DE33979C - Instrument zum Anzeigen der Schiffsgeschwindigkeit bezw. der Geschwindigkeit eines Gas- oder Wasserstromes auf gröfsere Entfernungen - Google Patents

Instrument zum Anzeigen der Schiffsgeschwindigkeit bezw. der Geschwindigkeit eines Gas- oder Wasserstromes auf gröfsere Entfernungen

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DE33979C
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Germany
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Expired - Lifetime
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DENDAT33979D
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English (en)
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H. W. SCHLOTFELDT in Kiel
Publication of DE33979C publication Critical patent/DE33979C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P5/00Measuring speed of fluids, e.g. of air stream; Measuring speed of bodies relative to fluids, e.g. of ship, of aircraft
    • G01P5/14Measuring speed of fluids, e.g. of air stream; Measuring speed of bodies relative to fluids, e.g. of ship, of aircraft by measuring differences of pressure in the fluid
    • G01P5/16Measuring speed of fluids, e.g. of air stream; Measuring speed of bodies relative to fluids, e.g. of ship, of aircraft by measuring differences of pressure in the fluid using Pitot tubes, e.g. Machmeter
    • G01P5/17Coupling arrangements to the indicating device

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
' KLASSE 42: Instrumente.
H. W. SCHLOTFELDT in KIEL.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. Februar 1885 ab.
Bei dem vorliegenden Instrument wird durch die aus der Relativbewegung zwischen demselben und der Luft oder dem Wasser entspringende Stofs- oder Saugwirkung die Spannung einer eingeschlossenen Luftmenge derartig verändert, dafs diese Spannung stets in einem bestimmten Verhältnifs zu der Stofs- oder Saugwirkung steht; das Instrument enthält ferner eine zu einem Manometer führende Rohrleitung, mittelst welcher das Anzeigen der Geschwindigkeit auf gröfsere Entfernungen bewirkt wird.
In dem oben und unten mit Boden versehenen Cylinder A, Fig. 1, bewegen sich die mit einander verbundenen Kolben k und A:1; der untere rohrförmige Ansatz des Kolbens bewegt sich in dem rohrförmigen Ansatz des Cylinders. Wird der Stutzen b durch eine Rohrleitung mit einem aufser Bord gehenden Rohre verbunden, dessen Oeffnung gegen den Strom gerichtet ist (Pitot'sehe Röhre), der Stutzen α durch eine Rohrleitung mit einem anderen aufser Bord gehenden Rohre, dessen Mündung so gerichtet ist, dafs der Stofs des Wassers weder saugend noch drückend wirkt, ■— oder der Richtung des Stromes entgegengesetzt, so dafs die Flüssigkeit saugend wirkt —, dann bewegt der Druck der Flüssigkeit beide Kolben nach oben.
Steht nun das Rohr r1 mit der freien Luft, · r mit dem Manometer in Verbindung, dann wird in der Rohrleitung die Luft geprefst. Steht umgekehrt r mit der freien Luft, r1 mit der Rohrleitung zum Manometer in Verbindung, dann wird in letzterer die Luft verdünnt. Werden die aufser Bord führenden Rohre in umgekehrter Weise mit den Ansätzen α und b am Cylinder verbunden, dann machen die Kolben die entgegengesetzte Bewegung.
In Fig. 2 werden die aufser Bord gehenden Rohre durch die Ansätze α und b mit dem sich in mittlerer Höhe des Wasserspiegels befindlichen Behälter A und dem Schwimmer B in Verbindung gebracht, und es kann dann ebenfalls entweder die Luft in dem Schwimmer verdünnt oder geprefst werden. Der Behälter steht in Verbindung mit der freien Luft.
In Fig. 3 ist sowohl der Schwimmer B, als auch der Behälter A von der freien Luft abgeschlossen und durch die Rohrleitungen r und rτ derartig mit einem Manometer verbunden, dafs die Luftpressungen entgegengesetzt auf denselben wirken, im übrigen ist die Wirkung wie früher.
Die zwei aufser Bord gehenden Rohre können auch durch ein Rohr, welches in der Längsrichtung durch eine Scheidewand in zwei Räume getheilt ist, ersetzt werden.
Ferner kann hier der Luftdruck vor dem Manometer, anstatt wie bei der Patentschrift No. 33485 durch den Druck eines astatischen Regulators auf ein bewegtes Organ, erzeugt werden durch Uebertragung des Druckes, welchen der Stofs der bewegten Flüssigkeit gegen eine Platte oder einen Propeller hervorbringt, auf das in der Luftleitung eingeschaltete bewegte Organ.
Für die Messung der Windstärke kann die obige Einrichtung dahin abgeändert werden, dafs die bewegte Luft in ein durch eine Windfahne rechtwinklig gegen den Luftstrom gerichtetes Rohr tritt und gegen den Kolben k geleitet wird. Zur Verstärkung des Luftstromes wird dieser Druck auf einen Kolben von kleinerem Durchmesser und von hier mittelst Rohrleitung der Luftdruck auf ein Manometer übertragen.
Auch kann der Luftdruck wie vorher erzeugt werden durch den Stofs der bewegten Luft auf eine bewegliche Platte oder einen Wohin an'sehen Flügel, welcher Druck auf ein in die Luftleitung eingeschaltetes bewegliches Organ übertragen wird.

Claims (1)

  1. Patent-Ansproch:
    Ein Instrument, welches seine relative Geschwindigkeit zu einem flüssigen oder gasförmigen Körper auf einem Manometer anzeigt und bei welchem der benutzte Luftdruck vor dem Manometer durch Vermittelung eines in die Luftleitung eingeschalteten bewegten Organs erzeugt wird, das nach der einen Richtung mittelst einer Pitot'schen Röhre dem aus jener Relativbewegung entspringenden Luftoder Wasserdruck und zugleich auf der entgegengerichteten Seite vermittelst einer zweiten Röhre dem atmosphärischen oder hydrostatischen Druck jenes Körpers bezw. den aus der Relativbewegung entspringenden Saugwirkungen ausgesetzt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT33979D Instrument zum Anzeigen der Schiffsgeschwindigkeit bezw. der Geschwindigkeit eines Gas- oder Wasserstromes auf gröfsere Entfernungen Expired - Lifetime DE33979C (de)

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