DE267740C - - Google Patents
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- DE267740C DE267740C DENDAT267740D DE267740DA DE267740C DE 267740 C DE267740 C DE 267740C DE NDAT267740 D DENDAT267740 D DE NDAT267740D DE 267740D A DE267740D A DE 267740DA DE 267740 C DE267740 C DE 267740C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D53/00—Making other particular articles
- B21D53/86—Making other particular articles other parts for bicycles or motorcycles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 267740 KLASSE Ic. GRUPPE
vDRM. FRIEDR. BOECKER PH'S SOHN & CO. und FRIEDR. KOENIG in HOHENLIMBURG i.W.
Verfahren zur Herstellung von Fahrradnaben. Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. März 1912 ab.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Fahrradnaben aus einem mittleren
rohrförmigen und zwei seitlichen kapselartigen, mit je einem Flansch versehenen Teilen, wobei
der rohrförmige Teil an seinen Stirnseiten gezahnt und mit seinen Zähnen in entsprechende
Aussparungen der Seitenteile eingeführt und die Teile so fest verbunden werden.
Die Erfindung besteht in dem besonderen
to Verfahren zur Herstellung von Rändern an den Kapseln.
Auf der Zeichnung zeigen die Fig. ι bis 5
die verschiedenen Arbeitsstadien der Herstellung der Nabe. ^
Diese geht folgendermaßen vor sich:
Der mittlere zylindrische Teil α wird auf die
entsprechende Länge von -einem blankgezogenen Rohr abgeschnitten und an den Enden mit Zähnen
ζ versehen. Die seitlichen Teile mit den Flanschen werden aus scheibenartig geschnittenem
Blech hergestellt. Diesem Arbeitsstück wird durch Stanzen zuerst die hutartige Kapselform
gegeben (Fig. 1). Zur endgültigen Formgebung dient dann ein Obergesenk, welches, wie
Fig. 2 zeigt, neben einem zylindrischen Ansatz m eine diesen umgebende kreisförmige
Nut η besitzt. Das Untergesenk hat eine geringere Tiefe, als die Höhe der Seitenwand des
vorgebildeten Hohlkörpers k beträgt, so daß sich zwischen dem durch die Vorarbeit bereits
gebildeten Flansche f und der Oberfläche des Untergesenks ein Zwischenraum befindet. Wird
nun das Obergesenk niederbewegt (Fig. 3), so wird der vorgebildete Flansch f nach unten
gedrückt, wobei das Material in der Nut η umgefaltet und der nötige vorstehende Rand r
gebildet wird. Der Ausschnitt c in der Mitte des Kapselbodens kann nach dem Stanzen oder
schon vorher hergestellt werden. Dieser Ausschnitt wird am Rande gezahnt, und ebenso
werden an den Enden des Rohres α Zähne ζ'
derart angebracht, daß diese in die Zahnlücken der Kapsel passen. Die Zähne und Zahnlücken
werden zweckmäßig prismatisch gestaltet. Sind die Teile mit den Zähnen ineinander eingesetzt,
so wird das Arbeitsstück an der Verbindungsstelle durch ein Walzwerk bearbeitet, welches
drei Walzen besitzt (Fig. 4). Das Arbeitsstück wird mit dem Kopfende auf die mittlere Walze w
gesetzt, welche so gestaltet ist, daß sie sowohl den Kapselteil als auch einen Teil des Rohres α
schließend ausfüllt. Die beiden anderen Walzen b sind der äußeren Form des Arbeitsstückes
an der Verbindungsstelle entsprechend gestaltet, so daß sie einen Teil der Kapselwand und des
Rohres beim Walzen beeinflussen. Durch die Walzen erleiden die zahn weise ineinandergreifenden
Teile allmählich eine solche Pressung, daß sie als vollständig miteinander verschmolzen
erscheinen (Fig. 5). Da die Verbindung zwischen dem Rohre α und dem rechtwinklig hierzu
stehenden Kapselboden stattfindet, und da durch das Walzen die am Rohr befindlichen Zähne in
radialer, dagegen die an der Kapsel befindlichen in achsialer Richtung gebogen werden, so ist
die Verbindung eine unlösbare.
Claims (1)
- Statt der äußeren Walzen können auch das Werkstück festhaltende Backen ,angeordnet werden, während die Walze w von beiden Seiten her unter- Drehung allmählich weiter vorbewegt wird, wodurch die Verbindung in gleicher Weise hergestellt wird.Paten τ-Anspruch:ίο Verfahren zur Herstellung von Fahrradnaben aus einem mittleren rohrförmigen und aus zwei seitlichen kapselartigen, mit Flansch versehenen Teilen, wobei der rohrförmige Teil an seinen Stirnseiten gezahnt und mit seinen Zähnen in entsprechende Aussparungen der Seitenteile eingeführt und die Teile so fest verbunden werden, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen kapselartigen Teile (k) je aus einem Stück und mit einer mittleren Öffnung (c) vom Durchmesser des Innendurchmessers des rohrförmigen Teiles (a) kalt gestanzt werden, und daß zum Fertigstanzen ein die vorgestanzte Kapsel aufnehmendes Untergesenk von solcher Tiefe, daß der Flansch der eingelegten Kapsel einen gewissen Abstand von der Oberfläche desselben besitzt, und ein an sich bekanntes. Obergesenk mit einem zylindrischen Ansatz (m) und einer diesen umgebenden ringförmigen Nut (η) benutzt wird, durch welche? beim Pressen der Flansch der Kapsel dessen Mantel gegenüber etwas versetzt und ein vorstehender Rand fr) des Kapselmantels gebildet wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE267740C true DE267740C (de) |
Family
ID=524767
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT267740D Active DE267740C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE267740C (de) |
-
0
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