DE264396C - - Google Patents

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DE264396C
DE264396C DENDAT264396D DE264396DA DE264396C DE 264396 C DE264396 C DE 264396C DE NDAT264396 D DENDAT264396 D DE NDAT264396D DE 264396D A DE264396D A DE 264396DA DE 264396 C DE264396 C DE 264396C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T15/00Construction arrangement, or operation of valves incorporated in power brake systems and not covered by groups B60T11/00 or B60T13/00
    • B60T15/02Application and release valves
    • B60T15/36Other control devices or valves characterised by definite functions
    • B60T15/38Other control devices or valves characterised by definite functions for quick take-up and heavy braking, e.g. with auxiliary reservoir for taking-up slack

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Packages (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
NTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20/. GRUPPE
Zusatz zum Patent 236707.
Patentiert im Deutschen Reiche vom I.Oktober 1911 ab. Längste Dauer: 13. Mai 1924.
Vorliegende Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung des durch Patent 236707 geschützten Mindestdruckventils an Steuerventilen für Einkammerdruckluftbremsen, das den Bremszylindereingang überwacht.
Bei den bekannten Mindestdruckventilen bzw. Druckeinlaßreglern dieser Art, auch bei dem nach dem Hauptpatent, ist die Einrichtung getroffen, daß das den Bremszylindereingang überwachende Ventil durch Kraftquellendruck geöffnet erhalten wird, bis der Bremszylinderdruck, der auf den das Ventil steuernden Kolben wirkt, den aus der Kraftquelle (Hilfsluftbehälter bzw. Hauptleitung) zuströmenden, auf den Querschnitt des Ventils wirkenden Druck übertrifft.
Da nun aber der Druck der Hauptleitung nicht immer konstant bleibt und der auf das Ventil wirkende Druck außerdem nicht direkt, sondern erst durch Vermittlung des schnellwirkenden Steuerventils bzw. des Hauptsteuerschiebers aus der Kraftquelle entnommen wird, ist der das Ventil belastende Druck noch durch die mehr oder minder starke Strömung in den in Betracht kommenden Querschnitten der Zuflußleitung beeinflußt. Mithin fällt auch der mit den bekannten Ventilen erzielte Mindestdruck verschieden groß aus, was Zerrungen im Zuge zur Folge hat.
Gemäß der Erfindung soll nun dieser Einfluß der dem Mindestdruckventil zugeführten Druckluft beseitigt werden, und zwar dadurch, daß das Ventil durch Hilfsluft- oder Steuerbehälterdruck, der direkt und stetig zugeführt wird, offen gehalten wird. Dieser von der Höhe des Leitungsdruckes und der Strömung unabhängige Druck kann sowohl einem besonderen Steuerbehälter als auch dem vorhandenen Hilfsluftbehälter, dessen Druck als nahezu konstant angesehen werden kann, entnommen werden.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes zur Darstellung gebracht, wobei als Steuerbehälter der bei der Einkammerbremse vorhandene Hilfsluftbehälter dient.
Der Leitungsdruck strömt nach Einleitung der Bremsung über Kanal 0, Schieberhöhlung m, Kanal p durch das Ventil υ und Kanal q zum Bremszylinder. Gleichzeitig strömt auch Hilfsbehälterluft durch Kanal y und p, sich dort mit der Leitungsluft vereinigend. Das Ventil ν wird gesteuert durch den Differentialkolben kkv Von unten wirkt auf den Kolben It1 der Druck eines Steuerluftbehälters, im dargestellten Fall des Hilfsluftbehälters, der sich durch den Kanal w dem Raum unter dem Kolben kx mitteilt. Über dem Kolben k herrscht der Druck
des Bremszylinders. Übersteigt dieser, bezogen auf die große Fläche des Kolbens k, den Druck des Hilfsbehälters, bezogen auf die Fläche des kleinen Kolbens Iz1, so geht der Differential kolben k U1 nach unten und veranlaßt dadurch den Schluß des Ventils v.

Claims (1)

  1. Pa te nt-Ans PRUCH:
    Mindestdruckventil nach Patent 236707, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil durch Hilfsluft- oder Steuerbehälterdruck, der direkt und stetig zugeführt wird, offen gehalten wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT264396D Active DE264396C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE747477C (de) * 1941-03-20 1944-09-27 Hardy Maschinenfabrik Und Gies Bremswirkungsregler fuer Eisenbahnbremsen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE747477C (de) * 1941-03-20 1944-09-27 Hardy Maschinenfabrik Und Gies Bremswirkungsregler fuer Eisenbahnbremsen

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