DE44322C - Sicherheitsklappverschlufs - Google Patents

Sicherheitsklappverschlufs

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Publication number
DE44322C
DE44322C DENDAT44322D DE44322DA DE44322C DE 44322 C DE44322 C DE 44322C DE NDAT44322 D DENDAT44322 D DE NDAT44322D DE 44322D A DE44322D A DE 44322DA DE 44322 C DE44322 C DE 44322C
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DE
Germany
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slide
eccentric
lock
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safety flap
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Active
Application number
DENDAT44322D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. LEHMANN in Offenbach, Main
Publication of DE44322C publication Critical patent/DE44322C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B65/00Locks or fastenings for special use
    • E05B65/52Other locks for chests, boxes, trunks, baskets, travelling bags, or the like
    • E05B65/5207Other locks for chests, boxes, trunks, baskets, travelling bags, or the like characterised by bolt movement
    • E05B65/5215Other locks for chests, boxes, trunks, baskets, travelling bags, or the like characterised by bolt movement sliding
    • E05B65/523Other locks for chests, boxes, trunks, baskets, travelling bags, or the like characterised by bolt movement sliding parallel to the surface on which the lock is mounted

Landscapes

  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 33: Hand- und Reisegeräthe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom l. März 1888 ab.
Die nachfolgend beschriebenen Neuerungen leziehen sich auf einen Klappverschlufs für ^rtemonnaies, Cigarrentaschen, Etuis etc. und »ezwecken, den bekannten und vielfach belutzten Klappverschlufs in einfachster Weise α eine Art. Vexirverschlufs umzuwandeln.
In beiliegender Zeichnung zeigen Fig. 1 und 2 len neuen Klappverschlufs im Grundrifs und Querschnitt in geschlossener Stellung,
Fig. 3 und 4 in geöffneter Stellung, Fig. 5 ind 6 bei festgestelltem Schieber A und
Fig. 7 und 8 die Anbringung des Klapp- ?erschlusses an einem Portemonnaie.
An ι einer Gehäuseplatte α ist ein Schieber A η einem Stege / und Schlitz s verschiebbar gelagert. Dicht an der oberen Kante des jchiebers A ist in der Gehäuseplatte α eine Deffhung d angebracht, in welche der eingedrehte Verschlufsknopf k der Klappe eingeführt werden kann. Diese Oeffnung wird bei ge- ;chlossener Stellung des Schiebers A, Fig. 1 and 2, theilweise verdeckt, so dafs der Schieber in die eingedrehte Nuth des Verschlufsmopfes k eingreifen kann.
Auf dem Schieber A ist eine Scheibe B drehbar befestigt, welche zu einer Art Excenter ausgebildet ist und die beiden Ansätze e und f besitzt. Neben dieser Scheibe sitzt ein bogenförmiges Stück b fest auf dem Riegel A, welches den Ansätzen e und f zum Anschlag und zur Feststellung dient. Die drehbare Scheibe B steht unter der Einwirkung der. am Stege / befestigten Spiralfeder C, welche auch gleichzeitig den Schieber A beeinflufst. Der Drehstift u der Scheibe B ist nach aufsen hin verlängert und mit dem Dreh- bezw. Schiebeknopf K fest verbunden.
Das Schlofs wird schliefslich mit einer Deckplatte D an der Hinterseite verdeckt und durch das Umbiegen der Lappen L mit dem Schlofskasten in einfachster Weise verbunden.
Die Wirkung der vorbeschriebenen Schlofseinrichtung ist folgende:
In der Stellung Fig. 1 und 2, bei welcher also der Ansatz e des Excenters B nach oben steht und sich gegen Anschlagbolzen b legt, kann der Schieber A durch Verschieben des Schieberknopfes K nach unten und von der Oeffnung d der Gehäuseplatte α entfernt werden. Hierbei kann der Verschlufsknopf k der Klappe aus dem Schlofs entfernt und der betreffende Behälter geöffnet werden, Fig. 3 und 4.
In der Stellung Fig. 5 und 6, in welcher der Schieberknopf K mit dem Excenter B gegen die Stellung in Fig. 1 und 2 um i8o° gedreht und der Ansatz e desselben nach unten steht, wobei Ansatz f des Excenters B am Anschlagstück b und Ansatz e an der Wand der Gehäuseplatte α anliegt, kann der Schieber A nicht nach unten bewegt werden, da der Ansatz f des Excenters B diese Verschiebung verhindert. In dieser Stellung ist also ein Entfernen des Verschlufsknopfes k aus dem Schlofs unmöglich, und ,der Verschlüfs ist somit gegen Oeffnen gesichert. Erst durch Drehen des Dreh- bezw. Schieberknopfes K .wird der Schieber bezw. Riegel A zum Oeffnen freigegeben, Fig. 1 und 2. Der vorbeschriebene Verschlüfs, welcher sich in seiner äufseren Form in keiner Weise von dem bekannten Klappschieberverschlufs unterscheidet,
bewirkt in einfachster Weise eine Art Vexirverschlufs, indem in der einen. Stellung des Schieberknopfes K der Schlufsriegel A freigestellt, in der anderen Stellung, Fig. 5 und 6, dagegen zum Oeffnen freigegeben wird.
Eigenthümlich ist bei der vorliegenden Construction die Wirkung der Feder C, welche das Excenter B in der Arretirstellung und der Freistellung erhält, gleichzeitig aber auch den Riegel A beeinflufst und denselben stets in die Schlufsstellung zurückzuziehen strebt.
Die vorbeschriebene Schlofsconstruction kann bei allen Behältern, bei welchen zwei von einander bewegliche Stücke mit einander verschlossen werden sollen, insbesondere bei Portemonnaies, Cigarrentaschen, Etuis u. s. w. verwendet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüch:
    Ein Sicherheitsklappverschlufs, gekennzeichnet durch den mittelst des drehbaren Excenters B feststellbaren Schieber A, wobei durch eine und dieselbe Feder C das Excenter B in der Verschlufsstellung bezw. der Oeffnungsstelluhg erhalten, sowie der Schieber A selbst beeinflufst wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT44322D Sicherheitsklappverschlufs Active DE44322C (de)

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