DE2632986C3 - Verfahren zur Herstellung eines Kabels mit einer leitenden konzentrischen Mantelschicht und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines Kabels mit einer leitenden konzentrischen Mantelschicht und Vorrichtung zur Durchführung des VerfahrensInfo
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Description
können die Einzeldrähte nunmehr auch auf feste Unterlagen aufgebracht werden, ohne daß ein Aufkorben
der Drähte und ein Ablösen der konzentrischen Mantelschicht von der Unterlage befürchtet werden
muß.
Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, ein elastisch dehnbares und vorgespanntes Halteband zu verwenden.
Beschädigungen des etwa aus Kupfer bestehenden Leiterbandes sind damit vermieden, ein gleichmäßiger
und von Herst-llungstoleranzen unabhängiger Anpreßdruck
ist damit sichergestellt
Zweckmäßig ist es auch, wenn das Halteband einen kreisrunden Querschnitt aufweist. Hierdurch ist die bei
flachen Bändern bestehende Gefahr des Verdrillens vermieden, Unsicherheiten in der Führung treten nicht
auf.
Vorteilhaft kann es mitunter auch sein, das Halteband derart zuzuführen, daß seine Steigung höchstens zwei
Drittel des Durchmessers der leitenden Mantelschicht
beträgt Damit ist Halterung der Drähte gesichert.
Zur Erleichterung des Fertigungsablaufes hat es sich
weiterhin als vorteilhaft erwiesen, wenn das Halteband beim Beginn der Herstellung eines Kabels um den
Mantel des Kabels herumgewickelt wird uird seine Enden miteinander verschweißt oder verleimt werden.
Werden bei der Kabelherstellung die etwa einen konzentrischen Schutzleiter bildenden Drähte unmiüelbar
auf eine Mantelschicht aus einem thermoplastischen Material aufgebracht, dann werden die den Leiter
bildenden Drähte ohne Druck aufgebracht. Deschädigungen etwa der Isolierung eines elektrischen Kabels
sind damit vermieden.
Zur Herstellung eines derartigen Kabels dient eine Vorrichtung, bei der die Kabelseele einem ersten,
koaxial schwenkbar um die Kabelseele gelagerten, mit Führungf.organen versehenen ersten Träger zugeführt
wird, der mit abwechselnder Schlagrichtung Leiter der konzentrischen Mantelschicht zufuhrt. Koaxial zur
Kabelseele drehbar gelagert und mit einem Führungsorgan versehen ist ein zweiter Träger, um die von den
Leitern gebildete Schicht mit einem schraubenlinienförmig verlaufenden Leiterband zum umwickeln. Ferner ist
eine Führungsrolle vorgesehen, deren Drehachse entlang einer Kreisbahn um die Kabelseele drehbar ist.
und eine Antriebsvorrichtung, um den zweiten Träger und die Führungsorgane um die Kabelseele herumzudrehen.
Um nun sicherzustellen, daß die Leiterschicht satt auf der Unterlage aufliegend aufgebracht werden kann, ist
noch ein dritter, um die Kabelseele drehbar gelagerter Träger vorhanden, der Führungsrollen trägt und dessen
Antriebsvorrichtung mit den zweiten und dritten Träger so verbunden ist, daß diese die beiden Trager
beim Betrieb mit unterschiedlicher Drehzahl und/oder Drehrichtung dreh*. Die Drehachse jeder Führungsrolle
ist dabei zweckmäßig schief zur Kabelseele angeordne*.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnung erläutert In der Zeichnung zeigt
die Fig. I einen schematischen Längsschnitt durch
eine Vorrichtung zur Herstellung eines Kabels, mit zwei Führungsraüen,
die Fig.2 eine axonomelrische Ansicht eines Kabels
und
die Pig.3 einen schematischen Querschnitt durch
eine Variante einer Vorrichtung mit drei Führungsroiten.
Die in der Fig. 1 dargestellte Vorrichtung dient zur
Herstellung eines Kabels f, das in größerem Maßstab in der Fig.2 dargestellt ist. Das für Hochspannungen
vorgesehene Kabel I weist eine Kabelseele 2 mit beispielsweise drei isolierten Leitern 3 auf, die in eine
Isoliermasse 4 mit kreiszylindrischer Außenfläche eingebettet sind. Die Isoliermasse 4 ist von einem
inneren Isoliermantel 5 umhüllt. An diesen schließt eine Schicht von Leitern 6, nämlich Drähten, an, die
konzentrisch um die Kabelseele 2 herum angeordnet sind und dieser wellenförmig entlang laufen. Zur
in Verdeutlichung sind die Leiter 6 in der Fig. I nur zum
Teil und dafür mit großem Durchmesser dargestellt. Die Leiter 6 sind mit einem flachen Leiterband 7 umwickelt,
das in der Fig.2 mit etwas übertriebener Dicke gezeichnet ist und schraubenlinienförmig entlang der
Kabelseele 2 verläuft, wobei seine Steigung größer als seine Breite ist Die Steigung des Leiterbandes 7 kann
beispielsweise etwa das Vierfache der Bandbreite betragen. Die Leiter 6 und das Leiterband 7 bilden
zusammen eine leitende Mantelschicht 8. Diese ist von einem äußeren Isoliermantel 9 umhüllt.
Die Vorrichtung weist ein < f.-stell mit einer
Grundplatte i i auf. Auf dieser ist bei de Eingangsseite mindestens ein Führungsorgan 12 zum Zuführen der
Kabelseele 2 angeordnet, das etwa einen Sockel Π und
2ί Führungsrollen 14 aufweisen kann. Ferner ist bei der
Ausgar^sseite der Vorrichtung mindestens ein Transportorgan 15 vorhanden, um die Kabelseele 2 und die
leitende Mantelschicht 8 weiter zu transportieren. |edes Transportorgan 15 weist etwa einen Träger 16. Rollen
in 17 und Raupenbänder 18 auf. Die Rollesi 17 sind über ein
schematisch durch eine strichpunktierte Linie angedeutetes Getriebe 20, etwa ein Transmissionsgetriebe, mit
einer Antriebsvorrichtung 19 verbunden, die mindestens einen Motor und ein Getriebe mit mehreren Abgängen
Ji aufweist. Die Rollen 14 des Führungsorgans 12 können
ebenfalls mit der Antriebsvorrichtung 19 verbunden sein.
Die Vorrichtung weist ferner einen ersten Träger 21 auf, der durch eine eine durchgehende LängscJfnung
hi aufweisende Hülse gebildet wird und koaxial zur
Kabelseele 2 drehbar gelagert ist Der erste Träger 21 ist .int einem sich konisch verjüngenden, Längsrippen
2lb aufweisenden Führungsorgan 21a versehen, das zum Zuführen der Leiter 6 dient Die Leiter 6 werden
4i von nicht dargestellten Vorratsrollen dem Führungsorgan
21a zugeführt. Der erste Träger 21 ist mittels eines
schematisch angedeuteten Lagers 22, das in einem mit dem Gestell verbundenen Lagerblock 23 gehalten ist,
sowie weiterer, nicht dargestellter Lager gelagert. Der
in erste Träger 21 ist durch ein durch die strichpunktierte
Linie 24 angedeutetes Getriebe mit der Antriebsvorrichtung 19 verbunden und wird beim Betrieb durch
diese derart angetrieben, daß er eine periodische Hin- und F jr-Schwenkbewegung ausführt.
υ Die Vorrichtung weist einen zweiten scheibenförmigen
Träger 25 auf. .Vr mittels mindestens einrs in einem
Lagerblock 27 gehaltenen Lagers 26 koaxial drehbar zur Kabelseele 2 gelagert ist und ebenfalls eine
durchgehende Lrngsöffnung 25a aufweist, durch die der
wi erste Träger 21 und das Kabel hindurchgeführt ist Der
zweite Träger 25 ist mit mindestens einem Führungsorgan
28 versehen, das eine Stütze 29 und eine drehbar gelagerte Rolle 30 aufweist, um dem Kabel das
Leiterband 7 zuzuführen. Das Leiterband 7 wird dem
βϊ Führungsorgan 28 über nicht dargestellte Umlenkrollen
von einer ebenfalls nicht dargestellten Vorratsrolle zugeführt Der Trägef 25 weist einen Abschnitt 25b auf,
der mit einer ringförmigen Rille 25c versehen ist und
eine Transmissionsrollc bildet. Diese ist durch einen
Riemen 31 mit einer Rolle 32 verbunden, die auf einer Welle 33 sitzt. Bei der letzteren handelt es sich um eine
Abtriebswelle der Antriebsvorrichtung 19;
Die Vorrichtung weist einen dritten Träger 35 auf, der mittels eines in einem Lagerblock 37 des Gestells
gehauenen Lagers 36 koaxial drehbar zur Kabclsecle 2
gelagert ist. Der Träger 35 weist eine durchgehende Längsöffnung35a auf, durch die die Kabelsccle 2 und die
diese umhüllende, leitende Mantelschicht 8 hindurchgeführt sind. Auf dem dritten Träger 35 sind zwei
iingleirhlange Zapfen 38, 39 befestigt. Auf den freien Enden der Zapfen 38,39 ist je eine Führungsrolle 40,41
drehbar gelagert. Die beiden Führungsrollcn 40,41 sind
auf sich diametral gegenüberstehenden Seiten der Kabelsecle angeordnet und in Längsrichtung des Kabels
etwas gegeneinander versetzt. Die Drehachsen 42, 43 sind etwas schief zur Kabclseele 2. aber mindestens
annähernd parallel zueinander. Die beiden Führungsrollcn 40, 41 führen ein Halteband 44. das in einigen
Windungen schraubenlinienförmig um die leitende Mantelschichl 8 herumgewickelt ist. Das Halteband
kann durch eine elastisch dehnbare, einen vollen, kreisrunden Querschnitt aufweisende Seite gebildet sein
und aus dem unter dem Markennamen Nylon bekannten Polyamid bestehen. Der Träger 35 weist eine ringförmige
Rille 35b auf, in die ein Transmissions-Riemen 45 eingreift, der den Träger mit einer Riemenscheibe 46
verbindet. Diese sitzt drehfest auf einer Ablriebswelle 47 der Antriebsvorrichtung 19.
Im folgenden soll nun die Herstellung eines Kabels erläutert werden.
Durch das Führungsorgan 12 und die weiteren vorhandenen Führungsorgane wird der in der F i g. 1
dargestellten Vorrichtung eine Kabelseele 2 zugeführt und dann durch das Transportorgan 15 in der durch den
Pfeil 50 dargestellten Richtung weitertransportiert. Die Kabelscele 2 wird bei der Verscilstclle 50 mit der
leitenden Schicht 8 versehen. Zu diesem Zweck werden durch das Führungsorgan 21a mit wechselnder Schlagrichtung
die Leiter 6 zugeführt. Ferner wird durch das Führungsorgan 28. das mit konstanter Winkelgeschwindigkeit
auf einer Kreisbahn um die Kabelseele 2 lierumbewegt wird, das Leiterband 7 zugeführt, so daB
dieses die Leiter 6 umwickelt und an den Isoliermantel 5 der Kabelseele 2 andrückt.
Im Bereich der Verseilstelle 51 werden die Leiter 6 sowie das Leiterband 7 ferner vom endlosen Halteband
44 geführt und zusammengehalten. Der dritte Träger 35 mit den beiden Führungsrollen 40 und 41 wird dabei in
einer Drehrichlung um die Kabelseele 2 gedreht, die zur Drehrichtung des Trägers 25 entgegengesetzt ist. Das
Leiterband 7 und das Halteband 44 bilden also gegengängige Schraubenlinien. Im übrigen ist die
Drehzahl des dritten Trägers 35 etwa fünf Mal größer als diejenige des zweiten Trägers 25. Dementsprechend
ist die Steigung der vom Halteband 44 gebildeten Schraubenlinie etwa fünf Mal kleiner als diejenige des
Leiterbandes 7. Die Steigung des Haltebandes 44 beträgt vorzugsweise höchstens zwei Drittel des
Durchmessers der leitenden Mantelschicht 8. Die vom Leiterband 7 und vom Halteband 44 gebildeten
Schraubenlinien schneiden einander. Dies hat zur Folge, daß das Halteband 44 das Leiterband 7 stellenweise
überdeckt und an die Leiter 6 andrückt.
Wenn die Vorrichtung in Betrieb ist, wird das Halteband 44 bei der Führungsrolle 40 fortwährend auf
das Kabel aufgewickelt und bei der Führungsrolle 41 wieder abgewickelt. Die beiden Führungsrollen körinen
dabei frei drehen.
Die Steigung des Leiterbandes 7 ist gleich demjenigen Weg, um den die Kabelseele 2 während eines Umlaufes
des zweiten Trägers 25 vorwärtsbewegt wird. Die Steigung des Haltebandes 44 ist gleich demjenigen Weg,
den die Kabclseele 2 während eines Umlaufes des
dritten Trägers 35 zurücklegt. Die Antriebsvorrichtung 19 muß selbstverständlich so ausgebildet sein, daß die
Vorschubgeschwindigkeit des Kabels die Schwerikgcschwindigkcit
des ersten Trägers 21 und die Drehgc· schwindigkcitcn der beiden Träger 35 und 36 während
der Herstellung eines Kabels konstant bleiben oder zumindest immer das gleiche Verhältnis zueinander
aufweisen.
Das Halteband 44 ist elastisch und etwas vorgespannt, so daß es das Leiterband 7 und die Leiter 6 tinief
Vorspannung an den inneren holiermantel 5 der
Kabelsecle 2 andrückt. Das Halteband 44 besieht zweckmäßigerweise aus einem schweiß- oder klebbaren
Matcria' Am Anfang eines Herslellungsprozesses kann
dann ein Stück Band auf die Länge zugeschnitten, um den Anfang des Kabels gewickelt, über die beiden
Führungsrollcn 40, 41 geführt und bei den Enden verschweißt oder verleimt werden. Das Halteband 44 ist
dabei derart um das Kabel herumzuführen, daß seine
Sieigunp mit derjenigen Steigung übereinstimmt, die
sich nachher im Betrieb aus der Transportgcschwindigkeil des Kabels und der Drehzahl des Trägers 35 ergibt.
3b Ferner ist das Halteband 44 in so vielen Windungen um das Kabel herumzuführen, daß die 1 ange der von ihm
gebildeten Schraubenlinie auf die Anordnung der Führungsrollen 40, 41 abgestimmt ist, so daß das
Halteband auf der leitenden Mantelschicht 8 nicht rutscht.
Wenn das Halteband 44, wie erwähnt, einen kreisrunden Querschnitt aufweist, kann es schnell und
einfach um das Kabel herumgewickelt und bei den Enden verschweißt werden, ohne daß man auf die
-to Verdrehung achten muß. Ferner paßt es sich dann gut an
die Oberfläche der leitenden Mantelschicht an. Das Halteband kann jedoch ohne weiteres etwa Längsrillen
aufweisen, sonst aber rund sein. Seine zwischen den Rillen vorhandenen Flächenabschnitte sollten dann
zweckmäßigerweise immer noch Teile eines Kreiszylinders bilden, so daß das Band im wesentlichen immer
noch kreisrund ist.
Beim vorstehend beschriebenen Verfahren kann also die leitende Manlelschicht direkt auf den inneren
Isoliermantel 5 der Kabelseele aufgebracht werden Der letztere wird dabei nicht oder höchstens unwesentlich
plastisch deformiert. Das Kabel kann also hergestellt werden, ohne daß vorgängig vor der Bildung der
leitenden Mantelschicht 8 eine besondere, plastisch deformierbare Hilfs-Schicht aufgebracht wird.
Nach der Bildung der leitenden Mantelschicht 8 kann noch in üblicher Weise der äußere IsoHermanlel 9
hergestellt werden. Selbstverständlich können bei Bedarf auch noch weitere Schichten aufgebracht
werden.
Die F i g. 3 zeigt einige Elemente einer Variante einer Vorrichtung für die Herstellung eines Kabels 101. Die
Vorrichtung weist einen drehbar gelagerten dritten Träger 135 auf, auf dem drei Führungsrollen 140, 141,
\JJ S-SA. Ul k.liudl g^.ingl.1 L Jlinj, Uli« UUä l lUllbUUHU ■ ■ ■ !Ulli WlI.
Im übrigen kann die Vorrichtung etwa gleich ausgebildet sein, wie die in der F i g. 1 dargestellte Vorrichtung.
Im übrigen kann noch eine Spannrolle vorgesehen
Im übrigen kann noch eine Spannrolle vorgesehen
werden, deren Lager bewegbar gehalten ist. Durch eine
am Lager angreifende Feder kann dann eine das Halteband spannende Kraft erzeugt werden. Ferner
könnte man auch nur eine einzige Führungsrolle vorsehen, die durch eine zum Kabel schiefe Walze
gebildet ist und sich über die ganze Länge der vom Halteband gebildeten Wicklung erstreckt. Diese Ausführung
hätte allerdings den Nachteil, daß das Kabel mit
einem einseitigen Zug beaufschlagt würde.
Beim1 vorstehend beschriebenen Verfahren weisen die
vom Leiterband 7 und vom Halteband gebildeten Schraubenlinien sowohl Unterschiedliche Drehrichtuiiiigen
als auch Unterschiedliche Steigungen auf. Im Prinitip
ist jedoch schon eine dieser Bedingungen ausreichend, um zu bewirken, daß das Halteband stellenweise direkt
an den Leitern 6 Und stellenweise am Leiterband anliegt*
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Verfahren zur Herstellung eines Kabels mit einer konzentrischen, leitenden Mantelschicht, bei
dem zur Bildung der letzteren die Leiter mit wechselnder Schlagrichtung einer Verseilstelle zugeführt,
im Bereich der letzteren durch ein endloses Halteband, das in einigen schraubenlinienförmigen
Windungen um sie herumläuft, geführt und zusammengehalten werden, und bei dem die so gebildete
Kabelseele mit einem zusätzlichen Leiterband derart umwickelt wird, daß dieses schraubenlinienförmig
entlang des Kabels verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteband derart
zugeführt wird, daß es eine andere Steigung aufweist als das Leiterband, so daß es dieses stellenweise
überdeckt und an die Leiter andrückt
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß ein elastisch dehnbares und vergespanntes Halteband verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Halteband mit kreisrundem
Querschnitt verwendet wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das Halte- >~>
band derart zugeführt wird, daß seine Steigung höchstens zwei Drittel des Durchmessers der
leitenden Mantelschicht beträgt.
5. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das Halte- 1»
band beim Beginn der Herstellung eines Kabels um den Mantel ues Kabels herumgewickelt wird und
seine Enden verschweigt oder erleimt werden.
6. Verfahren nach Anspruch I oder einem der folgenden, dadurch gekenn/eic' iiet, daß die Leiter r>
beim Verseilen ohne Druck auf eine sich unter ihien befindende Isolier-Mantelschicht aufgebracht werden.
7. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch I oder einem der folgenden, bei der «>
die Kabelseele einem ersten, koaxial schwenkbar um die Kabelseele gelagerten, mit Führungsorganen
versehenen Träger zugeführt wird, der mit abwechselnder Schlagrichtung Leiter der konzentrischen
Mantelschicht zuführt, und bei der ein zweiter, -n
koaxial zur Kabelseele drehbar gelagerter, mit mindestens einem Führungsorgan versehener zweiter
Trager vorgesehen ist, um die von den Leitern gebildete Schicht mit einem schraubenlinienförmig
verlaufenden Leiterband /u umwickeln, sowie vi mindestens einer Führungsrolle, deren Drehachse
entlang einer Kreisbahn um die Kabelseele drehbar ist. und einer Antriebsvorrichtung, um den zweiten
Träger und die Führungsorgane um die Kabelseele herumzudrehen, dadurch gekennzeichnet, daß ein ">>
dritter, um die Kabelseele (2) drehbar gelagerter Träger (35,135) vorhanden ist, der die Führungsrollen
(40, 41, 140, 141, 142) trägt, und daß die Antriebsvorrichtung (19) derart ausgebildet und mit
dem zweiten und dritten Träger verbunden ist, daß <>o
sie diese beiden Träger (25,35,135) beim Betrieb mit
unterschiedlicher Drehzahl und/oder Drehrichtung dreht,
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Drehachse (42,43) jeder Führungs^ folie (40,41) schief zur Kabelseele (2) ist,
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur
Herstellung eines Kabels mit einer leitenden, konzentrischen Mantelschicht, mitunter auch Schutzleiter genannt,
bei dem zur Bildung der letzteren die Leiter mit wechselnder Schlagrichtung einer Verseilstelle zugeführt,
im Bereich der letzteren durch ein endloses Halteband, das in einigen schraubenlinienförmigen
Windungen um sie herumläuft, geführt und zusammengehalten werden und bei dem die so ^bildete
Kabelseele mit einem zusätzlichen Leiterband derart umwickelt wird, daß dieses schraubenlinienförmig
entlang des Kabels verläuft.
Bei Hochspannungskabeln ist der Mantel normalerweise mit einer metallischen, elektrisch leitenden, zum
Schutz dienenden Mantelschicht versehen. Solche leitenden Mantelschichten weisen häufig eine Schicht
von Drähten auf, die mäander- oder wellenlinienförmig
entlang des Kabels verlaufen. Diese von Drähten gebildete Schicht ist mit einem leitenden, schraubenlinienförmig
verlaufenden Band umwickelt.
Bei einem bekannten Verfahren (DE-PS 14 65 670) für die Herstellung eines solchen Kabels wird auf die
Kabelseele ein weicher, plastisch deformierbarer Hilfsmantel aufgebracht. Die zur Bildung der leitenden
Mantelschicht dienenden Drähte werden dann in den Hilfsmantel eingebettet und dadurch beim Umwickeln
des Leiterbandes gehalten. Dieser weiche, plastisch deformierbare Hilfsmantel wäre an sich für das Kabel
nicht erforderlich und dient ausschließlich als Fabrikationshilfe. Er hat daher eine beträchtliche Verteuerung
des Kabels zur Folge.
Bei einem anderen bekannten Verfahren (DE-OS 19 01 112) wird ein endloses, flaches Halteband verwendet,
das einige Male schraubenlinienförmig um die Drähte herumgewickelt ist. Das Halteband wird dabei
so geführt und um die Drähte herumgewickelt, daß es parallel zum Leiterband in der Mitte zwischen den von
diesem gebildeten Windungen verläuft. Die Führungsorgane zum Zuführen des Leiterbandes und die
Führungsnllen zum Führen des Haltebandes sind dabei
auf einem scheibenförmigen Tr.iger montiert, der koaxial zur Kabelseele drehbar gelagert ist.
Wird, wie bei dem ersten bekannten Verfahren, zur Festlegung der Einzeldrähte ein Hilfsmantel verwendet,
dann reicht diese bekannte Halterung der Drähte im Verseilpunkt aus Soll jedoch z. B. aus Kostengründen
auf einen solchen Hilfsmantel verzichtet werden, bietet dieses Verfahren keine Gewähr dafür, daß die
Einzeldrähte auf einer festen Oberfläche, etwa der Isolierung, satt aufliegen und bei den anschließenden
Arbeitsschritten nicht aufkorben und zumindestest stellenweise sich von der Oberfläche abheben.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren anzugeben, bei dem die konzentrischen
Leiterdrähte ohne Zuhilfenahme haftvermittelnder Mantelschichten fest auf die Kabelseele bzw. das
Leiterband auf die Leiter gedruckt werden und dort arretiert sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Halteband derart zugeführt wird, daß es eine
andere Steigung aufweist als das Leiterband, so daß es dieses stellenweise überdeckt und an die Leiter
andrückt.
Bei einem solchen Verfahren sind zur Festlegung der Einzeidrähte auf der Oberfläche des Kabels haftvermil·
feinde 2usätz£chichlen nicht mehr erforderlich. Neben den Materialkosten für diese Schichten kann ein
Arbeitsschritt eingespart werden, Nach der Erfindung
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