DE264239C - - Google Patents

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DE264239C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G27/00Jigging conveyors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2812/00Indexing codes relating to the kind or type of conveyors
    • B65G2812/03Vibrating conveyors
    • B65G2812/0304Driving means or auxiliary devices
    • B65G2812/0308Driving means
    • B65G2812/0312Driving means for shaking

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jigging Conveyors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 264239 KLASSE 81 e. GRUPPE
GEBR. EICKHOFF in BOCHUM.
betriebenen Rollrinnen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Juni 1912 ab.
Werden Förderrinnen durch rotierende Motoren angetrieben, so ergibt sich in den Hubenden, d. h. an den Stellen der Bewegungsumkehr, naturgemäß ein heftiger Schlag in den Angriffsbolzen der Maschine und der Förderrinne. An diesen Stellen wechselt stets Zug und Druck. Hiermit ist eine große Beanspruchung der Getriebeteile gegeben. Auch entstehen hierdurch stark störende Geräusche.
ίο Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu vermeiden, indem dafür Sorge getragen wird, daß das Antriebsgestänge sowohl beim Hin- wie beim Rückgang der Rinne stets an einer und derselben Seite des Bolzens anliegt.
Hängt die Rinne im Seil, so eilt das Gestänge beim Hingang der Rinne —. im Sinne der Fördervorrichtung — um ein geringes nach. Sie verzögert also den Hingang der Rinne, der im übrigen unter der Wirkung der Schwerkraft eines Druckluftzylinders oder von Federn geschehen kann. Damit findet ein Druckwechsel bei der Bewegungsumkehr zum Rückgang nicht mehr statt. Es ist ferner Vorsorge getroffen, daß die lebendige Kraft der belasteten Rinne im Augenblicke der Bewegungsumkehr aus dem Rückgang in den Hingang Null ist.
Die Erfindung erreicht den verfolgten Zweck dadurch, daß die Neigung der Wälzbahnen für die Rollkörper in entsprechender Weise gegenüber der Gestängegeschwindigkeit bemessen ist.
Auf der Zeichnung stellen dar:
Fig. ι den Kurbeltrieb und die Beschleunigungsdiagramme der Maschine und der Förderrinne,
Fig. 2 den Grundriß der Maschine in Verbindung mit der Förderrinne und
Fig. 3 die Seitenansicht der Maschine.
Auf dem transportablen Fundament α ist der Elektromotor b angeordnet, dessen Trieb c mit dem Rade d der Zwischenwelle e in Eingriff steht. Diese besitzt wiederum einen Trieb f, der mit dem Rade g der Kurbelwelle h kämmt und dadurch die Kurbel i in Drehung versetzt. Diese Kurbel überträgt ihre Bewegung mit Hilfe der Pleuelstange j auf den um den Zapfen k schwingenden Lenker I, mit dem das eine Ende der Pleuelstange j verstellbar verbunden ist. Unterhalb der Pleuelstange j liegt eine zweite Pleuelstange m, welche die Verbindung zwischen dem Lenker I und der Schubstange η herstellt. Diese greift mit ihrem gegabelten Ende an den um den Zapfen 0 schwingenden Hebel p an, an den auch das Seil q angeschlossen ist, das in bekannter Weise mit dem Gestänge der Rinne r verbunden ist.
Läuft nun der Elektromotor b in dem Sinne um, daß sich das Rad g der Kurbelwelle k e° im Sinne des Pfeiles I dreht, so führt die Förderrinne r ihren Hinlauf aus, d. h. sie fördert, wenn die Kurbel i den unteren Teil des Kurbelkreises durchläuft, wogegen die Förder-
rinne zurückgezogen wird, wenn die Kurbel die obere Hälfte des Kurbelkreises durchmißt.
Die Wirkungsweise der Förderrinne ist folgende:
Setzt man die Umdrehungszahl des Motors b als konstant voraus, so ergibt sich ein Beschleunigungsdruckdiagramm gemäß den Kurven B (Fig. i). Nimmt man nun an, daß, wie es zweckmäßig der Fall sein wird, die Rinne unter ihrem Eigengewicht, nachdem sie angehoben worden ist, zurückfällt, so sind die Wälzkurven für die Rollkörper der Förderrinne so zu gestalten, daß sich die Kurven A als Beschleunigungskurven der zurückfallenden Rinne ergeben, wobei die Beschleunigungen als Ordinaten aufgetragen gedacht sind. Bedingung ist damit, daß die Kurve A stets außerhalb der zugehörigen Kurve B liegt, daß sie sich also nicht schneiden, so daß also eine ständige Beschleunigungsdifferenz im gleichen Sinne vorliegt. Diese ergibt sich beispielsweise für einen Gang der Rinne aus der schraffierten Fläche.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur Förderung von Massengütern in mit rotierendem Motor betriebenen Rollrinnen, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweilige Neigung der Wälzbahnen für die Rollkörper der Förderrinne so bemessen ist, daß im Gestänge der Antriebsvorrichtung nur Kräfte von ständig gleicher Richtung auftreten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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