DE268604C - - Google Patents

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DE268604C
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chamber
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P5/00Measuring speed of fluids, e.g. of air stream; Measuring speed of bodies relative to fluids, e.g. of ship, of aircraft
    • G01P5/14Measuring speed of fluids, e.g. of air stream; Measuring speed of bodies relative to fluids, e.g. of ship, of aircraft by measuring differences of pressure in the fluid
    • G01P5/16Measuring speed of fluids, e.g. of air stream; Measuring speed of bodies relative to fluids, e.g. of ship, of aircraft by measuring differences of pressure in the fluid using Pitot tubes, e.g. Machmeter
    • G01P5/17Coupling arrangements to the indicating device

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 268604 KLASSE 42 o. GRUPPE
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemSß dem Unionsvertrage vom —
20. März 1883
— die Priorität
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in den Vereinigten Staaten· von Amerika vom ig. März 1912 anerkannt.
Es sind bereits Geschwindigkeitsmesser für Schiffe mit zwei dehnbaren Kammern bekannt, die aus elastischen Ringmembranen von Metall bestehen, eine gemeinsame, verschiebbare Zwischenwand besitzen und je an ein außerhalb der Schiffswandung in der Fahrt- bzw. in der entgegengesetzten Richtung in das Wasser mündendes Rohr angeschlossen sind. Um bei derartigen Apparaten im Ruhezustande
das Volumen der Überdruckkammer möglichst klein, dagegen das der Unterdruckkammer möglichst groß zu machen, was offenbar für die Wirkungsweise besonders vorteilhaft ist, sind gemäß der Erfindung die inneren sowie äußeren Ränder der Membranen der Uberdruckkammer mittels dünner, dagegen der Membranen der Unterdruckkammer mittels dicker Zwischenstücke aneinander befestigt.
Auf der Zeichnung ist in Fig. 1 der neue Geschwindigkeitsmesser sowie sein Einbau in ein Schiff schematisch dargestellt. Fig. 2 ist ein in größerem Maßstabe gehaltener Längsschnitt durch die Kammern mit einer Stellung derselben und Fig. 3 derselbe Längsschnitt, jedoch mit einer anderen Stellung der Kammern. Fig. 4 ist ein Schnitt nach Linie 4-4 von Fig. 3. Fig. 5 ist eine Stirnansicht der Fig. 2 und 3 von rechts gesehen. Fig. 6 ist ein Schnitt nach Linie 6-6 von Fig. 1 in größerem Maßstabe.
Die festen Stirnwände 1, 2 sind durch Bolzen 3 verbunden, die zugleich als Führungen für den verschiebbaren, beiden Kammern gemeinsamen Kopf 4 dienen. Zwischen der Stirnwand 1 und dem Kopf 4 ist eine dehn-' bare Kammer oder ein Balg durch eine Reihe von Ringmembranen 5 aus Kupfer oder einem anderen elastischen Material gebildet, die infolge ihrer Elastizität die Kammer für gewöhnlich in zusammengefaltetem Zustande (Fig. 2) zu halten suchen. In entsprechender Weise ist zwischen der Stirnwand 2 und dem Kopf 4 eine dehnbare Kammer aus elastischen Ringmembranen 6 gebildet, die abwechselnd mit ihrem äußeren und inneren Rande an dicken Zwischenringen 7, 8 befestigt sind. Die Ringmembranen 6 suchen die Kammer für gewöhnlich in ausgedehntem Zustande (Fig. 2) zu erhalten.
An dem Kopf 4 ist durch Stifte 10 ein Bügel 9 befestigt, der in einem verstellbaren Anschlag 11 gleitet. Letzterer ist in einem Halter 12 eingesetzt, der von der Stirnwand 1 oder einem anderen festen Stück getragen wird. Zwischen dem Bügel 9 und dem Anschlag 11 ist eine durch Scheiben 14 begrenzte Feder 13 eingeschaltet, die die Wirkung der elastischen Membranen unterstützt, indem sie den verschiebbaren Kopf nachgiebig in seiner Normalstellung gemäß Fig. 2 hält.
Durch Verstellung des Anschlages ii kann die Spannung der Feder 13 leicht verändert werden, um die Vorrichtung allen verschiedenen, in der Praxis auftretenden Ansprüchen anzupassen und sie so einzustellen, daß man in dem Anzeiger beliebig große Ausschläge erhält.
Die dehnbare, durch die Ringmembranen 5 gebildete Kammer steht durch ein Zwischenrohr 15 mit einem Einlaßrohr 16 in Verbindung, das ein Ventil 17 sowie ein verschiebbares Rohrstück 18 enthält, dessen äußeres Ende in der Fahrtrichtung des Schiffes schräg abgeschnitten ist. Die durch die Ringmembranen 6 gebildete Kammer ist an ein Saugrohr 19 angeschlossen, das ein Ventil 20 enthält und sich entgegen der Fahrtrichtung des Schiffes öffnet. Die Enden beider Rohre 18 und ig sind schräg zu der Fahrtrichtung des Schiffes abgeschnitten, um die Wirkung des Wassers während der Fahrt des Schiffes zu erhöhen.
Der Anzeiger 21 ist auf der Brücke oder an einer anderen Stelle aufgestellt und durch eine Schnur oder einen Draht 22, dessen Ende an einem Stift 10 befestigt ist, mit dem verschiebbaren Kopf 4 verbunden. Der Draht läuft durch Schutzrohre 23 sowie über Führungsrollen 24, 25, 26, 27 und 27a.
Bei der Benutzung des Geschwindigkeitsmessers sind die Ventile 17,20 geöffnet, so daß das Druck- und Saugrohr mit dem Wasser auf der Außenseite des Schiffes in Verbindung stehen, und das verschiebbare Rohr 16 ragt mit seinem schräg abgeschnittenen Ende über die Schiffswand (Fig. 6) hinaus. Bei dieser Stellung der verschiedenen Teile wird Wasser durch das vorwärts gerichtete Ende des Rohres 16 in das Rohr 15 sowie die durch die Ringmembranen 5 gebildete Druckkammer gedrückt, während aus der durch die Membranen 6 gebildeten Saugkammer das Wasser mittels des Rohres 19 und seiner rückwärts gerichteten Öffnung abgesaugt wird. Der von der Fahrtgeschwindigkeit des Schiffes abhängige Wasserdruck wirkt mithin einerseits drückend, andererseits saugend auf den verschiebbaren Kopf 4, der sich infolgedessen genau entsprechend der Fahrtgeschwindigkeit einstellt.
Die Erfindung ist nicht auf das gezeichnete Ausführungsbeispiel beschränkt. Die angegebenen Einzelheiten können vielmehr auch in anderer Weise ausgeführt werden, ohne daß dadurch das Wesen der Erfindung berührt würde.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Geschwindigkeitsmesser für Schiffe mit zwei dehnbaren Kammern, die aus elastisehen Ringmembranen von Metall bestehen, eine gemeinsame, verschiebbare Zwischenwand besitzen und je an ein außerhalb der Schiffswandung in der Fahrt- bzw. in der entgegengesetzten Richtung in das Wasser mündendes Rohr angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren sowie äußeren Ränder der Membranen (5) ■der Überdruckkammer mittels dünner, dagegen der Membranen (6) der Unterdruckkammer mittels dicker Zwischenstücke (7,8) aneinander befestigt sind, zu dem Zweck, im Ruhezustande (Fig. 2) das Volumen der Überdruckkammer möglichst klein, dagegen das der Unterdruckkammer möglichst groß zu machen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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