DE211300C - - Google Patents

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DE211300C
DE211300C DENDAT211300D DE211300DA DE211300C DE 211300 C DE211300 C DE 211300C DE NDAT211300 D DENDAT211300 D DE NDAT211300D DE 211300D A DE211300D A DE 211300DA DE 211300 C DE211300 C DE 211300C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25BELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25B11/00Electrodes; Manufacture thereof not otherwise provided for
    • C25B11/04Electrodes; Manufacture thereof not otherwise provided for characterised by the material

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Electrolytic Production Of Non-Metals, Compounds, Apparatuses Therefor (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Zur Erzeugung brauchbarer Elektroden aus Eisenoxyduloxyd, wie sie als Anoden bei der Koc.hsalzclektrolysc, für Bogenlampen usw. verwandt werden, war man bisher genötigt, Eisenoxyde durch äußere Wärmequellen zu schmelzen und sie dann eventuell in Formen zu gießen. Dieses Verfahren hat gewisse Unbequemlichkeiten, da man sehr hohe Außentemperaturen, etwa den elektrischen Lichtbogen oder eine elektrische Widerstandsheizung, anwenden muß, um die Eisenoxyde zu schmelzen, und weil dementsprechend die Einrichtung der hierzu erforderlichen Fabrikation ziemlich kostspielig ist.
'5 Es wurde nun gefunden, daß man auf bequeme Weise ohne erhebliche Einrichtungskosten und mit einer bequem transportablen Apparatur derartige Elektroden beliebiger Form erzeugen kann, wenn man Eisen in
7·° einer Atmosphäre eines saucrstoffrcichcn Gases bzw. Gasgemisches oder mit Sauerstoff selbst verbrennt und das entstandene Verbrennungsprodukt, also geschmolzenes Oxyduloxyd, in gewünschter Form erstarren läßt.
Das neue Verfahren sei an folgenden Beispielen erläutert:
Beispiel I.
Man bohrt in einen Magnesitstein ein rohrförmiges Loch, verstopft das eine Ende mit einem Eisen- oder Ferrosiliciumpfropf, steckt eine an einem Ende glühende Eisenstange in die öffnung und bläst durch in der Wandung des Steines angebrachte Löcher Sauerstoff ein. Das Eisen verbrennt und das geschmolzene Fc:i O4 füllt die Form an. Nach der Zerstörung der Form erhält man eine stabförmige, auf das Metall aufgeschmolzene Elektrode.
Beispiel II.
Man gießt in eine unter I. beschriebene Form flüssiges Eisen und leitet Sauerstoff bis zum vollkommenen Verbrennen des Eisens ein.
Beispiel III.
Man mengt Eisenspäne mit Eisenoxyduloxyd oder anderen Eisenoxyden und leitet in die passend vorgewärmte Beschickung Sauer- · stoff ein. Die Verbrennungswärme des Eisens ist so groß, daß man eine ziemliche Menge Hammerschlag usw. beimengen kann.. Dieses schmilzt mit dem entstehenden Fe3 O4 leicht zusammen.
Beispiel IV.
55
Man verfährt nach einer der beschriebenen Weisen und läßt das geschmolzene und verbrennende, mit seinem Verbrennungsprodukte gemischte Eisen durch ein abseits gerichtetes, mit Sauerstoff gefülltes Rohr in eine geeignete Form einlaufen. Auf dem Wege dahin verbrennt auch das im ersten Reaktionsraume etwa noch unverbrannte Eisen. Diese Methode kann vorteilhaft sein, wenn man mit kleinen Reaktionsräumen große Elektroden erzeugen will.

Claims (1)

  1. Beispiel V.
    Man bringt Eisen in eine geeignete Form
    und richtet eventuell nach Initialzündung von oben her einen Sauerstoffstrom auf das Eisen, welches nunmehr rasch vollkommen zu Fe3 O4 verbrennt.
    Beispiel VI.
    ίο Man schmilzt Eisen nach dem Thermitverfahren und läßt es dann durch eine Sauerstoffatmosphäre in eine geeignete Form abiließen. Auf dem Wege dahin verbrennt es zu Fe3 O4.
    Wider Erwarten hat sich ergeben, daß eine ganz vollkommene Verbrennung des Eisens leicht zu erreichen ist. Man könnte glauben, daß das so erzeugte Fc3 O4 Einschlüsse von Eisenmassen zeigt. Das ist aber nicht der Fall. Vermutlich beruht dies darauf, daß das geschmolzene Fe3 O4 gewissermaßen ■ als Flußmittel wirkt und so eine gute Wiedervereinigung der etwa von der übrigen Masse getrennten Eisenteile mit dieser hervorruft. Das erzeugte Fe3 O4 ist infolge seiner guten Beschaffenheit für Elektroden besonders geeignet. Statt Sauerstoff können auch sauerstoffreiche Gase (Knallgas) usw. zur Anwendung kommen.
    '
    Pa ten τ- Anspruch:
    Verfahren zur Erzeugung von aus Eisenoxyduloxyd bestehenden Elektroden für elektrolytische und andere Zwecke, dadurch gekennzeichnet, daß man Eisen oder mit Eisenoxyden gemengtes Eisen in Sauerstoff oder in sauerstoffreichen Gasen verbrennt und das aus Eisenoxyduloxyd bestehende Verbrennungsprodukt in Formen erstarren läßt.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4987525A (en) * 1987-09-30 1991-01-22 Electronic-Werke Deutschland Gmbh Switching power supply

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4987525A (en) * 1987-09-30 1991-01-22 Electronic-Werke Deutschland Gmbh Switching power supply

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