DE263242C - - Google Patents

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DE263242C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46BBRUSHES
    • A46B3/00Brushes characterised by the way in which the bristles are fixed or joined in or on the brush body or carrier
    • A46B3/08Brushes characterised by the way in which the bristles are fixed or joined in or on the brush body or carrier by clamping
    • A46B3/10Brushes characterised by the way in which the bristles are fixed or joined in or on the brush body or carrier by clamping into rings or the like

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  • Adornments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 263242 -. KLASSE 9. GRUPPE
LA SOCIETE LOCHE & ClE in PARIS.
Fassungsringen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Januar 1913 ab.
Es ist bekannt, bei auswechselbaren Einsätzen für Besen Klemmringe zu benutzen, die aus Bindfaden oder Umwickelung von Metalldrähten oder auch aus verklammerten oder gelöteten Metallbändern bestehen.
Die aus Bindfaden hergestellten Fassungen eignen sich nicht für abgeflachte Besen, so daß das Einsetzen derartiger Teile unbequem ist. Der Ersatz des Bindfadens durch Metalldrähte
ίο liefert keine besseren Ergebnisse und ist sowohl hinsichtlich der Herstellungskosten als auch der Handhabung beschwerlich.
Anderseits erlauben die mit Hilfe von verklammerten oder gelöteten Bändern hergestellten Fassungen kein genügendes Festhalten der eingeschlossenen Borsten, die sich nach kurzer Zeit lockern.
Man hat deshalb bisher auf die Benutzung metallischer Fassungsringe verzichtet, da dieselben nur aus Röhren gewisser Wandstärke hergestellt werden konnten, die der notwendigen Verbiegung des Besens zu großen Widerstand boten und deren Herstellungspreis zu groß ist.
Die Erfindung betrifft nun ein Verfahren zur Herstellung derartiger metallischer Fassungsringe für Beseneinsätze mit Hilfe eines flachen, aus Stahl getriebenen Stückes von geringer Dicke, dessen Preis geringfügig und dessen Benutzung sehr vorteilhaft ist, und das alle Vorteile der bisher benutzten Fassungen ohne deren Nachteile bietet.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι schaubildlich und im Schnitt eine durch Treiben hergestellte Kalotte, aus der der Fassungsring hergestellt wird,
Fig. 2 in ähnlicher Weise die Kalotte mit abgeschnittenem Boden;
Fig. 3 zeigt ein Verfahren zum Aufbringen des Fassungsringes auf den Beseneinsatz,
Fig. 4 einen fertigen Einsatz,
Fig. 5 eine schaubildliche Ansicht eines aus mehreren Einsätzen zusammengesetzten Besens,
Fig. 6 einen Querschnitt längs der Linie A-A der Fig. 5.
Gemäß der Erfindung wird ■ der Fassungsring für jeden auswechselbaren Beseneinsatz aus einem flachen Stück hergestellt, das aus dünnem Stahlblech in Form einer Kalotte a getrieben wird (Fig. 1). Jede so gebildete Kalotte wird sodann abgeschnitten, um den Boden b von seinem Rande abzutrennen, welch letzterer dann einen Ring α (Fig. 2) mit dünner Wand und von geringem Widerstand bildet.
Für das Aufbringen des Ringes am Kopf des Einsatzes wird die nötige Menge Reisig erfaßt und unter Zusammendrücken in eine konische Manschette c (Fig. 3) eingeschoben, deren kleiner Durchmesser gleich dem Durch-' messer des Ringes α ist. Hierauf wird der letztere auf das Reisigbündel geschoben, und zwar in einem gewissen Abstand von der

Claims (1)

  1. Endfläche. Es ist sodann nur noch nötig, den Kopf des Bündels abzuplatten, um ihm die in Fig. 4 dargestellte rechteckige Form zu geben. Hierauf werden noch die beiden schmalen Seiten des Rechteckes befestigt, während die langen Seiten bereits genügend festhalten.
    Die beiden Vorgänge der Abflachung des Kopfes und der Befestigung der beiden schmalen Seiten können gleichzeitig mit Hilfe von in geeigneter Weise geformten Zangen bewirkt werden.
    Nach der Abflachung drückt der Ring a die Reiser d genügend zusammen, um sie ein zuspannen und festzuhalten, ohne daß es möglich ist, die mittleren Borsten herauszuziehen, selbst wenn man einen kräftigen Zug auf sie ausübt. Dieses Einspannen wird noch kräftiger, wenn man die beiden schmalen Seiten des Ringes besonders festmacht. Tatsächlich biegen sich die beiden kurzen Seiten beim Andrücken der langen Seiten nach innen in der Art ein, daß sie auch unter Druck nicht mehr die ebene Form annehmen; die so gebildeten Falten dienen zum Einklemmen der Reiser und füllen die etwa noch vorhandenen Zwischenräume zwischen den Reisern und dem Ringe aus. Dieses Einbiegen der Ringwände wird unterstützt durch ihre geringe Dicke und ist bei einem aus einer Röhre gebildeten Ring ausgeschlossen.
    Nunmehr kann eine Anzahl von in beschriebener Weise gebildeten Einsätzen in einer Fassung vereinigt werden, die zweckmäßig die Form nach Fig. 5 und 6 besitzt. Diese Fassung besteht aus einem rechteckigen Kasten e, in den die Einsätze d nebeneinander eingesetzt werden, wobei sie durch Bolzen f, die durch die Fassungsringe und die Einsätze hindurchgehen, gehalten werden. Das Festschrauben der Bolzen f dient gleichzeitig zum Andrücken der Flanschen der Schachtel e gegen deren Seiten.
    Pa ten τ -Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von auswechselbaren Beseneinsätzen mit abgeflachten Fassungsringen, dadurch gekennzeichnet, daß der Fassungsring aus einem dünnen getriebenen Stahlstück hergestellt wird, das nach dem Abschneiden des Bodens als Ring über die in einer konischen Manschette festgehaltenen Reiser geschoben wird, worauf der Ring viereckig gedrückt und an die Reiser angepreßt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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