DE264107C - - Google Patents

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DE264107C
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tamper
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B1/00Producing shaped prefabricated articles from the material
    • B28B1/04Producing shaped prefabricated articles from the material by tamping or ramming

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE SOa. GRUPPE
AMANDUS HAGEN in TROISDORF, Rheinl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. März 1911 ab.
Die Erfindung betrifft eine Hubvorrichtung für Stampfmaschinen zur Herstellung von Zementplatten u. dgl., bei welcher der Stempel unter Vermittlung einer lose auf der Antriebswelle sitzenden Seil- oder Kettenscheibe durch selbsttätiges Kuppeln dieser Scheibe mit der sich ständig drehenden Antriebswelle gehoben wird und nach Erreichung einer gewissen Höhe durch Entkuppeln der Seilscheibe wieder
ίο fällt.
Es ist nun zwar bereits eine Stampfmaschine dieser Art bekannt, bei welcher die Kupplung der Seilscheibe mit dem Antriebe, wie bei dem Erfindungsgegenstande unter Vermittlung eines unter Federdruck einrückbaren Kupplungsgliedes erfolgt, welches auf der Antriebswelle verschiebbar, jedoch nicht drehbar gelagert ist. Das Entkuppeln erfolgt jedoch bei dieser bekannten Stampfmaschine unter Vermittlung eines durch ein Daumenrad auf der Hauptantriebswelle sitzenden beeinflußten zweiarmigen Hebels. Beim jedesmaligen Auftreffen des die Ausrückung herbeiführenden Daumens auf den zweiarmigen Hebel sind aber starke Stöße und großes Geräusch nicht zu vermeiden. Auch läßt sich die Hubhöhe bei dieser bekannten Vorrichtung nicht einstellen, was aber erforderlich ist, wenn verschieden großer Druck erreicht werden soll.
Der verschieden starke Druck ist aber nötig, sowohl zur Herstellung verschieden starker Platten oder als auch bei Verarbeitung verschiedenartigen Stampfgutes.
Gemäß der Erfindung soll nun zunächst ein sanftes und möglichst geräuschloses Entkuppeln der Seilscheibe dadurch erreicht werden, daß das Ausrücken der Kupplungsteile unter Vermittlung eines letztere angreifenden Kniehebelgelenkes erfolgt, welches von einer Anschlagstange so bewegt wird, daß durch Strecken des Gelenkes die Kupplung ausgelöst und die Anschlagstange von einer Sperrklinke so lange in der die Ausrückung veranlassenden Stellung gehalten wird, bis ein weiterer am Stampfer angebrachter Anschlag die Sperrklinke außer Eingriff mit der die Kupplung beeinflussenden Anschlagstange bringt, wodurch das Kniehebelgelenk in seine ursprüngliche Lage zurückkehrt und die Kupplung wieder eingerückt wird.
Da ferner der am Stampfer befindliche Anschlag verstellbar ist, kann auch die Hubhöhe des Stampfers innerhalb genügend weiter Grenzen beliebig verstellt werden.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar in
Fig. ι in einer Seitenansicht, in
Fig. 2 in einer Vorderansicht, teilweise im Schnitt, und in
Fig. 3 in einer hinteren Ansicht.
Es ist ι die Stampfform und 2 der Stempel, welcher seitlich am Stampf maschinengestell geführt wird und an einem Riemen 3 hängt. Der Riemen 3 ist oben an einer auf der Welle 4 lose drehbaren Scheibe 5 befestigt. Die Scheibe 5 hat beiderseits kegelförmige
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Aussparungen, in deren eine der auf der Welle 4 in achsialer Richtung verschiebbare Kegel 7 eingreift. Die dem Kegel 7 zugekehrte Aussparung ist noch mit einer Nute versehen, in welche ein am Kegel 7 befindlicher Keil eingreift. Eine zwischen einem Stellring und dein Kegel 7 eingeschaltete Feder drückt ständig gegen den Kegel 7. Um die Feder außer Wirkung zu setzen, ist in dem Kegel 7 eine Ringnut angebracht, in welche ein Schleifring eingreift, an den ein Kniehebel 8 angelenkt ist. Das Kniehebelgelenk 8 ist bei 9 gelagert und drückt bei seiner gestreckten Lage den Keil des Kegels 7 aus dem Bereich der Nute der Scheibe 5. Die mit Konus versehene Scheibe 6 sitzt fest auf der Welle 4, beeinflußt jedoch bei ihrer Drehung die Scheibe5 nicht. 10 bezeichnet eine Anschlagstange, die mit ihrem oberen Ende das Gelenk 8 angreift.
In dieser Stange ist eine Kerbe 11, in welche unter Wirkung einer Zugfeder eine Sperrklinke 12 einspringen kann. An dem Stampfer oder Stempel 2 ist eine Stange 13 befestigt, die an ihrem oberen Ende geführt ist, während an ihrem unteren Ende ein verstellbarer Anschlag 14, der zum Anheben der Anschlagstange 10 dient, befestigt ist. An dem oberen Ende der Stange 13 sitzt eine Nase 15, welche die Klinke 12 aus der Kerbe 11 der Stange 10 entfernt.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Nachdem der Antriebsriemen auf die Festscheibe gerückt ist, dreht sich die Welle 4. Da die Feder den Kegel 7 in die ihm zugekehrte Aussparung der Scheibe 5 drückt, wird letztere, sobald die auf dem Kegel 7 befindliche Nase in die Nut der Scheibe 6 springt, von dem sich mit der Welle drehenden Kegel 7 mitgenommen. Hierdurch wickelt sich der Riemen-3 auf die Scheibe 5 auf und hebt hierbei den Stempel 2 hoch. Gleichzeitig mit dem Stempel 2 hebt sich auch die Stange 13 bis der Anschlag 14 die Anschlagstange 10 in die punktierte Lage gehoben hat, wobei das Kniehebelgelenk 8 eine gestreckte Lage .einnimmt und die Klinke 12 in die Kerbe 11 einspringt.
Durch die Streckung des Kniehebelgelenkes wird der Kegel 7 entgegen der Wirkung der Feder aus der Scheibe herausgedrückt. Hierdurch wird die Scheibe frei und läuft unter dem Einfluß der Schwere des Stempels zurück, 'wobei sich das Stampferseil abwickelt und der erste Schlag erfolgt.
Während des Niederganges des Stempels 2 wird die Hubstange 10 von der Klinke 12 in der angehobenen Stellung gehalten, wodurch das Gelenk 8 gestreckt bleibt und die Kupplung nicht einspringen kann. Hat aber der Stempel beinahe seinen tiefsten Punkt erreicht, so wird die Klinke 12 allmählich durch den an der Stange 13 befindlichen Keilanschlag 15 aus der Kerbe 11 herausgedrückt, so daß im Augenblick des Aufschlagens des Stempels die Stange 10 ganz ausgelöst ist und das Gelenk einknickt, wodurch, da die Scheibe 7 weiterläuft, ihre Nase in die Scheibe 5 wieder einspringt. Auf diese Weise wird die Kupplung wieder eingerückt und es findet ein Anheben .des Stempels statt. Dies wiederholt sich so lange, bis das Stampfgut die nötige Festigkeit hat.
Der Anschlag 14 ist zu dem bereits angegebenen Zweck auf der Stange 13 verstellbar und wird, je nachdem er höher oder tiefer eingestellt wird, die Entkupplungsvorrichtung früher oder später in Tätigkeit setzen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Stampferantrieb für Stampfmaschinen zur Herstellung von Platten aus Zement o. dgl. mit lose auf der Antriebswelle sitzender und durch eine selbsttätige Kupplung zwecks Anhebens des Stampfers fest· mit ihr zu verbindender Seil- oder Riemenscheibe, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausrücken der Kupplung unter Vermittlung eines an den verschiebbaren Kupplungsteil (7) angelenkten Kniehebels (8) durch einen Anschlag (14) erfolgt, welcher verstellbar auf einer mit dem Stampfer selbst fest verbundenen Stange (13) sitzt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Serum, gedrückt in der reichsdruckerei.
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