DE265166C - - Google Patents

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DE265166C
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gases
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J19/00Chemical, physical or physico-chemical processes in general; Their relevant apparatus
    • B01J19/08Processes employing the direct application of electric or wave energy, or particle radiation; Apparatus therefor
    • B01J19/087Processes employing the direct application of electric or wave energy, or particle radiation; Apparatus therefor employing electric or magnetic energy
    • B01J19/088Processes employing the direct application of electric or wave energy, or particle radiation; Apparatus therefor employing electric or magnetic energy giving rise to electric discharges

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- ΛΙ265166-KLASSE 12Λ. GRUPPE
in Gasen nach Patent 261102.
Zusatz zum Patent 261102.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Dezember 1911 ab. Längste Dauer: 10. Oktober 1926.
In dem Patent 261102 ist ein Verfahren zur Gewinnung von Reaktionsprodukten unter Verwendung elektrischer Entladungen beschrieben, bei welchem der elektrische Flammbogen durch eine enge Öffnung in einen Kühlraum geführt wird. Es hat sich nun als besonders vorteilhaft gezeigt, diese Verengung so klein zu machen, daß deren Querschnitt wesentlich kleiner ist als derjenige des Flammbogens im weiteren Teile des Ofens.
Ist beispielsweise der Durchmesser der Flamme in dem weiteren Raum des Ofens etwa 50 mm, so wird die Entladung zweckmäßig durch eine Öffnung von beispielsweise nur 15 bis 10 mm oder weniger geführt. Es gelingt unter Anwendung der in der Hauptpatentschrift beschriebenen Anordnung, den starken Flammbogen durch eine solche enge Öffnung zu führen, ohne daß die Wände um die Verengung herum, wie zu erwarten wäre, schmelzen oder beschädigt werden.
Die Öffnung braucht nicht kreisförmig zu sein, sie kann einen länglichen Querschnitt besitzen oder sonstwie geformt sein. Es hat sich sogar als vorteilhaft erwiesen, die Öffnung von Anfang an etwas zu eng zu machen und aus einem solchen beispielsweise hoch feuerfesten oder gut gekühlten Material auszuführen, daß der Bogen die Kante oder Innenwandung etwas abbrennt und somit die Größe und Form der öffnung selbst beeinflußt. Bei Verwendung von kühleren Gasen, eventuell in Verbindung mit anderen Kühlmitteln, im Kühlraum hat es sich als vorteilhaft erwiesen, diesen Gasen (z. B. Luft, Wasserdampf) eine tangentiale Führung zu geben, wodurch die Gase eine rotierende oder wirbelnde Bewegung erhalten. Die enge Öffnung kann im Verhältnis zum Kühlraume so angeordnet werden, daß sie in der Mitte des daselbst entstehenden Gaswirbels oder exzentrisch dazu zu stehen kommt. Dem kühlenden Gase können auch feste oder flüssige Partikel, z. B. pulverförmige, katalytisch wirkende Körper oder Flüssigkeitstropfen beigemengt werden. Dabei können das Kühlgas und dessen Beimengungen hauptsächlich nur zur Kühlung bzw. Verdünnung der Ofengase dienen, mit diesen in Reaktion treten oder auf die Reaktionen fördernd wirken.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i.. Verfahren zur Gewinnung von Reaktionsprodukten mittels elektrischer Entladungen in Gasen nach Patent 261102, dadurch gekennzeichnet, daß die enge Öffnung, durch welche die Entladung stattfindet, einen wesentlich kleineren Quer-
    55
    schnitt besitzt als der im weiteren Ofenraum brennende Teil des Flammbogens.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verengung, durch welche die Flamme geführt wird, durch den Bogen selbst auf die endgültige Größe erweitert wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den in den Kühlraum austretenden Ofengasen kühleres Gas oder Gase in wirbelnder oder rotierender Bewegung zugeführt werden.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den in den Kühlraum austretenden Ofengasen kühleres Gas oder Gase zugeführt werden, welche feste oder flüssige, zur Erhöhung der Ausbeute beitragende Partikel enthalten.
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