DE264751C - - Google Patents
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- DE264751C DE264751C DENDAT264751D DE264751DA DE264751C DE 264751 C DE264751 C DE 264751C DE NDAT264751 D DENDAT264751 D DE NDAT264751D DE 264751D A DE264751D A DE 264751DA DE 264751 C DE264751 C DE 264751C
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Links
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
- E05C17/00—Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith
- E05C17/02—Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vi 264751 -■ KLASSE 68 b. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Dezember 1911 ab.
Selbsttätig oder durch Federkraft in ihre Sperrlage zurückfallende Verschlußstücke, wie
beispielsweise der Sperrhebe] bei selbsttätigen Türversperrern oder die Falle bei Schlössern,
bieten ohne Verriegelung in der Sperrlage keine Sicherheit gegen unbefugtes Auslösen,
können vielmehr durch einen gebogenen Draht, durch einen umschlungenen Faden o. dgl. aus
ihrer Sperrlage ausgehoben werden.
ίο Es ist daher erforderlich eine Verriegelung
anzubringen, und zwar soll diese gemäß der Erfindung nur bei einer gewissen Anzahl Ausschläge
des Verschlußstückes in Wirkung treten. Der Sperrhebel selbsttätiger Türversperrer
und die Falle beim Schloß darf nur bei jedem zweiten Ausschlag verriegelt werden,
da sowohl der Sperrhebel wie die Falle nach dem ersten Ausschlag unverriegelt sein
muß, damit diese Teile selbsttätig beim Zuwerfen der Tür ein zweites Mal ausschlagen
können. Bei Ausschaltern und bei mehrtourigen Schlössern mit unbegrenzter Drehzahl
darf die Verriegelung ebenfalls nur nach einer bestimmten Anzahl Ausschläge oder Umdrehungen
erfolgen.
Die hierbei auftretende Schwierigkeit behebt die nachfolgende Erfindung dadurch, daß
bei ihr ein von dem Verschlußstück bewegtes Steuerorgan (schiefe Ebene, Sperrad) einen die
Bewegung des Verschlußstückes hemmenden Riegel während einer gewünschten Anzahl von
Ausschlägen ausgehoben hält und erst nach Vollendung der vorgeschriebenen Anzahl von
Ausschlägen einfallen läßt. Soll das Verschlußstück bewegt werden, so ist erst der
Riegel von Hand oder durch einen Schlüssel auszuheben und dann die Bewegung einzuleiten.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt:
Fig. ι stellt einen Verschluß mit einem einfachen hin und her beweglichen, gemäß der
Erfindung gesicherten Verschlußstück mit rückläufigem Steuerorgan in Seitenansicht dar;
Fig. 2 ist der Querschnitt zu Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht wie Fig. 1 in der zweiten Endstellung;
Fig. 4 ist eine Seitenansicht für einen Verschluß mit einem um eine Achse. schwingenden,
ebenfalls gesicherten Verschlußstück mit sich drehendem Steuerorgan ;
Fig. 5 ist ein Querschnitt durch letzteren Verschluß;
Fig. 6 und 7 zeigen den Riegel des Verschlusses als Einzelheit in Seitenansicht und
in Draufsicht.
Das in Fig. 1 bis 3 dargestellte Ausführungsbeispiel stellt die Anordnung einer Falle o. dgl.
dar und besteht
1. aus dem hin und her beweglichen Verschlußstück α (Falle ο. dgl.) mit der angelenkten
Klinke e und der Zahnlücke m,
2. aus dem beiderseits geführten Steuerorgan g mit den Zähnen f, k und den durch
Zahn i getrennten geneigten Flächen h, I,
3. aus dem Riegel b mit der Nase c und Leitrolle d und -
4. aus einem alle Teile aufnehmenden Gehäuse.
Bei dem in Fig. ι dargestellten Zustande läßt sich das Verschlußstück α erst nach Hochziehen
des Riegels b mit der Nase c und der Leitrolle d nach links verschieben. Die
Klinke e greift hierbei in den Zahn f des Steuerorgans g und bewirkt ein Mitnehmen
von g, wodurch die geneigte Fläche h die in der angehobenen, punktiert gezeichneten Stellung
befindliche Leitrolle d erfaßt und anhebt
ίο und das Steuerorgan mit Hilfe des Zahnes i
verriegelt. Wird das Verschlußstück α wieder nach rechts zurückbewegt, so weicht die
Klinke e aus. Das Steuerorgan g bleibt hingegen mit dem Riegel b stehen und wird erst
bei der wiederholten Verschiebung von α nach links mitgeholt, indem die Klinke e dann in
den Zahn k faßt. Diesmal hebt die Fläche Z die Leitrolle· d an; da aber diesmal in der
Endstellung ein Herabfallen des Riegels b nicht verhindert ist, so sinkt die Nase c in einer
Aussparung des Steuerorgans g bis auf das Verschlußstück α herab. Die links von der
Nase c befindliche Klinke e (Fig. 3) wird bei der nächsten Rückwärtsbewegung von α nach
rechts durch die Nase c aus dem Zahn k hinausgelenkt, so daß das Steuerorgan g in seine
ursprüngliche Lage zurück- und die Nase c des Riegels b in die Zahnlücke m einfällt,
wodurch das Verschlußstück α wieder wie zu Beginn verriegelt ist. Soll das Verschlußstück
erst nach der dritten, vierten oder η ten Linksbewegung verriegelt sein, so sind am Steuerorgan
g zwei, drei bzw. η Zähne i anzuordnen und erst der dritte, vierte bzw. η te Zahn
ohne Boden auszubilden. Je nach der Lage des Verschlusses ist die Zurückbewegung des
Steuerorganes sowie des Riegels in die Ruhelage durch das Eigengewicht oder durch Federkraft
zu bewirken.
Das in Fig. 4 bis 7 dargestellte zweite Ausführungsbeispiel stellt einen Türversperrer
o. dgl. dar und besteht
i. aus dem um die Achse s pendelnden Verschlußstück p (Sperrhebel o. dgl.),
2. aus dem durch Schlüssel bewegten Zwischenstück r,
3. aus dem kreisrunden Steuerorgan mit doppeltem Kranz 0 für eine Drehbewegung im
Sinne der Uhrzeigerbewegung,
4. aus dem kreisrunden Steuerorgan mit doppeltem Kranz η für eine der Uhrzeigerbewegung
entgegengesetzte Bewegung,
5. aus den zu 0 bzw. η gehörigen, von p
angetriebenen Klinken t und u,
6. aus dem Verschlußriegel ν mit dem Knopf z, der Nase y und Leitrolle 10 (Fig. 6
und 7) und
7. aus dem alle Teile aufnehmenden Gehäuse.
Die kreisrunden Steuerorgane η bzw. 0 der zweiten Ausführungsform werden nur links-
bzw. rechtsherum vom pendelnden Verschlußstück p mitgenommen, je nachdem die Verbindungsschraube
q in dessen linker oder rechter Bohrung sitzt und der Teil/)1 des Verschlußstückes
p gleichzeitig als Rechts- ■ oder Linksmodell mit Hilfe des durch einen Schlüssel
bewegten Zwischenstückes r nach rechts oder links ausschlägt.
Diese auf der "Drehachse s des Verschluß* Stückes p befindlichen losen Räder (Steuerorgane
n, 0) besitzen je zwei gleiche, aber entgegengesetzt gezahnte Kränze mit verschiedenen
Abmessungen. Bei jedem Rad ist der eine Kranz als gewöhnlicher Sperrkranz ausgebildet.
In diesen greift je nach der Einstellung der Schraube q je eine Sperrklinke t
bzw. u ein, welche auf dem oberen verstellbaren Ende p1 des Verschlußstückes p gelagert
sind, und nimmt bei Ausschwingen von p das zugehörige Sperrad mit. Der zweite
Kranz dient zur Steuerung des Verschlußriegels υ mit der Leitrolle w (Fig. 5) und Nase y,
kann aber nur dann bewegt werden, wenn letztere vorher von Hand mit dem Knopf ζ
oder durch einen Schlüssel mittels des Zwischenstückes r so weit angehoben sind, daß die
Leitrolle w auf dem Rücken des Zahnes hochgleiten kann. Sobald die Leitrolle w wieder
in eine radiale Vertiefung herabfällt, was bei der dargestellten Ausführungsform bei. jedem
zweiten Ausschlag des Verschlußstückes eintritt, verriegelt die Gabel y wieder das Verschlußstück,
so daß man erst nach erneuter Auslösung des Riegels υ weitere zwei Aus- 95'
schwingungen von p bewerkstelligen kann.
Auch hier kann man durch entsprechende Anzahl Zähne zwischen zwei radialen Vertiefungen
die Anzahl der Hübe zwischen zwei Sperrungen beliebig festlegen. An Stelle des Knopfes ζ kann der Verschlußriegel υ auch
von innen mit Schlüssel angehoben werden.
Claims (3)
1. Sicherung von durch Schlüssel oder von Hand bewegbaren, von selbst oder
durch Federkraft zurückfallenden Verschlußstücken,
bei welchen ein die Bewegung hinderndes Glied durch Schlüssel oder von no Hand entfernt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß erst nach einer beliebigen Anzahl Bewegungen des Verschlußstückes (a, p)
das die Bewegung hindernde Glied (b, y) in seine ursprüngliche Lage von selbst
oder durch Federkraft zurückfällt.
2. Sicherung nach Anspruch i, bei welcher
das Verschlußstück ein gerade verschiebbarer Riegel ist, der mit seiner
Klinke ein Steuerorgan bewegt, dadurch gekennzeichnet, daß die ausgelöste, vom
Steuerorgan ausgelöst gehaltene Sperrung
erst nach einer beliebigen Anzahl Verschiebungen des Verschlußstückes wieder
in die Sperrlage zurückkehren kann, hierbei die Verbindung zwischen Verschlußstück
und Steuerorgan löst und dann das Verschlußstück verriegelt.
3. Sicherung nach Anspruch 1, bei welcher das Verschlußstück ein um eine Achse
drehbarer Hebel ist, der je nach Einstellen rechts oder links ausschlägt, dadurch gekennzeichnet,
daß auf einer Achse lose drehbar zwei von dem drehbaren Hebel (P) nach Wunsch links- oder rechtsherum
antreibbare Räder mit je zwei verschieden ausgebildeten Kränzen sitzen, von denen
das angetriebene Rad die ausgelöste Sperrung ausgelöst hält und nach beliebiger Anzahl Ausschläge wieder einrückt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE264751C true DE264751C (de) |
Family
ID=522037
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT264751D Active DE264751C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE264751C (de) |
-
0
- DE DENDAT264751D patent/DE264751C/de active Active
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