DE263295C - - Google Patents
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- DE263295C DE263295C DENDAT263295D DE263295DA DE263295C DE 263295 C DE263295 C DE 263295C DE NDAT263295 D DENDAT263295 D DE NDAT263295D DE 263295D A DE263295D A DE 263295DA DE 263295 C DE263295 C DE 263295C
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- Germany
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- press wheel
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- joint
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- tee
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- 238000009940 knitting Methods 0.000 claims description 3
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 3
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B13/00—Circular knitting machines with fixed spring or bearded needles, e.g. loop-wheel machines
- D04B13/02—Circular knitting machines with fixed spring or bearded needles, e.g. loop-wheel machines with horizontal needles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Press Drives And Press Lines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 25«. GRUPPE
FOUQUET & FRANZ in ROTTENBURG a. N.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. März 1912 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Neuerung an Rund Wirkmaschinen, die mit einem Abschlag
versehen sind, der beim Bruch eines Fadens selbsttätig abgestellt wird. Bei derartigen
Maschinen bestand der Nachteil, daß in einem solchen Fall nicht gleichzeitig auch
das Preßrad abgehoben wurde. Nun sind zwar auch schon Rundwirkmaschinen bekannt
geworden, bei denen in einem solchen Fall ein
ίο selbsttätiges Abheben des Preßrades stattfand,
indessen geschah dies nicht in Verbindung mit dem Abschlag.
Vorliegende Erfindung betrifft nun eine Einrichtung, welche Preßrad und Abschlag in
solcher Weise miteinander verbindet, daß beim Bruch eines Fadens beide Organe selbsttätig'
miteinander ausgerückt werden und stehen zu diesem Zweck durch gewisse Organe miteinander
in Verbindung. Diese Organe bestehen aus Gelenken, von denen das eine z. B. an der Kolonne lose drehbar festgehalten und das
andere etwa am Abschlaghebel angelenkt ist, sowie die Nase trägt, auf welcher wie bekannt
eine Stellschraube aufliegt. Beim öffnen des Abschlages, d. h. beim Bruch eines
Fadens, wird die Nase vermöge der Gelenkverbindung unter der Stellschraube weggezogen,
wodurch sich das Preßrad abhebt.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist auf der Zeichnung in beispielsweiser Ausführungsform näher erläutert.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist auf der Zeichnung in beispielsweiser Ausführungsform näher erläutert.
Fig. ι und 2 sind Vorderansicht und Stirnansicht
eines mit der Neuerung versehenen Abschlages.
Fig. 3 und 4 sind Draufsicht auf denselben und zeigen ihn in geschlossener und geöffneter
Stellung.
Das Preßrad α ist wie üblich am Ende eines zweiarmigen Preßhebels δ lose drehbar festgemacht,
der seinerseits um eine Achse c des Abschlaghalters d dreht und am anderen Ende
mit einer Stellschraube β versehen ist. Die Kolonne f samt Abschlagsohle p steht wie
üblich unter Wirkung der Feder g und wird durch den Abschlagabsteller h normal in Arbeitsstellung
gehalten (Fig. 3).
Die Einrichtung, welche ein selbsttätiges öffnen des Preßrades vornimmt, besteht nun
aus einer Gelenkverbindung i, k, welche als Kniegelenk arbeitet, und wobei das Gelenk i
lose drehbar an der Kolonne f festgehalten ist, während das Gelenk k um eine Achse I
drehbar an einem Ansatz m des Abschlaghalters d dreht. Das Gelenk k trägt eine abgeschrägte
Nase η, welche derart angeordnet ist, daß diese Nase die Stellschraube e beim Arbeiten
untergreift (Fig. 1), wodurch das Preßradende des Preßhebels b nach unten gedrückt
wird, welches unter Wirkung einer Feder 0 steht.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende: ,,
Bei normalem Arbeiten ist das Preßrad a durch die Nase η nach unten in Arbeitsstellung
gedrückt. Bricht nun der Faden, so wird der Abschlagabs teller h vom Furnierseur
in der üblichen Weise ausgerückt, und es drückt die Feder g die Kolonne f mit Abschlagsohle
p nach innen. Dadurch aber wird auch das Gelenk k durch das Gelenk i nach
innen geschoben (Fig. 4) und die Schraube β gleitet von der Nase η herab. Nun kann die
Feder 0 in Tätigkeit treten und hebt das Preßrad α selbsttätig an, wodurch ein weiteres
Pressen der Nadeln und ein Herabfallen der Maschen ausgeschlossen ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Rundwirkmaschine mit bei Fadenbruch selbsttätig abstellendem Abschlag, dadurch gekennzeichnet, daß Abschlag und Preßrad durch Gelenke miteinander verbunden sind, von denen das eine lose drehbar z. B. an der Kolonne festgehalten ist und beim öffnen des Abschlags ein zweites, etwa am Abschlaghalter drehbar festgehaltenes Gelenk verschiebt, das eine Nase trägt, auf welcher die übliche Stellschraube beim Arbeiten aufliegt, und die beim öffnen des Abschlages weggezogen wird, wodurch sich der unter Federwirkung stehende Preßradhebel auf der Preßradseite selbsttätig anhebt. ■ .Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE263295C true DE263295C (de) |
Family
ID=520702
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT263295D Active DE263295C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE263295C (de) |
-
0
- DE DENDAT263295D patent/DE263295C/de active Active
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