DE152805C - - Google Patents

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DE152805C
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    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B7/00Heating by electric discharge
    • H05B7/02Details
    • H05B7/06Electrodes
    • H05B7/08Electrodes non-consumable
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B7/00Heating by electric discharge
    • H05B7/18Heating by arc discharge
    • H05B7/185Heating gases for arc discharge

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
JVs 152805 KLASSE Mh.
HARRY PAULING in BRANDAU (Böhmen).
mittels des elektrischen Funkens.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. September 1901 ab.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren nebst Apparat zum Behandeln von Gasen, Dämpfen usw. mittels des elektrischen Funkens, beispielsweise zur Erzeugung von Salpetersäure aus feuchter Luft.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, den elektrischen Funken zwischen zwei Elektroden überspringen zu lassen und durch die eine derselben die zu behandelnden Gase, Luft
ίο usw. in den überspringenden Funken hineinzublasen bezw. durch die andere aus den Apparat abzusaugen (Patentschrift 88320, Kl. 12). Vorliegende Erfindung betrifft nun eine Verbesserung dieses Verfahrens und besteht darin, daß man als positive Elektrode eine solche in Form einer Spitze, als negative eine solche in Plattenform verwendet, wodurch das Überspringen der Funken in Form eines Kegels erfolgt, dessen Basis gegen die Platte gekehrt ist und dessen Spitze in der als Elektrode dienenden Spitze liegt. Das Einblasen der zu behandelnden Gase erfolgt durch diese Spitze in Richtung der Achse dieses so gebildeten Funkenkegels.
Das Abführen der Gase findet nach vollendeter Behandlung durch die mit entsprechenden Durchbohrungen versehene plattenförmige Elektrode statt. Auf diese Weise wird erreicht, daß der Weg des größten Teiles des Gases mit der Funkenbahn zusammenfällt und daher eine sehr intensive und gründliche Zersetzung des Gases stattfindet.
Dieses Verfahren bietet auch noch den Vorteil, daß man, je nach den zur Verfügung stehenden Spannungen des elektrischen Funkens, die Apparate beliebig groß bauen kann, so daß ihr Betrieb zu einem wirtschaftlicheren wird. Bei dem oben erwähnten bekannten Verfahren bezw. Apparate kann man mit den Abmessungen des Apparates üßer eine — verhältnismäßig niedrig bemessene — Grenze nicht hinausgehen, wenn man nicht unzweckmäßig arbeiten will.
Die Zeichnung veranschaulicht in Fig. 1 den zur Ausübung" des Verfahrens zur Verwendung gelangenden Apparat,
Fig. 2 eine Seitenansicht und
Fig. 3 einen Querschnitt nach Linie A-A der Fig. 1.
Fig. 4 zeigt eine zweite Ausführungsform der in einer Schale endigenden Röhrenelektrode.
In dem Zylinder α sind die beiden Elektroden b und c in Richtung der Achse eingeführt und mit den Polen eines Funkeninduktors verbunden. Diese Elektroden sind in Röhrenform ausgebildet und in geeigneter Weise gegen den Zylinder isoliert. Die eine der Elektroden (b) endet in eine Düse e, während die andere (c) an ihrem dieser Düse gegenüberstehenden Ende eine Schale d trägt. Das Überspringen des Funkens erfolgt bei geeigneter Schaltung des Induktors in Form eines mit seiner Basis gegen den Rand der Schale d gerichteten Kegels, dessen Spitze in
der Düse e liegt. Durch die Röhre b wird 'mittels eines Gebläses oder von einem Gasometer das zu behandelnde Gas oder Gasgemisch eingeblasen. Die Gase, welche der Einwirkung unterworfen worden sind, werden durch die zweite Röhre c aus dem Zylinder a abgesaugt und ihrer weiteren Verwendung zugeführt.
Die die Schale d tragende Elektrode kann
ίο durch eine Scheibe, die eine Anzahl feiner Durchbohrungen trägt, gegen die zweite Elektrode b zu abgedeckt sein (Fig. 4).
Die Gase, Gasgemische oder Dämpfe können sowohl in mehr oder weniger abgekühltem oder erhitztem Zustande unter normalem oder höherem Drucke oder beliebig verdünnt der Behandlung unterworfen werden. Ebenso können dieselben nötigenfalls mit fein zerstäubter Flüssigkeit gesättigt sein.
Die Regelung der Durchgangsgeschwindigkeit, die zur Vermeidung von zu weit gehenden Reaktionen oder gar völliger Zersetzung der gebildeten Produkte nicht unter ein bestimmtes Minimum sinken darf, kann durch jedes geeignete Mittel, am besten durch Drosselung oder dergl., geschehen.
Ein am unteren Teile des Gehäuses α angebrachter Stutzen / dient zur Entfernung etwa sich bildenden Kondenswasser. Derselbe ist natürlich, während der Apparat in Tätigkeit ist, geschlossen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zum Behandeln von Gasen, Gasgemischen, Dämpfen usw. mittels des elektrischen Funkens unter Zu- bezw. Ableiten der Gase usw. durch die hohl ausgebildeten Elektroden, dadurch gekennzeichnet, daß man zwischen den Elektroden, von denen die eine in eine Spitze, die andere in eine Platte endet, einen Funkenkegel erzeugt und in diesen durch die spitzenförmige Elektrode das zu behandelnde Gas usw. in der Achsenrichtung des Kegels einbläst, während dasselbe durch die andere Elektrode abgesaugt wird, so daß der Weg des größeren Teiles der eingeblasenen Gasmenge mit der Bahn des Funkenkegels zusammenfällt.
2. Apparat zur Ausführung des unter
I. gekennzeichneten Verfahrens, bestehend aus einem geschlossenen Gefäß (a), in welchem zwei an die Pole eines starken Funkeninduktors angeschlossene rohrförmige Elektroden einander gegenüber angeordnet sind, von denen die eine (b) in eine Spitze (e) auslaufende als Düse zum Zuleiten der Gase usw. ausgebildet ist und die andere (c) zum Abführen der Gase usw. dienende in eine Schale (d), die gegebenenfalls noch mit einer durchbrochenen Platte abgedeckt ist (Fig. 4), endet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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