DE268297C - - Google Patents

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DE268297C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24FSMOKERS' REQUISITES; MATCH BOXES; SIMULATED SMOKING DEVICES
    • A24F13/00Appliances for smoking cigars or cigarettes
    • A24F13/24Cigar cutters, slitters, or perforators, e.g. combined with lighters
    • A24F13/26Cigar cutters, slitters, or perforators, e.g. combined with lighters formed as pocket devices

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  • Knives (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Jig 268297 -KLASSE 44 b. GRUPPE
ALFRED SCHICKERLING in HALBERSTADT.
Zigarrenabschneider. Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. November 1912 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Zigarrenabschneider, der aus zwei flachen, glatt aufeinanderliegenden und sich gegenseitig führenden Messern gebildet ist.
Das Neue besteht gemäß der Erfindung darin, daß die beiden Messer vollkommen gleich gestaltet sind, und ferner darin, daß an jedem Messer umgebogene, zur Führung dienende Zungen angeordnet sind, welche die
ίο Auswärtsbewegung der Messer begrenzen.
Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung.
Fig. ι stellt den Zigarrenabschneider in schaubildlicher Ansicht dar und zeigt, wie er
J5 bei Benutzung von Hand ergriffen wird. Fig. 2 zeigt den Abschneider in offener Stellung, bereit, das Zigarrenende aufzunehmen. Fig. 3 ist ein Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. 2. Fig. 4 stellt eine Ansicht des Abschneiders dar in dem Zustand, den er unmittelbar nach dem Abschneiden einer Spitze aufweist. Fig. 5 ist ein Schnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 4, Fig. 6 ein solcher nach der Linie 6-6 der Fig. 2. Fig. 7 und 8 endlich zeigen die beiden Teile, aus denen der Abschneider zusammengesetzt ist.
Der Zigarrenabschneider ist hergestellt durch Zusammensetzung zweier vollkommen gleicher Messer. Hieraus folgt, daß nur ein einziger Stempel notwendig ist, um diese Messer aus dem Metallblech auszustanzen. Fig. 7 und 8 zeigen die Messer in ihrem endgültigen Zustande, jedoch bevor die Nasen 12 zwecks Zusammensetzung des Abschneiders umgebogen sind. Jedes Messer besteht aus einem flachen Teil 10, dessen Seiten oder Kanten 11, 11 parallel und mit vorspringenden Nasen 12 am einen Ende ausgestattet sind. Eine Öffnung 13 am anderen Ende dient zur Aufnahme der Fingerspitzen, wie Fig. 1 zeigt. Jedes Messer ist außerdem ausgestattet mit einer Öffnung 14, von der ein Teil 15 des Umfangs ungeschärft und halbkreisförmig ausgebildet ist, während der übrige Teil des Umfangs der Öffnung abgeschrägt und geschärft ist, so daß eine Schneidkante in Form eines W entsteht mit geneigten Seiten 16 und einem vorspringenden, geschärften und zugespitzten Zahn 17 zwischen den Seiten 16. Außerdem sind Schultern 18 vorgesehen, die als Anschläge dienen.
Nach Herstellung der Messer in der dargestellten Form, wird der Zigarrenabschneider durch Zusammensetzung zweier solcher Messer gebildet, wobei die flachen Teile 10 übereinandergelegt und ihre vorspringenden Nasen 12 derart umgebogen werden, daß die Nasen 12 des einen über die Seitenkanten 11 des anderen Messers greifen, wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, wodurch beide Messer miteinander verbunden werden. Die Seitenkanten 11 jedes Messers können durch die umgebogenen Nasen des anderen hindurchgleiten, so daß die Nasen 12 in Verbindung mit den Seitenkanten 11 Führungen entstehen lassen. Bei der Auswärtsbewegung berühren diese Nasen 12 einander, wie in Fig. 2 dargestellt, und bilden so einen Anschlag, der die Bewegung der beiden Messer nach außen begrenzt. In der zusammengeschobenen Stellung bilden die
Schultern i8 Anschläge für die Nasen 12 und begrenzen so die Einwärtsbewegung (Fig. 4). Die Lage der Öffnung 14 zu den Nasen 12 ist derart, daß in geöffneter Stellung die ungeschärften Teile 15 der Öffnung 14 zusammen eine Führung für das Zigarrenende bilden. Sobald die Messer zusammengeschoben werden, ergreifen die Spitzen oder Zähne 17 die Zigarre, drücken sich in diese ein und tragen dazu bei, sie in der richtigen Stellung festzuhalten, da die Schneidkanten sich während des Schneidvorganges gegeneinander bewegen.

Claims (2)

Patent-An sprüche:
1. Zigarrenabschneider,' bestehend aus zwei flachen, glatt aufeinanderliegenden und sich gegenseitig führenden Messern, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Messer vollkommen gleich gestaltet sind.
2. Zigarrenabschneider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Messer umgebogene, zur gegenseitigen Führung dienende Zungen (12, 12) aufweist, welche die Auswärtsbewegurig der Messer begrenzen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1902636A2 (de) 2006-09-19 2008-03-26 British-American Tobacco (Germany) GmbH Vorrichtung zum Zerschneiden von Tabakartikeln

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1902636A2 (de) 2006-09-19 2008-03-26 British-American Tobacco (Germany) GmbH Vorrichtung zum Zerschneiden von Tabakartikeln
DE102006043872A1 (de) * 2006-09-19 2008-03-27 British American Tobacco (Germany) Gmbh Vorrichtung zum Zerschneiden von Tabakartikeln
EP1902636A3 (de) * 2006-09-19 2009-04-08 British-American Tobacco (Germany) GmbH Vorrichtung zum Zerschneiden von Tabakartikeln
DE102006043872B4 (de) * 2006-09-19 2010-05-20 British American Tobacco (Germany) Gmbh Vorrichtung zum Zerschneiden von Tabakartikeln

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