AT134615B - Vorrichtung zur Umwandlung flüssiger Kohlenwasserstoffe in Gas mittels eines elektrischen Lichtbogens. - Google Patents

Vorrichtung zur Umwandlung flüssiger Kohlenwasserstoffe in Gas mittels eines elektrischen Lichtbogens.

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AT134615B
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  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

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  Vorrichtung zur Umwandlung flüssiger Kohlenwasserstoffe in Gas mittels eines elektrischen Licht- bogens. 



   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für die Überführung von flüssigen Kohlenwasserstoffen, wie z. B. Steinölen, Teerölen u. dgl., durch Einwirkung des elektrischen Lichtbogens in Gase, die hauptsächlich Wasserstoff und Azetylen enthalten. 



   Die Erfindung besteht darin, dass für mindestens eine der beiden Reihen von Elektroden, zwischen welchen der Lichtbogen überspringt, hohle Elektroden verwendet werden, durch welche der flüssige Kohlenwasserstoff zugeführt wird, und ferner, dass das Ende dieser Elektroden koniseh ausgebildet ist, u. zw. derart, dass das konische Ende der einen Hohlelektrode sich gegen die Elektrode entgegengesetzter Polarität erweitert, deren Ende gegebenenfalls auch konisch sein kann. 



   Die Elektrodenanordnung nach der Erfindung bezweckt insbesondere zu vermeiden, dass der durch die Zersetzung der flüssigen Kohlenwasserstoffe im Lichtbogen gebildete Kohlenstoff auf den Elektroden einen Niederschlag bildet, der die Elektroden kurzschliessen könnte. Der Kohlenniederschlag sucht sich nämlich hauptsächlich an der Stelle zu bilden, wo der Abstand zwischen der trichterförmigen Elektrode und der Gegenelektrode am geringsten ist. Der innerhalb der hohlen Elektrode zugeführte flüssige Kohlenwasserstoff besitzt aber hier seine höchste Geschwindigkeit und reisst den gebildeten Kohlenstoff mit sich fort. Da der Durchgangsquerschnitt zwischen den Elektroden über diese Stelle hinaus zunimmt, so besteht keine Gefahr, dass der mitgerissene Kohlenstoff zwischen den Elektroden Verstopfungen und somit   Kurzschlüsse   bildet. 



   Der Elektrodenabstand ist zweckmässig der grösste Abstand, der mit   Rücksicht   auf die Stabilität des Lichtbogens bei einer gegebenen Spannung zulässig ist, um eine   möglichst   hohe Gasleitung je Kilowattstunde zu. erhalten. Unter diesen Umständen soll jedoch eine Vorrichtung vorgesehen werden, die eine leichte Zündung des Lichtbogens ermöglicht. Die Zündung wird beispielsweise dadurch bewirkt, dass die beiden Elektroden miteinander in Berührung gebracht werden ; durch eine beliebige Vorrichtung kann dann der Elektrodenabstand nach der Zündung des Lichtbogens vergrössert werden, um die oben erwähnten günstigsten Bedingungen herzustellen. Ein anderes Zündungsverfahren besteht darin, dass zwischen den Elektroden ein Hochfrequenzfunken erzeugt wird, der den Weg für den normalen Lichtbogen durch die Flüssigkeit schafft.

   Dieser Hochfrequenzfunke kann entweder während der Behandlung beibehalten oder nur während des Einleitens des Prozesses verwendet werden. Es versteht sieh jedoch von selbst, dass auch beide Verfahren zur Zündung des Lichtbogens zusammen verwendet werden können. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. 



   Der zu behandelnde flüssige Kohlenwasserstoff wird einem Behälter A durch den mittleren Teil einer feststehenden Hohlelektrode B aus Kohle zugeführt, die unter Einschaltung eines passenden Isoliermaterials 0 in der Wand des Behälters A angeordnet ist. Das Ende der mit der Stromleitung Y versehenen Elektrode   Bist trichterförmig   ausgebildet, damit der zwischen dieser Elektrode und der Gegenelektrode D überspringende Funke sich ausbreiten kann. Die ebenso wie die Elektrode B gegen A isolierte, mit der Stromleitung X versehene Elektrode D ist an ihrem Ende abgerundet oder kegelförmig ausgebildet, damit der Lichtbogen sich ausbreitet und ein etwaiger Kohlenniedersehlag auf der Oberfläche derselben vermieden wird, weil ein solcher Niederschlag den Lichtbogen   kurzschliessen   würde.

   Der durch eine Pumpe geförderte flüssige Kohlenwasserstoff (das Öl) strömt zwischen den Enden der Elektroden B 

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 und D mit einer genügenden Geschwindigkeit. Die gebildeten Gase werden sofort durch das dieselben umgebende Öl abgekühlt und infolge der durch die Pumpe hervorgerufenen Strömung nach den kälteren Orten des Behälters   A   getrieben. Die so erhaltene Gasabkühlung ist somit eine sehr rasche und dadurch wird die Zersetzung von gebildetem Azetylen vermieden. Das Öl tritt bei F aus und kehrt zur Pumpe zurück, während die Gase bei   E   durch eine Vakuumpumpe angesaugt werden ; zweckmässig soll nämlich mit einem Unterdruck gearbeitet werden. 



   Die beweglich angeordnete Elektrode D wird in dem gewünschten Abstande von der Elektrode B beispielsweise mit Hilfe einer Spindel gehalten, die mit einem bei 0'elektrisch isolierten Handrad versehen ist, wobei dieser Abstand zweckmässig der Höehstabstand ist, der mit   Rücksicht   auf die Ruhe des Lichtbogens für eine gegebene Spannung zulässig ist.   0" ist   ein in die Olzuleitung eingeschaltetes Isolationsstück. 



   Die Einstellung des Elektrodenabstandes kann übrigens auch in bekannter Weise selbsttätig erfolgen. 



   Es können auch beide Elektroden gegebenenfalls hohl sein, um eine Zufuhr der Flüssigkeit durch jede derselben zu ermöglichen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Vorrichtung zur Umwandlung flüssiger Kohlenwasserstoffe in Gas mittels eines zwischen zwei Elektroden oder Elektrodenreihen überspringenden elektrischen Lichtbogens, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Elektroden oder Elektrodenreihen zwecks Zuführung der flüssigen Kohlenwasserstoffe hohl ist und dass das Ende dieser Elektrode bzw. Elektrodenreihe in der Weise konisch ausgebildet ist, dass es einen Trichter (bzw. je einen Trichter) darstellt, der sich gegen die Elektrode von ent- EMI2.1 EMI2.2
AT134615D 1928-04-20 1929-04-16 Vorrichtung zur Umwandlung flüssiger Kohlenwasserstoffe in Gas mittels eines elektrischen Lichtbogens. AT134615B (de)

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