DE264692C - - Google Patents
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- DE264692C DE264692C DENDAT264692D DE264692DA DE264692C DE 264692 C DE264692 C DE 264692C DE NDAT264692 D DENDAT264692 D DE NDAT264692D DE 264692D A DE264692D A DE 264692DA DE 264692 C DE264692 C DE 264692C
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- glass
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C03—GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
- C03B—MANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
- C03B7/00—Distributors for the molten glass; Means for taking-off charges of molten glass; Producing the gob, e.g. controlling the gob shape, weight or delivery tact
- C03B7/02—Forehearths, i.e. feeder channels
- C03B7/04—Revolving forehearths
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Waste-Gas Treatment And Other Accessory Devices For Furnaces (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 264692 KLASSE 32«. GRUPPE
Ofen mit Einrichtung zum Aufnehmen von Glas. Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Dezember 1912 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 18S3
die Priorität
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in den Vereinigten Staaten von Amerika vom 22. März 1912 anerkannt.
Bei dem Ofen mit Glasaufnehmevorrichtung gemäß vorliegender Erfindung steht mit dem
Glasofen ein feststehender Behälter in Verbindung, der einen Teil des flüssigen Glases
enthält. Über diesem Behälter ist eine drehbare Kammer vorgesehen, die mit einer nach
innen vorspringenden Nische versehen ist, durch welche ein Teil der flüssigen Glasmenge
freigelegt wird, so daß flüssiges Glas aus dem Behälter herausgenommen werden kann. Mit
der drehbaren Kammer ist eine Plattform verbunden, auf der sich eine Glasaufnehmevorrichtung
befindet, deren Aufnehmer nacheinander in die Nische eintreten. Von einer Antriebsquelle aus wird die drehbare Kammer
in Drehung versetzt. Am Ende einer gewissen Drehung wird mittels eines anschlagenden
Hebelarmes eine Kupplung so umgestellt, daß die Drehung der Kammer von
ao selbst umgekehrt wird.
Fig. ι ist eine Draufsicht auf den neuen Glassammeiofen;
<. Fig. 2 und 3 sind Schnitte nach U-II bzw.
IH-III in Fig. 1, und '
Fig. 4 ist ein unregelmäßiger Schnitt nach IV-IV in Fig. i.
Mit 2 ist der aus feuerfester Masse hergestellte Boden des vorzugsweise kreisförmigen
feststehenden Behälters für die flüssige Glasmenge bezeichnet. Über dem Behälter ist
eine ringförmige Kammer 3 drehbar gelagert, die an ihrem unteren Ende mit einer Kreisschiene
4 versehen ist, mittels deren die Kammer auf Rädern 5 (Fig. 2) aufruht, die in geeigneten
Lagern auf dem Unterbau des Glasofens drehbar gelagert sind. An einer Stelle ihres Umfanges ist die Kammer 3 mit einer
nach innen vorspringenden Nische oder Haube 6 versehen (Fig. 2), in der sich ein Loch befindet,
durch welches die in der Kammer befindlichen Heizgase in die Haube eintreten
können. Die Kammer 3 ist ferner mit einer nach außen vorspringenden Plattform 7 versehen,
die durch Streben 8 zu beiden Seiten der Haube 6 in der Kammer befestigt ist, so
daß sich also die Plattform mit der Kammer dreht. Auf der Plattform befindet sich der
Glassammeiapparat 9, der mit drei Armen ga
versehen ist, an denen geeignete Saugvorrichtungen zum Herausnehmen flüssiger Glasmengen
aus dem Behälter 2 angeordnet sind. Die Arme ga sitzen an einer Nabe 10, die mit
einem Zahnrad 11 versehen ist (Fig. 1), das von einem Zahnrad 12 gedreht wird, das auf
einer Welle sitzt, die ebenfalls ein Kegelrad 13 trägt. Letzteres steht mit einem Kegelrad
14 am Ende einer Welle 15 in Eingriff, die ferner ein Kegelrad 16 trägt, das mit
einem Kegelrad 17 am Ende einer Welle 18 in Eingriff steht (Fig. 1 und 4). Am anderen
Ende der Welle 18 befindet sich ein Kegelrad 19, das mit einem Kegelrad 20 in Eingriff
steht, welches lose auf einer senkrechten Welle 21 sitzt. Diese ist an ihrem unteren Ende
mit einem Zahnrad 22 versehen, das mit einem das Fundament des Ofens umgebenden Zahnkranz
23 in Eingriff steht. Auf Welle 21 sitzt ferner ein loses Kegelrad 24. Zwischen diesem
und dem Kegelrad 20 befindet sich eine doppelte Klauenkupplung 25, durch welche das eine oder andere der beiden Kegelräder
mit der Welle 21 verriegelt werden kann. Die Kupplung 25 wird durch eine Schwingwelle 26
verschoben, auf der ein Arm 27 sitzt, der am Ende jeder Drehbewegung der Kammer 3 mit
einem von zwei Anschlägen 28, 29 (Fig. 1) zusammentrifft, wodurch die Welle 26 geschwungen
und die Kupplung 25 umgestellt wird. Das Kegelrad 24 steht gemäß Fig. 4 mit einem Kegelrad 30 am Ende einer Welle
31 in Eingriff, während am anderen Ende dieser Welle ein Kegelrad 32 sitzt, das mit
einem Kegelrad 33 auf einer Welle 34 in Eingriff steht.
Die Welle 15 wird von einem Elektromotor 35 (Fig. 1) mit langsamer Übersetzung gedreht,
wobei die Welle durch zwei Zahnräder die Welle 34 mitdreht. Dadurch wird die Kammer
3 im Uhrzeigersinne gedreht, und gleichzeitig wird der Glassammeiapparat 9 auf der
Plattform 7 in der dem Uhrzeigersinne entgegengesetzten Richtung gedreht. Wenn der
Arm 27 auf der Schwingwelle 26 mit dem Anschlag 28 (Fig. 1) zusammentrifft, wird die
Kupplung 25 umgestellt, worauf die Kammer 3 zurückgedreht wird, bis der Arm 27 am Ende
dieser Drehbewegung mit dem Anschlag 29 zusammentrifft, worauf die Drehbewegung der
Kammer von neuem umgekehrt wird. Während die Kammer auf diese Weise hin und her gedreht wird, wird auch der Glassammeiapparat
9 ununterbrochen-in ein und derselben Richtung so gedreht, daß nacheinander die
verschiedenen Arme ga in die Haube 6 eintreten und flüssiges Glas aus dem Behälter
entnehmen.
Dee: Behälter 2 steht gemäß Fig. 3 mit
einem Gläsofen durch einen Kanal 36 in Verbindung, so daß beständig flüssiges Glas in
den Behälter eintritt. Zur Heizung dienen Regeneratoren, wobei die Heizgase durch den
Brenner 37 in die Kammer 3 eintreten, um bei 38 aus der Kammer auszutreten (Fig. 1
und 2). Diese Züge treten in einen oberen feststehenden deckelartigen Teil ein, der über
der Kammer 3 angeordnet ist. Dieser deckelartige Teil wird von Hängearmen 39 gehalten,
die an Trägern 40 befestigt sind, die auf Säulen 41 aufruhen.
Die Kammer 3 kann auch ununterbrochen in gleicher Richtung gedreht werden, wobei
nacheinander verschiedene Teile der flüssigen Glasmenge im Behälter 2 freigelegt werden.
Claims (4)
1. Ofen mit Einrichtung zum Aufnehmen von Glas, bei dem über einem Teil
des Glasofens oder einem damit in Verbindung stehenden feststehenden Behälter
für das flüssige Glas eine mit einer Nische zum Aufnehmen von Glas versehene drehbare
Kammer angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß mit der drehbaren Kammer (3) eine Vorrichtung zum Aufnehmen
von Glas mit mehreren um eine Mittelachse umlaufenden Aufnehmern so verbunden ist, daß sie von der Kammer während
ihrer Drehung mitgenommen und gleichzeitig um ihre eigene Achse gedreht
wird, so daß die Aufnehmer nacheinander in Tätigkeit treten.
2. Glasofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der drehbaren
Kammer (3) vor der Nische (6) eine Plattform (7) befestigt ist, die die Glasaufnehmevorrichtung
trägt.
3. Glasofen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Plattform
(7) auch der Antrieb für die drehbare Kammer (3) angebracht ist, durch
den gleichzeitig auch die Glasaufnehmevorrichtung um ihre Achse gedreht wird.
4. Glasofen nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß in den Antrieb
der drehbaren Kammer eine Kupplung (25) nebst einer Umstellvorrichtung (26, 27) dafür so eingeschaltet ist, daß am
Ende einer Drehung von geeignet bemessenem Winkel die Drehrichtung der Kam- 1Qo
mer (3) durch einen Anschlag umgekehrt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE264692C true DE264692C (de) |
Family
ID=521979
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT264692D Active DE264692C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE264692C (de) |
-
0
- DE DENDAT264692D patent/DE264692C/de active Active
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