DE264136C - - Google Patents
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- DE264136C DE264136C DENDAT264136D DE264136DA DE264136C DE 264136 C DE264136 C DE 264136C DE NDAT264136 D DENDAT264136 D DE NDAT264136D DE 264136D A DE264136D A DE 264136DA DE 264136 C DE264136 C DE 264136C
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- dental arch
- feed roller
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- 210000002455 dental arch Anatomy 0.000 claims description 9
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 2
- 238000007373 indentation Methods 0.000 description 7
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H20/00—Advancing webs
- B65H20/02—Advancing webs by friction roller
- B65H20/04—Advancing webs by friction roller to effect step-by-step advancement of web
Landscapes
- Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 8/. GRUPPE
ERNST WETZEL in HAINICHEN i. Sa.
von Stoffbahnen mittels Zahnbogens.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Juni 1912 ab.
Mit Hilfe der auf der Zeichnung veranschaulichten Vorrichtung wird es ermöglicht,
Stoffbahnen, vorzugsweise Gewebe, selbsttätig stückweise auf einen Tisch zu legen, damit
die Prüfung auf Fehlerlosigkeit vorgenommen werden kann. Dabei kann gleichzeitig das
Messen und Zusammenlegen des Warenstückes mit vorgenommen werden.
Es sind zwar schon Vorrichtungen zum Vorlegen der zu prüfenden Stoffe bekannt, aber
diese Vorrichtungen ergeben entweder keinen selbsttätigen zeitweisen Stillstand in der Bewegung,
oder, wenn solcher bewirkt wird, so sind vielteilige Einrichtungen angewendet, bei
denen ein Gewichts- oder Federzug zu überwinden ist. Man hat auch, und zwar an
Querschneidemaschinen, einen Zahnbogen zum stückweisen Vorschub der Stoffbahn schon
verwendet. Diese Anordnung des Zahnbogens ist aber für Vorrichtungen zum Prüfen und
Messen nicht zuverlässig, weil der sichere Eingriff des Zahnbogens in das Zahnrad nicht
gewährleistet ist.
Bei der neuen Antriebsvorrichtung ist die Vorschubwalze aufs einfachste selbst gegen die
kleinste Vor- und Rückbewegung während des Durchsehens eines Warenstückes gesichert.
Die Vorrichtung ist folgende:
Mit dem durch den Zahnbogen 11 zeitweise getriebenen Zahnrad 1, welches die Vorschubwalze 2 dreht, sind zwei Sperrscheiben 3 und 4 verbunden. In die Einbuchtung 5 der Sperrscheibe 3 greift eine Klinke 7 und in die Einbuchtung 6 der Sperrscheibe 4 eine Klinke 8 ein. Die Klinken 7 und 8 sitzen auf Bolzen, die am Gestell befestigt sind. Die Klinke 7 legt durch ihr Gewicht oder durch Feder selbsttätig ein, sobald die Einbuchtung 5 unter sie zu stehen kommt und vermeidet dadurch das Zurückdrehen der Vorschubwalze, während die Klinke 8 dadurch, daß sie bei der gewünschten Stellung der Walze 2 in die Einbuchtung 6 fällt, die Weiterdrehung der Walze 2 unmöglich macht.
Die Vorrichtung ist folgende:
Mit dem durch den Zahnbogen 11 zeitweise getriebenen Zahnrad 1, welches die Vorschubwalze 2 dreht, sind zwei Sperrscheiben 3 und 4 verbunden. In die Einbuchtung 5 der Sperrscheibe 3 greift eine Klinke 7 und in die Einbuchtung 6 der Sperrscheibe 4 eine Klinke 8 ein. Die Klinken 7 und 8 sitzen auf Bolzen, die am Gestell befestigt sind. Die Klinke 7 legt durch ihr Gewicht oder durch Feder selbsttätig ein, sobald die Einbuchtung 5 unter sie zu stehen kommt und vermeidet dadurch das Zurückdrehen der Vorschubwalze, während die Klinke 8 dadurch, daß sie bei der gewünschten Stellung der Walze 2 in die Einbuchtung 6 fällt, die Weiterdrehung der Walze 2 unmöglich macht.
Nach jeder Umdrehung des Zahnrades 1, an der ■ die Scheiben 3 und 4 gemeinsam' teilnahmen,
fällt zunächst also Klinke 8 in die Einbuchtung 6, die Scheiben 3 und 4 drehen sich
noch weiter, bis die vorstehende Kante 9 der Einbuchtung 6 an die Klinke 8 anstößt und
dadurch die Weiterdrehung begrenzt i?t, in dieser Stellung fällt dann plötzlich Klinke 7
in die Einbuchtung 5 der Scheibe 3 und legt sich vor die Kante 10.
Dadurch ist nun die Welle und damit die Vorschubwalze 2 auch gegen jede Zurückdrehung
gesichert. Diese Feststellung der Vorschubwalze 2 erfolgt in dem Augenblick, wo der letzte Zahn des Zahnbogens 11 das
Zahnrad 1 verlassen hat, und damit hierbei ein ruhiger, sicherer Stillstand erfolgt, sind
neben den letzten Zähnen sowohl am Zahnbogen 11, wie am Zahnrad 1 breite Mitnehmer
12 bzw. 13 in Zahnform angebracht. Genau so ist neben dem letzten -Zahn des Bogens
11 ein Mitnehmer 14, wie neben dem Angriffzahn
des Rades 1 ein Mitnehmer 15 in Zahnform angeordnet, um einen sicheren Ein-
griff zu gewährleisten. Erforderlich ist jetzt noch, daß die Klinke 8, welche die Scheibe 4
am Vorwärtsgang hindert, vor Beginn der er-
. neuten Drehung des Zahnrades 1 ausgehoben wird, und dies geschieht durch eine N;isc 16,
die seitlich am Zahnbogen 11 sitzt. Da der Bogen sich fortwährend dreht, so kommt
während des Stillstandes des Rades 1 die Nase 16 aus der Stellung nach Fig. 4 in die Stellung
nach Fig. 1 und hebt dabei den Arm 17, der mit der Klinke 8 ein Ganzes bildet, zur
Seite, so daß dadurch auch Klinke 8 die Scheibe 4 freigibt und Rad 1, vom Zahnbogen
11 getrieben, wieder einmal eine Umdrehung machen kann.
Mit Hilfe der neuen Feststellvorrichtung und Auslösevorrichtung, wie des sicheren Ein-
und Ausgriffes der Räder, ist es möglich, die zu prüfenden und zu messenden Stoffbahnen
auf das Genaueste selbst bei großen Längen zu bewegen und stillzustellen, so daß jeder
Längenunterschied ausgeschlossen und Verzögerung durch Nichteingriff der Räder vermieden
ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Fördervorrichtung für Maschinen zum selbsttätigen, stückweisen Vorlegen und Messen von Stoffbahnen mittels Zahnbogens, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem die Vorschubwalze (2) treibenden Zahnrad (1) zwei Sperrungen (5 und 6) verbunden sind, in welche Klinken (7) und (8) derart getrennt eingreifen, daß die eine Klinke (8) gegen die Weiterdrehung sichert, während im gleichen Augenblick die Klinke (7) einlegt und gegen Rückdrehung sichert, wobei Klinke (8) selbsttätig wieder ausgehoben wird, sobald der Zahnbogen (11) mit seinen Zähnen das Rad (1) wieder erfaßt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE264136C true DE264136C (de) |
Family
ID=521479
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT264136D Active DE264136C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE264136C (de) |
-
0
- DE DENDAT264136D patent/DE264136C/de active Active
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