DE268484C - - Google Patents

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DE268484C
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sand
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washing
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/48Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by mechanical classifiers
    • B03B5/56Drum classifiers

Landscapes

  • Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 268484-. KLASSE Ία. GRUPPE
PHILIPP DEUTSCH & CO. G. μ. β. H. in BERLIN.
zusammenkommt.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. August 1912 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Wasch- und Sortiermaschine für Sand, Kies u. dgl., bei welcher das Waschgut in einer rotierenden Trommel in ununterbrochenem Arbeitsgang dem zulaufenden Wasser derart entgegengeführt wird, daß am Ende der stufenweise erfolgenden Waschung das rein gewaschene Gut mit dem reinen Wasser in Berührung kommt. Bei den bekannten Maschinen für Kieswasche, die nach dem Gegenstromprinzip in einer rotierenden Trommel waschen, wird das Wasser am Austragende der Maschine aufgegeben und fließt gegen das Waschgut unter Beibehaltung seiner einmal empfangenen Richtung nach dem Waschen aus der Maschine ab. Das durch den Höhenunterschied von Zu- und Abfluß bedingte Gefalle verleiht dem abfließenden Wasser eine erhöhte Geschwindigkeit, die den Ausfluß unter beträchtlichem Druck erfolgen läßt. Diese Erscheinung macht es einesteils unmöglich, den feinen Schlemmsand während des Waschens in dem Material vollständig zurückzuhalten, andererseits verhindert sie in der Maschine eine direkte Zurückgewinnung des mitgespülten Sandes aus dem abfließenden Schmutzwasser,
Daher wirken die bisher gebauten Apparate unrentabel, da der verlorene Feinsand den Wert und die Verwendungsmöglichkeit des Materials sehr vermindert.
Die Erfindung bezweckt die Ausscheidung und Rückgewinnung des durch das abfließende Schmutzwasser mitgerissenen feinen Schlemmsandes und erzielt dies dadurch, daß dem Schmutzwasser die durch die vorhandene Druckhöhe erteilte Geschwindigkeit genommen wird, so daß das Wasser ohne Druck seinem Abfluß zufließen und den mitgerissenen Sand abstreifen kann.
Auf der Zeichnung bedeutet Fig. 1 den Längsschnitt und Fig. 2 den Querschnitt einer derartigen Waschmaschine.
Der Weg des Materials ist mit ->, der
Weg des Wassers mit >- bezeichnet.
Die Vorrichtung besteht aus mehreren ineinandergesteckten konischen Trommeln, die zur Wäsche und zum Transport des Materials schneckenartig wirkende Förderschaufeln besitzen, und in denen Siebflächen zur Vornahme einer Sortierung angebracht sein können.
Die Trommeln können auf einer durchgehenden Achse befestigt werden, welche beiderseits gelagert durch Vorgelege in Drehung versetzt werden kann.
Die beschriebene Waschvorrichtung hat folgen de Arbeitsweise:
Das gleichmäßig durch die Rinne α zulaufende Material kommt auf das Sieb b zu liegen, wo das Abscheiden der größeren Stücke erfolgt, welche die Maschine in der angedeuteten Pfeilrichtung verlassen. Das übrige Material fällt auf den mit Wasser berieselten Trommelboden c, von dem dasselbe selbsttätig durch die Öffnung d auf die schaufelartig
wirkende Lauffläche e geschoben wird, welche das Waschgut durch die Drehung der Maschine in das Innere der konischen Trommel f hebt.
In der Trommel f findet durch die aufgezogene Siebfläche g unter Einwirkung des entgegenlaufenden Wassers eine Sortierung zwischen Sand und Kies statt. Der ausgeschie-'dene Sand fällt1 in die Trommel A, wo er,
ίο ständig mit frisch zulaufendem Wasser bespült, durch die Transportschaufeln i1 seinem durch einen Pfeil angedeuteten Auslauf zugefördert wird.
Der im Zylinder f verbleibende Kies verläßt die Maschine in gleicher Weise.
Das bei m zulaufende Wasser bespült zunächst den Kies in Trommel f und fließt durch die Siebfläche g in die Trommel h, wo der Sand gewaschen wird. Das hier in der Pfeilrichtung ablaufende Wasser strömt durch die in Fig. 2 mit k bezeichneten Öffnungen in die Trommel c und vermischt sich hier mit dem frisch zugeführten Waschgut. Während das Wasser bisher dem Materialtransport entgegen ablief, nimmt es jetzt eine dem Material gleichgerichtete Abflußrichtung ein . und wird aus dem Sammelbehälter c durch die Öffnung d in die äußere Trommel η ab-
v geleitet. Hier wird der mitgenommene feine Schlemmsand zusammen mit dem übrigen Material durch Winkelstücke der schaufelartig wirkenden Lauffläche e übergeben, während das Wasser durch den von der Verlängerung der Trommel η gebildeten Raum abfließt.
Indem das Wasser seine Laufrichtung wechselt und sich der großen Masse des aufgenommenen Waschgutes mitteilt und eine diesem gleichgerichtete Bewegung annimmt, gibt es auch seinen durch das vorhandene Gefalle erteilten Druck ab, so daß der mitgerissene Feinsand niedersinken und sich an den aufgesetzten Winkelstücken abstreifen kann.

Claims (1)

  1. Patent-An SPRU ch:
    Vorrichtung zum Waschen und Sortieren von Sand, Kies u. dgl., bestehend aus mehreren konzentrischen Trommeln, wobei das Waschgut in der inneren Trommel dem zulaufenden Wasser derart entgegengeführt wird, daß das reine Waschgut mit dem reinen Wasser zusammenkommt, gekennzeichnet durch einen als Sammelraum des Schmutzwassers und Sandes an sich bekannten Behälter (c), aus dem das Schmutzwasser unter Änderung seiner Stromrichtung durch die äußere Trommel (n) abgeleitet, während der Sand in ebenfalls bekannter Weise aus dem Behälter (c) wieder in die Trommel (g) zurückgehoben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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