DE265751C - - Google Patents

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DE265751C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N7/00Analysing materials by measuring the pressure or volume of a gas or vapour
    • G01N7/10Analysing materials by measuring the pressure or volume of a gas or vapour by allowing diffusion of components through a porous wall and measuring a pressure or volume difference

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
? - M 265751 KLASSE 7Ab. GRUPPE
SCHOELLER & CO. in FRANKFURT a. M.
von Grubengasen.
Zusatz zum Patent 264758.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. November 1912 ab. Längste Dauer: 6. November 1927.
Die vorliegende Erfindung bildet eine Verbesserung des Patents 264758. In der Beschreibung des Hauptpatents ist angegeben, wie durch Diffusion der Grubengase in einen Hohlraum eine gefärbte Flüssigkeit oder ein auf einer farblosen Flüssigkeit schwimmender Körper in den Bereich der Lichtstrahlen gebracht wird und hierdurch das Vorhandensein von schlagenden Wettern dem Bergmann ankündigt. Der Druck der Gase bleibt jedoch nur eine gewisse Zeitlang bestehen, und zwar unter Umständen nicht so lange, als Grubengase vorhanden sind.
In dem Hauptpatent ist die Anordnung so getroffen, daß die Gase auf ein System zweier kommunizierender Röhren einwirken, und es ist hierbei notwendig, daß der volle Druck anhält, wenn die Signalwirkung durch Hebung der Flüssigkeit in dem inneren Rohr bestehen bleiben soll. Da nun aber der Diffusionsdruck seinerseits nicht in voller Höhe dauernd bestehen bleibt, so würde allmählich die Signalwirkung wieder zurückgehen, auch wenn sich die Lampe noch im Bereich von Grubengasen befindet. Um das Zurückgehen der Flüssigkeit bei Drucknachlaß zu vermeiden, ist schon im Hauptpatent die Anordnung eines Ventils angegeben; jedoch wird bei der Anordnung eines Rückschlagventils auch die Signalwirkung noch bestehen bleiben, wenn sich die Lampe wiederum in Luft befindet. Um diesen Übel-35
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stand zu vermeiden, verwendet die vorliegende Erfindung an Stelle zweier kommunizierender Röhren die Heberwirkung eines gebogenen Glasrohres, das auf der einen Seite in die Flüssigkeit in der Diffusionskammer eintaucht und auf der anderen Seite sich in dem Hohlraum befindet, der die Glühlampe umschließt. Bei Auftreten des Diffusionsüberdruckes wird zunächst die Flüssigkeit in dem Heberrohr so lange ansteigen, bis ein Überlauf nach dem Hohlraum um die Lampe erfolgt. Hierauf wird infolge der Heberwirkung so lange ein Überströmen stattfinden, bis der Flüssigkeitsspiegel in beiden Räumen gleich hoch ist. Durch den Überdruck in dem Diffusionsraum wird aber jetzt auch bei Vorhandensein schon eines geringen Druckes die Flüssigkeit von dem äußeren Raum nach dem inneren fließen, so daß die gewünschte Färbung oder Abblendung des Lichtes erfolgen kann.
An Hand der beiliegenden Zeichnung möge die Erläuterung des Vorganges noch genauer erfolgen. Durch die Glaszylinder G1, G2 und G3 werden zwei Hohlräume gebildet, die durch das U - förmige Heberröhrchen H verbunden sind. Beim Eindringen der Gase durch die Tonmasse A wird die Signalflüssigkeit F aus dem äußeren zylindrischen Raum zwischen den Zylindern G2 und G3 in den inneren zylindrischen Raum zwischen den Zylindern G1 und G2 gedrückt und bleibt hier so lange,
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bis durch eine saugende Kraft in dem äußeren zylindrischen Raum die Signalflüssigkeit wieder rückwärts befördert wird. Diese saugende Kraft tritt dann ein, wenn die Grubengase nicht mehr vorhanden sind, wenn also die Lampe äußerlich von atmosphärischer I Luft umspült wird und im Innern des zylin- I drischen Raumes zwischen den Zylindern G3 und G2 noch ein Gemisch von Luft und
ίο Grubengasen vorhanden ist. Die saugende Kraft besteht so lange, bis die Grubengase aus vorerwähntem Hohlraum nach der äußeren atmosphärischen Luft ausdiffundiert sind. Während dieser Zeit tritt also die Signalflüssigkeit F wieder aus dem Bereich der Lichtstrahlen weg, woran der Bergmann erkennt, daß Grubengase nicht mehr vorhanden sind.
Um zu vermeiden, daß bei schnellem Ubergang der Lampe in einen anderen Luftdruck, also z. B. beim Befahren der Grube in den Förderkörben oder beim Eintreten in Teile der Kohlengrube, die wegen der Wetterführung unter einem höheren Luftdruck stehen als andere, die Signalflüssigkeit vor die Lampe tritt, kann der Glaszylinder G1 zweckmäßig mit einer oder mehreren feinen Bohrungen versehen sein, die einen Ausgleich des Luftdruckes in den zwei äußeren zylindrischen Hohlräumen zulassen. Die feine Bohrung D kann nach dem Lampeninnern führen oder kann auch direkt auf irgendeine beliebige Art nach außen geführt werden. Zweckmäßig
wird sie wohl nach innen geführt, damit hier unter keinen Umständen Verunreinigungen ein- 35 treten können.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:.
1. Tragbare Bergmannslampe mit selbsttätiger Kenntlichmachung des Vorhandenseins von Grubengasen gemäß Patent 264758, dadurch gekennzeichnet, daß die durch den infolge Diffusion der Grubengase durch einen porösen Körper im Innern des Hohlraumes einer Lampe erzeugten Überdruck über die atmosphärische Außenluft hervorgerufene Signalwirkung optischer Art so lange bestehen bleibt, wie Grubengase vorhanden sind und selbsttätig durch die Diffusion der Grubengase in entgegengesetzter Richtung wieder aufgehoben wird, wenn die Lampe außen wieder von atmosphärischer Luft umspült wird.
2. Tragbare Bergmannslampe mit selbsttätiger Kenntlichmachung des Vorhandenseins von Grubengasen gemäß Patent 264758, dadurch gekennzeichnet, daß durch einen auf der Diffusionswirkung ein- oder ausströmender Gase beruhenden Über- oder Unterdruck eine gefärbte Signalflüssigkeit bei Vorhandensein von Grubengasen in den Bereich der Lichtstrahlen gebracht und bei Wegzug der Grubengase wieder in ihre ursprüngliche Stellung außerhalb des Lichtbereiches zurückgeführt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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