DE264697C - - Google Patents

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DE264697C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D83/00Containers or packages with special means for dispensing contents
    • B65D83/76Containers or packages with special means for dispensing contents for dispensing fluent contents by means of a piston
    • B65D83/763Containers or packages with special means for dispensing contents for dispensing fluent contents by means of a piston the piston being actuated by a reciprocating axial motion of a shaft which engages the piston, e.g. using a ratchet mechanism

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 264697 -• KLASSE 34/. GRUPPE
Mostrichbehälter. Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Dezember 1911 ab.
Der Gegenstand der Erfindung betrifft einen Mostrichbehälter, bei dem der an einer gezahnten Stange sitzende Kolben durch ein Klinkwerk vorgeschoben wird und nach dem Verschieben ein geringes Zurückziehen des Kolbens durch eine Feder selbsttätig erfolgt, um die Austrittsöffnung vom Mostrich zu befreien.
Der Erfindungsgegenstand unterscheidet sich
ίο von den bekannten Einrichtungen dieser Art dadurch, daß die Dauer des Eingriffes des Klinkhebels regelbar ist, und daß die zurückziehende Feder in den Kolben selbst verlegt ist. Der letztere besteht aus diesem Grunde aus zwei Teilen, von denen der eine die Kolbenstange und die Feder tragende Teil in dem ihn ringartig umgebenden anderen Teil zwischen Anschlägen verschiebbar gelagert ist.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Mostrichbehälters veranschaulicht, und zwar zeigen:
Fig. ι einen senkrecht geführten Schnitt durch den Behälter,
Fig. 2 einen senkrecht geführten Schnitt durch den Kolben in vergrößertem Maßstabe, und
Fig. 3 in schaubildlicher Ansicht die Ausbildung des den Vorschub regelnden Klinkwerks.
Der Behälter a, der aus Metall, Glas, Porzellan oder einem anderen geeigneten Material bestehen kann, besitzt in dem Deckel b einen Austrittskanal 0. Der in dem Behälter α befindliche Kolben besteht aus zwei Teilen f und q, dessen Teil/" eine gezahnte Stange c trägt, auf welche ein Klinkhebel k einwirkt. Letzterer ist an einem Hebel I angelenkt, der mit einem Ende am Gehäuse drehbar gelagert ist, am anderen Ende eine mit einem Druckknopf versehene Stange e, die durch den Boden des Mostrichbehälters hindurchgeht, trägt, und der beständig unter Wirkung einer Feder m steht. Der Klinkhebel k wird durch die Verlängerung p der Feder m in Eingriff mit den Zähnen der Stange c gehalten und hat eine Nase η, gegen welche eine an dem Hebel I angeordnete Stellschraube ζ trifft, wenn man auf den Kopf der Stange e drückt. Der Sperrhebel k wird dadurch gedreht und außer Eingriff mit der Zahnstange c gebracht. Da je nach der Einstellung der Stellschrauben diese früher oder später an die Nase μ anstößt, ist es ermöglicht, die Menge Mostrich, welche bei jedem Hub herausgedrückt werden soll, nach Belieben zu regeln.
Der Kolben besteht aus zwei Teilen, von denen der Teil f die Kolbenstange c trägt und der andere q den ersteren ringartig umgibt und an der Wandung des Behälters a. sich vorschieben kann. Beide Kolbenteile sind in achsialer Richtung zueinander beweglich, weil sie zwischen ihren Vorsprüngen χ und y ein wenig Spiel haben. Die Feder r sucht beide Teile beständig in ihrer in Fig. 1 veranschaulichten Stellung zu erhalten, bei der der Teil f seine unterste Lage einnimmt. Der Kolben ist oben durch eine Platte i aus Kautschuk oder anderem geeigneten Material überdeckt, so daß kein Mostrich in den Raum zwischen beiden Teilen eindringen kann.
Wird nun behufs Entnahme von Mostrich auf den Knopf der Stange e gedrückt, so wird zuerst der Teil f des Kolbens gehoben, welcher dann die in Fig. 2 dargestellte Lage einnimmt.
Bei weiterem Druck auf den Knopf & wird der Teil q ebenfalls mit nach oben genommen, bis der Sperrhebel k außer Eingriff mit der Zahnstange c kommt. Wenn der Druck auf die Zahnstange c aufhört, zieht die Feder r den Teil f wieder nach unten, während der Teil q unbeweglich in seiner Lage (Fig. 1) verharrt. Durch den geringen Rückgang des Kolbenteiles f nach unten wird eine Saugwirkung in dem Mostrichbehälter hervorgerufen, durch welche der in dem Austrittskanal 0 befindliche Mostrich in den Behälter zurückgesaugt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch : Mostrichbehälter, bei dem der an einer gezahnten Stange sitzende Kolben durch ein Klinkwerk vorgeschoben wird, und nach dem Vorschieben ein Zurückziehen des Kolbens durch eine Feder erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Dauer des Eingriffs des Klinkhebels (k) des Klinkwerks (k, I, m, n, p) durch eine Stellschraube (z) regelbar ist, und daß die zurückziehende Feder (r) in den Kolben verlegt ist, indem der Kolben aus zwei Teilen besteht, von denen der eine die Kolbenstange (c) und die Feder (r) tragende Teil (f) in dem ihn ringartig umgebenden äußeren Teil (q) zwischen Anschlägen verschiebbar gelagert ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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