DE53658C - Vorrichtung zur Verbindung des Förderkorbes mit mehreren Seilen - Google Patents

Vorrichtung zur Verbindung des Förderkorbes mit mehreren Seilen

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DE53658C
DE53658C DENDAT53658D DE53658DA DE53658C DE 53658 C DE53658 C DE 53658C DE NDAT53658 D DENDAT53658 D DE NDAT53658D DE 53658D A DE53658D A DE 53658DA DE 53658 C DE53658 C DE 53658C
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Germany
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conveyor
cage
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DENDAT53658D
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E. DE MOT in Hornu, Belgien
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B7/00Other common features of elevators
    • B66B7/06Arrangements of ropes or cables
    • B66B7/10Arrangements of ropes or cables for equalising rope or cable tension

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  • Chain Conveyers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf die Anwendung runder Drahtseile zur Förderung aus grofsen Tiefen. . Als Eigentümlichkeit ist hervorzuheben, die Benutzung von mehreren Drahtseilen neben einander, welche gleichmäfsig und wie ein.einziges zusammenwirken.
Die Drahtseile sind mit jedem ihrer beiden Enden an je einem Förderkorb befestigt. Sie laufen von dem einen Korb über eine Rolle, die von einem Gerüst über dem Förderschacht getragen wird, hiernach über die Trommel, welche den Antrieb erhält, kehren zu einer Rolle neben der ersten zurück und führen von dieser zu dem anderen Korb. Zwischen den Seilen und den Förderkörben befindet sich ein Spannungsregler.
Eine gröfsere Anzahl von Seilen empfiehlt sich zunächst deshalb, weil dieselben nicht die Dicke zu haben brauchen, welche ein einziges besitzen rnufs, und sich daher die Abnutzung auf den Rollen niedriger stellt. Dazu kommt, dafs der Seildurchmesser ohne Verlust dieses Vortheils immer noch so grofs sein kann, dafs die Seile zusammen mehr Tragkraft haben ■als das eine allein. Denn, würde man dieses mit einem Durchmesser für die gleiche Tragkraft herstellen, so würde die Biegsamkeit zu gering werden, weil der Durchmesser der Drahtseile verhältnifsmäfsig mehr zunehmen mufs als die Tragkraft, welche er erhalten soll. Hieraus ergiebt sich von selbst die Möglichkeit, unter Anwendung von mehreren Drahtseilen neben einander in sehr grofse Tiefen zu dringen.
Die Befestigung der Seile an den Förderkörben erfolgt so, dafs letztere, wenn ein Theil der Seile zerreifst, von den anderen noch getragen werden; dies bedeutet wieder einen Vortheil gegenüber der Anwendung von nur einem Drahtseil, da hier ein Zerreifsen die Lostrennung der Körbe zur Folge hat. Mit der Befestigungsvorrichtung steht der Spannungsregler in Verbindung; dieser gestattet seinerseits eine günstige, sonst nur schwer in dieser Form mögliche Anordnung einer Fangvorrichtung , deren Hauptvortheil in einer grofsen Festigkeit besteht.
Fig. ι stellt die Seitenansicht einer vollständigen Förderanlage dar, bei der zwei Drahtseile verwendet werden, Fig. 2 einen Grundrifs, Fig. 3 und 4 geben eine Vorder- und Seitenansicht eines Theiles des Förderkorbes mit der Fangvorrichtung und der Befestigungsvorrichtung der Seile wieder.
In Fig. ι sind mit XX1 die beiden Förderkörbe bezeichnet, von denen sich der eine auf dem Wege nach unten, der andere auf dem Wege nach oben befindet. Die beiden Drahtseile C sind an dem Korb X befestigt,, gehen über die Rolle Af, von da zur Trommel T, über diese zurück nach der Rolle M1 und von da nach dem Korb JST1. Die beiden Körbe halten sich hierbei vollständig das Gleichgewicht.
Die Rollen MM1 sowie die Trommel T besitzen zwei Rillen, um in jeder eins der Drahtseile aufzunehmen. Diese selbst finden auf der Trommel T so viel Reibung, dafs sie an der Drehung derselben theilnehmen und die Last heben können.
Von Wichtigkeit ist die Einrichtung, welche bewirkt, dafs die beiden Seile gleichmäfsig an-

Claims (1)

  1. gespannt werden. Dies läfst sich aus Fig. 3 und 4 ersehen. Die beiden Seile C enden in Ringe A, in denen zwei Glieder der Kette S befestigt sind. Die Kette geht über eine runde oder polygonale Rolle B, und ihre beiden Theile werden auf diese Weise in dem Abstande der beiden Seile erhalten. Die Rolle B dreht, sich auf der Welle L, und diese läfst sich mit den Lagern D in zwei Ausschnitten R des Korbes auf- und niederbewegen. Infolge seiner Schwere hängt der Förderkorb an den Lagern D, so dafs diese an den oberen Rand des Einschnittes stofsen.
    Wenn bei dem Beginn des Betriebes sich eine Ungleichheit in der Beanspruchung der Drahtseile ergiebt, weil das eine länger ist oder eine gröfsere Elasticität besitzt, so tritt sofort die Kette 5 in Wirkung. Dieselbe dreht die Rolle B, bis der Unterschied wieder aufgehoben ist. Einige Zeit nach Beginn des Betriebes wird deshalb die Anlage mit völlig gleich beanspruchten Seilen arbeiten.
    Sollen beide Seile etwas verkürzt werden, so kann dies in einfacher Weise dadurch geschehen, dafs man die Ringe A an weiter unten liegenden Gliedern der Kette S befestigt.
    Von den Ringen A aus läfst man zweckmäfsig bei der Befestigung des Förderkorbes je zwei Glieder der Kette S frei herabfallen, so dafs diese erst mit dem dritten Glied in den Ring eingehängt ist. Wenn man dann die freien Enden durch ein besonderes Glied K verbindet, so erhält man einen Spielraum von fünf Gliedern oder, da die Glieder bis 20 cm lang werden können, einen solchen von 1 m. In dem besonderen Glied K wird aufserdem eine Sicherheitskette s befestigt, welche von hier nach zwei entgegengesetzten Seiten des Förderkorbes führt.
    Reifst bei dieser Einrichtung eines der Seile, so kann der Förderkorb doch nicht herabfallen, weil derselbe dann durch das andere Seil gehalten wird; reifst ferner die Kette 5 so ist gleichfalls ein Herabsturz, und zwar jetz durch die Kette s, verhindert.
    Die Fangvorrichtung hat nachfolgende Anordnung: Wie bereits gesagt, dreht sich die Rolle B, welche von der Kette S getragen wird, auf der Welle L; diese läfst sich mit den Lagern D in zwei Ausschnitten R des Förderkorbes auf- und niederbewegen, und der Förderkorb hängt daher wegen seiner Schwere so an den Lagern D, dafs dieselben an den oberen Rand des Einschnittes stofsen.
    In dieser Lage sind aber zwei mit den Lagern verbundene Federn Rλ zusammengedrückt.1 Wenn deshalb beide Drahtseile oder die Ketten der Förderanlage reifsen, so dehnen sich die Federn wieder aus und ziehen die Rolle B mit den zugehörigen Theilen, die auch durch ihre eigene Schwere das Bestreben haben, zu fallen, bis in die in Fig. 3 und 4 gezeichnete Stellung herab. Hierbei wird das Hebelwerk b bl b., 63 und das Hebelwerk b b1 1 b2 1 bs 1 in Bewegung gesetzt, die Arme P pressen sich gegen die Führungsschienen des Förderschachtes und verhindern ein Herabstürzen des Förderkorbes.
    Pa τ ε nt-An spruch:
    Vorrichtung zur Verbindung des Förderkorbes mit mehreren Seilen, bei welcher eine in den Führungen R des Förderkorbes auf- und abverschiebbare Rolle B mittelst der an den Ringen A befestigten und mittelst des Ringes K an den Enden verbundenen Kette S an den Förderseilen C hängt und mit den Federn R1 sowie der Fangvorrichtung des Förderkorbes verbunden ist, so dafs sie zugleich mit der Kette 5 zur Ausgleichung der Längenunterschiede der Förderseile dient und beim Zerreifsen der Förderseile von den Federn R1 angezogen wird, um die Fangvorrichtung auszulösen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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