DE214445C - - Google Patents

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DE214445C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J37/00Discharge tubes with provision for introducing objects or material to be exposed to the discharge, e.g. for the purpose of examination or processing thereof
    • H01J37/32Gas-filled discharge tubes
    • H01J37/32009Arrangements for generation of plasma specially adapted for examination or treatment of objects, e.g. plasma sources
    • H01J37/32055Arc discharge
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05HPLASMA TECHNIQUE; PRODUCTION OF ACCELERATED ELECTRICALLY-CHARGED PARTICLES OR OF NEUTRONS; PRODUCTION OR ACCELERATION OF NEUTRAL MOLECULAR OR ATOMIC BEAMS
    • H05H1/00Generating plasma; Handling plasma
    • H05H1/24Generating plasma
    • H05H1/48Generating plasma using an arc
    • H05H1/50Generating plasma using an arc and using applied magnetic fields, e.g. for focusing or rotating the arc

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
'■- M 214445 KLASSE i2h. GRUPPE
KRISTIAN BIRKELAND in CHRISTIANIA.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Januar 1907 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in Norwegen vom 31. Januar 1906 anerkannt.
die Priorität
In der norwegischen Patentschrift 13281 (vgl. die schwedische Patentschrift 21234) ist ein elektrischer Lichtbogen beschrieben, der auf Elektroden entsteht, die achsial in einem magnetischen Feld angeordnet sind, so daß auf diese Weise eine ausgebreitete spiralförmige Lichtbogenflamme erhalten wird, die um die Achse der Elektroden rotiert. Die bei diesem Ofen verwendeten Elektroden waren ziemlich nahe aneinander angeordnet, so daß eine freiwillige Neuzündung des Flammenbogens ermöglicht wurde. Es hat sich nun herausgestellt, daß, wenn bei einer solchen Anordnung die Elektroden in beträchtlicher Entfernung voneinander gestellt werden, die Bogenflamme die Gestalt einer ausgedehnten Schraubenlinie annimmt und sehr rasch um die Achse der Elektroden rotiert. In diesem Falle kann eine freiwillige Zündung des Flammenbogens zwischen den Elektrodenspitzen nicht stattfinden.
Die in dieser Weise erhaltene Flamme hat Eigenschaften, welche eine Verwendung derselben zu verschiedenen technischen Zwecken vorteilhaft macht. · Wegen ihrer schnell rotierenden oder wirbelnden Bewegung ist die Flamme zur Behandlung von Gasen zwecks Oxydation sehr geeignet. Die Flamme hat die Eigenschaft, daß sie gegen Änderungen des Magnetfeldes außerordentlich empfindlich ist, so daß ganz geringfügige Variationen Än40
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derungen in der Spannung des Bogens bewirken. Gegenüber den in der britischen Patentschrift 14955/05 beschriebenen Verfahren zur Herstellung von langen Lichtbogen unterscheidet sich die vorliegende Einrichtung dadurch, daß der Lichtbogen nach vorliegender Erfindung auch ohne den Einfluß eines kräftigen Luftstromes lediglich durch die Wirkung des Magnetfeldes sich stabil hält.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine Ausführungsform einer Einrichtung zur Herstellung dieser Art Lichtbogen im Längsschnitt veranschaulicht.
Das Gehäuse B1 welches aus einem Eisenzylinder mit abnehmbaren Deckeln bestehen kann, ist vorteilhaft mit einer inneren Auskleidung aus feuerfestem Material versehen.
Die Elektroden C dringen durch Öffnungen der Decke] in den Innenraum des Gehäuses. Der gegenseitige Abstand der Elektroden kann zweckmäßig 0,5 bis 1 m betragen: weniger als ungefähr x/4 m Abstand ist, wenn es sich um Öfen für chemische Zwecke handelt, nicht praktisch; für andere Zwecke kann man unter Anwendung eines entsprechend kräftigen Feldes noch etwas niedriger gehen. Das Feld wird mittels einer das. Ofengehäuse umgebenden Spule geschaffen.
Die Bildung des Bogens (das Anlassen) kann in irgendeiner geeigneten Weise erfolgen, beispielsweise derart, daß eine Elektrode für
einen Augenblick der anderen genähert wird. Sobald nun diese Elektrode wieder entfernt wird, nimmt die Flamme die oben angegebene Form an und gerät in eine heftig rotierende Bewegung. Soll die Einrichtung zur Behandlung von Luft benutzt werden, so kann die Luft durch Öffnungen D eingelassen und durch Öffnungen E können die Oxydationsprodukte herausgelassen werden.
ίο Durch die Rotation des Bogens wird die Luft in rotierende Bewegung versetzt, so daß eine äußerst innige Berührung zwischen der Luft und der Flamme und eine gründliche Mischung der mit dem Überschuß von Luft gebildeten Produkte erzielt wird.
Wie in der Einrichtung nach dem norwegischen Patent 13281 können auch hier die Elektroden als Rohre zur Einführung von Luft ausgebildet sein. Die Einrichtung kann wegen der oben erwähnten Eigenschaft auch in der Fernsprechertechnik und in der Radiotelegraphie usw. Verwendung finden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Erzeugung elektrischer Lichtbögen in einem Magnetfeld, besonders zum Zwecke der Ausführung von Gasreaktionen, bei welcher die Elektrodenlängsachse mit der Längsachse des Magnetfeldes zusammenfällt, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden einen derartigen Mindestabstand besitzen, daß freiwillige Zündung des Flammenbogens nicht mehr erfolgen kann und eine schraubenförmig gewundene Lichtbogenflamme entsteht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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