DE203747C - - Google Patents

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DE203747C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J19/00Chemical, physical or physico-chemical processes in general; Their relevant apparatus
    • B01J19/08Processes employing the direct application of electric or wave energy, or particle radiation; Apparatus therefor
    • B01J19/087Processes employing the direct application of electric or wave energy, or particle radiation; Apparatus therefor employing electric or magnetic energy
    • B01J19/088Processes employing the direct application of electric or wave energy, or particle radiation; Apparatus therefor employing electric or magnetic energy giving rise to electric discharges

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JV! 203747" KLASSE \2h. GRUPPE
in GELSENKIRCHEN.
Zusatz zum Patente 202763 vom 14. Februar 1906.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Februar 1907 ab. Längste Dauer: 13. Februar 1921.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in Frankreich vom 8. August 1906 anerkannt.
die Priorität
Vorliegende Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung des Verfahrens nach Patent 202763. Das der Haupterfindung zugrunde liegende Verfahren besteht kurz darin, daß zur Verhütung eines Kurzschlusses an den nächstgelegenen Stellen divergierender Hörnerelektroden, von der Art wie sie zur Behandlung atmo-' sphärischer Luft zwecks Gewinnung. von Salpetersäure verwendet werden, ein kleiner Bruchteil der zu behandelnden Luft unter hohem Druck' und infolgedessen mit außerordentlicher Geschwindigkeit an der Entstehungsstelle des Schließungsfunkens eingeblasen wird, um den Funken bzw. den Lichtbogen augenblicklich vorzublasen und zu einem Flammenbogen zu erweitern, während die Hauptmasse der zu behandelnden Luft mit geringer Geschwindigkeit den Elektroden an einer Stelle zugeführt wird, an welcher der Flammenbogen bereits eine bestimmte minimale, zur weiteren Ausbildung erforderliche Länge besitzt.
Die Eigenart dieses Verfahrens findet ihre Erklärung in dem Umstand, daß, wenn man der Hauptluftmasse eine Geschwindigkeit erteilt, die den Kurzschluß verhindert, das erhaltene Reaktionsgemisch allzu, verdünnt ist, daß aber bei geringer Geschwindigkeit der Hauptluftmasse der Kurzschluß nicht verhindert wird. Man mußte daher auf ein Mittel sinnen, auch bei geringer Geschwindigkeit der Hauptluftmasse einen Kurzschluß zu verhindern. Das wird durch obiges Verfahren erreicht.
Während nun gemäß dem Hauptpatent die zur Ausübung des Verfahrens nötige Vorrichtung derart ausgebildet ist, daß die sich, fast berührenden Spitzen der Hörnerelektroden in Richtung des kleinen Gasstromes liegen, und daß die divergierenden Schenkel der Elektroden in ihrem weiteren Verlauf in die Richtung des Hauptgasstromes umbiegen, ist die Vorrichtung gemäß vorliegender Erfindung so getroffen, daß die hörnerartigen Elektroden nicht nach den Richtungen der beiden Luftströme gebogen sind, sondern in einer Ebene liegen, in welcher ebenfalls die Achse der Luftdüse und damit die Richtung des geringen
Luftstromes liegt. Der Hauptluftstrom wird in zwei oder mehrere Teile geteilt und in Kanälen zugeleitet, die auf beiden Seiten der Ebene des Elektrodenpaares- symmetrisch angeordnet sind und deren Achse unter möglichst spitzem Winkel die Ebene des Elektrodenpaares schneidet. Es wird dadurch der Vorteil erreicht, daß der Flammenbogen in möglichst innige Berührung mit der zu behandelnden atmosphärischen Luft kommt. Bei dem Verfahren gemäß Patent 202763 erscheint es nicht ausgeschlossen, . daß die äußeren Schichten . des Luftstromes mit dem Flammenbogen nicht in Berührung kommen. Hier jedoch erscheint die Wirkungsweise unter allen Umständen gesichert, da die getrennten Luftströme auf den Flammenbogen direkt unter einem Winkel zueinander geführt werden, wodurch eine innige Mischung unter allen Umständen eintreten muß.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Verfahren zur Behandlung von Luft oder anderen Gasen oder Gasgemischen mit elektrischen Starkstrom-Flammenbögen unter Verwendung divergierender Elektroden gemäß Patent 202763, dadurch gekennzeichnet, daß die divergierenden Elektroden und die Richtung der unter Druck stehenden kleinen Gasmenge in einer Ebene liegen, und daß der langsamere Hauptgasstrom von beiden Seiten symmetrisch zu der Ebene der Elektroden unter möglichst spitzen Winkeln zu letzterer dem Flammenbogen zugeführt wird.
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