DE264107C - - Google Patents
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- DE264107C DE264107C DENDAT264107D DE264107DA DE264107C DE 264107 C DE264107 C DE 264107C DE NDAT264107 D DENDAT264107 D DE NDAT264107D DE 264107D A DE264107D A DE 264107DA DE 264107 C DE264107 C DE 264107C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B1/00—Producing shaped prefabricated articles from the material
- B28B1/04—Producing shaped prefabricated articles from the material by tamping or ramming
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Ceramic Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE SOa. GRUPPE
AMANDUS HAGEN in TROISDORF, Rheinl.
Die Erfindung betrifft eine Hubvorrichtung für Stampfmaschinen zur Herstellung von Zementplatten
u. dgl., bei welcher der Stempel unter Vermittlung einer lose auf der Antriebswelle
sitzenden Seil- oder Kettenscheibe durch selbsttätiges Kuppeln dieser Scheibe mit der
sich ständig drehenden Antriebswelle gehoben wird und nach Erreichung einer gewissen
Höhe durch Entkuppeln der Seilscheibe wieder
ίο fällt.
Es ist nun zwar bereits eine Stampfmaschine dieser Art bekannt, bei welcher die
Kupplung der Seilscheibe mit dem Antriebe, wie bei dem Erfindungsgegenstande unter Vermittlung
eines unter Federdruck einrückbaren Kupplungsgliedes erfolgt, welches auf der Antriebswelle
verschiebbar, jedoch nicht drehbar gelagert ist. Das Entkuppeln erfolgt jedoch bei dieser bekannten Stampfmaschine unter
Vermittlung eines durch ein Daumenrad auf der Hauptantriebswelle sitzenden beeinflußten
zweiarmigen Hebels. Beim jedesmaligen Auftreffen des die Ausrückung herbeiführenden
Daumens auf den zweiarmigen Hebel sind aber starke Stöße und großes Geräusch nicht
zu vermeiden. Auch läßt sich die Hubhöhe bei dieser bekannten Vorrichtung nicht einstellen,
was aber erforderlich ist, wenn verschieden großer Druck erreicht werden soll.
Der verschieden starke Druck ist aber nötig, sowohl zur Herstellung verschieden starker
Platten oder als auch bei Verarbeitung verschiedenartigen Stampfgutes.
Gemäß der Erfindung soll nun zunächst ein sanftes und möglichst geräuschloses Entkuppeln
der Seilscheibe dadurch erreicht werden, daß das Ausrücken der Kupplungsteile unter Vermittlung eines letztere angreifenden
Kniehebelgelenkes erfolgt, welches von einer Anschlagstange so bewegt wird, daß durch
Strecken des Gelenkes die Kupplung ausgelöst und die Anschlagstange von einer Sperrklinke
so lange in der die Ausrückung veranlassenden Stellung gehalten wird, bis ein weiterer am
Stampfer angebrachter Anschlag die Sperrklinke außer Eingriff mit der die Kupplung
beeinflussenden Anschlagstange bringt, wodurch das Kniehebelgelenk in seine ursprüngliche
Lage zurückkehrt und die Kupplung wieder eingerückt wird.
Da ferner der am Stampfer befindliche Anschlag verstellbar ist, kann auch die Hubhöhe
des Stampfers innerhalb genügend weiter Grenzen beliebig verstellt werden.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar in
Fig. ι in einer Seitenansicht, in
Fig. 2 in einer Vorderansicht, teilweise im Schnitt, und in
Fig. 3 in einer hinteren Ansicht.
Es ist ι die Stampfform und 2 der Stempel, welcher seitlich am Stampf maschinengestell
geführt wird und an einem Riemen 3 hängt. Der Riemen 3 ist oben an einer auf der Welle 4 lose drehbaren Scheibe 5 befestigt.
Die Scheibe 5 hat beiderseits kegelförmige
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Aussparungen, in deren eine der auf der Welle 4 in achsialer Richtung verschiebbare
Kegel 7 eingreift. Die dem Kegel 7 zugekehrte Aussparung ist noch mit einer Nute
versehen, in welche ein am Kegel 7 befindlicher Keil eingreift. Eine zwischen einem Stellring
und dein Kegel 7 eingeschaltete Feder drückt ständig gegen den Kegel 7. Um die Feder
außer Wirkung zu setzen, ist in dem Kegel 7 eine Ringnut angebracht, in welche ein
Schleifring eingreift, an den ein Kniehebel 8 angelenkt ist. Das Kniehebelgelenk 8 ist bei 9
gelagert und drückt bei seiner gestreckten Lage den Keil des Kegels 7 aus dem Bereich
der Nute der Scheibe 5. Die mit Konus versehene Scheibe 6 sitzt fest auf der Welle 4, beeinflußt
jedoch bei ihrer Drehung die Scheibe5 nicht. 10 bezeichnet eine Anschlagstange, die
mit ihrem oberen Ende das Gelenk 8 angreift.
In dieser Stange ist eine Kerbe 11, in welche
unter Wirkung einer Zugfeder eine Sperrklinke 12 einspringen kann. An dem Stampfer
oder Stempel 2 ist eine Stange 13 befestigt, die an ihrem oberen Ende geführt ist, während an
ihrem unteren Ende ein verstellbarer Anschlag 14, der zum Anheben der Anschlagstange 10
dient, befestigt ist. An dem oberen Ende der Stange 13 sitzt eine Nase 15, welche die Klinke
12 aus der Kerbe 11 der Stange 10 entfernt.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Nachdem der Antriebsriemen auf die Festscheibe gerückt ist, dreht sich die Welle 4. Da
die Feder den Kegel 7 in die ihm zugekehrte Aussparung der Scheibe 5 drückt, wird letztere,
sobald die auf dem Kegel 7 befindliche Nase in die Nut der Scheibe 6 springt, von
dem sich mit der Welle drehenden Kegel 7 mitgenommen. Hierdurch wickelt sich der
Riemen-3 auf die Scheibe 5 auf und hebt hierbei den Stempel 2 hoch. Gleichzeitig mit dem
Stempel 2 hebt sich auch die Stange 13 bis der Anschlag 14 die Anschlagstange 10 in die
punktierte Lage gehoben hat, wobei das Kniehebelgelenk 8 eine gestreckte Lage .einnimmt
und die Klinke 12 in die Kerbe 11 einspringt.
Durch die Streckung des Kniehebelgelenkes wird der Kegel 7 entgegen der Wirkung der
Feder aus der Scheibe herausgedrückt. Hierdurch wird die Scheibe frei und läuft unter
dem Einfluß der Schwere des Stempels zurück, 'wobei sich das Stampferseil abwickelt und der
erste Schlag erfolgt.
Während des Niederganges des Stempels 2 wird die Hubstange 10 von der Klinke 12 in
der angehobenen Stellung gehalten, wodurch das Gelenk 8 gestreckt bleibt und die Kupplung
nicht einspringen kann. Hat aber der Stempel beinahe seinen tiefsten Punkt erreicht, so
wird die Klinke 12 allmählich durch den an der Stange 13 befindlichen Keilanschlag 15 aus
der Kerbe 11 herausgedrückt, so daß im
Augenblick des Aufschlagens des Stempels die Stange 10 ganz ausgelöst ist und das Gelenk
einknickt, wodurch, da die Scheibe 7 weiterläuft, ihre Nase in die Scheibe 5 wieder einspringt.
Auf diese Weise wird die Kupplung wieder eingerückt und es findet ein Anheben .des Stempels statt. Dies wiederholt sich so
lange, bis das Stampfgut die nötige Festigkeit hat.
Der Anschlag 14 ist zu dem bereits angegebenen Zweck auf der Stange 13 verstellbar
und wird, je nachdem er höher oder tiefer eingestellt wird, die Entkupplungsvorrichtung
früher oder später in Tätigkeit setzen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Stampferantrieb für Stampfmaschinen zur Herstellung von Platten aus Zement o. dgl. mit lose auf der Antriebswelle sitzender und durch eine selbsttätige Kupplung zwecks Anhebens des Stampfers fest· mit ihr zu verbindender Seil- oder Riemenscheibe, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausrücken der Kupplung unter Vermittlung eines an den verschiebbaren Kupplungsteil (7) angelenkten Kniehebels (8) durch einen Anschlag (14) erfolgt, welcher verstellbar auf einer mit dem Stampfer selbst fest verbundenen Stange (13) sitzt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.Serum, gedrückt in der reichsdruckerei.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE264107C true DE264107C (de) |
Family
ID=521454
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT264107D Active DE264107C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE264107C (de) |
-
0
- DE DENDAT264107D patent/DE264107C/de active Active
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