DE264228C - - Google Patents
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- DE264228C DE264228C DENDAT264228D DE264228DA DE264228C DE 264228 C DE264228 C DE 264228C DE NDAT264228 D DENDAT264228 D DE NDAT264228D DE 264228D A DE264228D A DE 264228DA DE 264228 C DE264228 C DE 264228C
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- sealing wax
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- heating
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- heating device
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43M—BUREAU ACCESSORIES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B43M1/00—Fixing seals on documents
Landscapes
- Feeding And Controlling Fuel (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 264228 KLASSE Iod. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. März 1912 ab.
Siegelmaschinen, bei denen der Siegellack in einem Behälter aufgelöst wird, sind bekannt
geworden. Derartige Vorrichtungen sind unhandlich und für den allgemeinen Gebrauch
nicht zweckmäßig. Andererseits gibt es schon Vorrichtungen zum Erwärmen und Aufgießen
von Siegellack, bei denen unter einem drehbar angeordneten Behälter für eine Siegellackstange
eine mit einer Brennflüssigkeit beschickte Heizvorrichtung vorgesehen ist.
Das Neue der Erfindung besteht darin, daß die Siegellackstange mit ihrem vorderen Ende
in einen durch die Heizvorrichtung erwärmten Heizbehälter mit Auslaufrinne ragt und die
Heizvorrichtung so ausgebildet ist, daß im schräg gehaltenen Zustande ein Ausfluß der
Brennflüssigkeit aus dem Vorratsbehälter nicht eintreten kann.
Die neue Einrichtung hat den wesentlichen Vorteil, daß sie handlich ist und die Herstellung
einer größeren Anzahl von guten Siegeln ermöglicht, ohne daß beim Gebrauch die Brennflüssigkeit austreten kann und eine zu
große Flamme auftritt.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht.
Fig. ι zeigt einen senkrechten Längsschnitt der Vorrichtung.
Fig. 2 zeigt einen Grundriß zu Fig. 1, wobei die Siegellackrinne gedreht, ist.
Fig. 3 zeigt den Brenner in etwas größerem Maßstabe.
An dem mit Brennflüssigkeit gefüllten Behälter a, der eine verschließbare Öffnung δ besitzt,
ist an den Röhren c der Brenner d angebracht. Derselbe besitzt das Luftröhrchen e,
über welches zur Verhinderung des Auslaufens der Brennflüssigkeit das Röhrchen f gesteckt
ist. Auf dem Röhrchen f sitzt der Docht g (s. Fig. 3). In dem Röhrchen c befindet sich
eine Kugel h, die bei Schrägstellen des Behälters sich gegen die öffnung i des Röhrchens
c legt und einen Austritt der Brennflüssigkeit verhindert. Im Röhrchen c ist außerdem der Hahn k angebracht. Oberhalb
des Brenners d ist an einem Bock / drehbar die Rinne m angebracht, welche zur Aufnahme
der Siegellackstange dient. An dem vorderen Ende der Rinne m ist der Heizbehälter
η angebracht, der mit der Öffnung 0
versehen ist, an welche sich die Ablaufrinne p anschließt. Die Rinne zur Aufnahme der
Siegellackstange ist zugleich als Griff q ausgebildet, der hohl ist und in dem die Feder r
lagert, die gegen die Platte s einer verschiebbaren Stange t anliegt. Die Stange t drückt
gegen die eingelegte Siegellackstange und schiebt sie gegen die Querleiste u im Heizbehälter
n. Um die von dem Brenner d entwickelte Hitze auf den Heizbehälter zu konzentrieren,
ist dieser mit einem Rand ν versehen.
Die Handhabung der Vorrichtung ist folgende:
Die Siegellackstange wird in die Rinne m eingelegt, so daß die Stange t mit ihrem Ende
gegen die Siegellackstange anliegt. Der Brenner wird daraufhin angezündet und der Siegellack
aufgelöst. Ist der Heizbehälter η mit Siegellack gefüllt, so kann man, falls eine
weitere Auflösung des Siegellacks vorerst nicht gewünscht wird, die Siegellackrinne um den
Bolzen % drehen und den flüssigen Siegellack
ίο ausgießen. Soll mehr Siegellack flüssig gemacht werden, so dreht man die Siegellackrinne
wieder zurück, so daß der Heizbehälter oberhalb der Flamme steht. Der Behälter a
besitzt zweckmäßig Füße w.
Beim Ausgießen des Siegellacks aus dem Heizbehälter m ist ein Schrägstellen der Vorrichtung
erforderlich. Um ein Ausfließen der Brennflüssigkeit aus dem Docht zu verhüten, ist das Kugelventil h angebracht. Die Kugel
läuft beim Schrägstellen vor die öffnung und verschließt diese.
An Stelle des Kugelventils kann auch eine beliebige andere Einrichtung, Anordnung und
Ausbildung des Brenners vorgesehen sein, durch welche im schräg gehaltenen Zustande
ein zu starker Ausfluß der Brennflüssigkeit aus dem Vorratsbehälter und eine Vergrößerung
der Flamme vermieden wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zum Erwärmen und Aufgießen von Siegellack, bei der unter einem drehbar angeordneten Behälter für eine Siegellackstange eine mit einer Brennflüssigkeit beschickte Heizvorrichtung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Siegellackstange mit ihrem vorderen Ende in einen durch die Heizvorrichtung erwärmten Heizbehälter mit Auslaufrinne ragt und die Heizvorrichtung so ausgebildet ist, daß im schräg gehaltenen Zustande ein Ausfluß der Brennflüssigkeit aus dem Vorratsbehälter nicht eintreten kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE264228C true DE264228C (de) |
Family
ID=521560
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT264228D Active DE264228C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE264228C (de) |
-
0
- DE DENDAT264228D patent/DE264228C/de active Active
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