefsen dieses Schlosses mit dem Schlüssel geschieht in folgender Weise:
Der zweibärtige hohle Schlüssel wird auf den Dorn h gesteckt, auf welchem ein ovales, mit zwei Stiften ti1 versehenes Stäbchen k sich drehen kann. Die Barte lehnen sich gegen die Stifte it* an und bewirken die Drehung um den Dorn h. In der Stellung Fig. 4 liegt die mit letzterem verbundene Scheibe auf dem Stift / auf und wird in dieser Stellung durch das Federchen m erhalten. Der in den Stift i eingehängte Riegel η ist wie ein Keil in den Schlitz des Plättchens c geschoben, welches nun nicht mehr abwärts gehen kann. Dreht man mit dem Schlüssel das Stück k rechts herum, so dafs es sich in schiefer Richtung gegen den Stift /' lehnt, so wird der Riegel η so weit zurückgezogen, dafs das Plättchen nun nicht mehr an der Bewegung gehindert wird. Die Feder m hält in dieser Stellung das Stück k gegen den Stift /' gelehnt.

Claims (3)

  1. Patent - Ansprüche:
    ι . Der cylinderförmige, in den Augen α α drehbare, durch die Feder d mittelst des Plättchens c in seiner Lage erhaltene Drücker B mit Knöpfchen b in Verbindung mit der Feder d, dem Plättchen c und der Nase g, welche in den Schlitz des Schliefshakens / eingreift und den Bügel geschlossen erhält.
  2. 2. Der oben beschriebene Schlüsselverschlufs, bestehend aus dem Stück k mit den Stiften i und z1, der Feder m und dem Riegel n, welcher mittelst eines zweibärtigen Schlüssels, der die Stifte i und i' erfafst, vor- und rückwärts geschoben wird.
  3. 3. Der oben erwähnte Drücker in Verbindung mit einem anderen Verschlufsmechänismus, um das Oeffnen der Tasche zu verhindern, bezw. den Drücker unwirksam zu machen.
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