DE262856C - - Google Patents

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DE262856C
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push rods
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push
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B9/00Wheels of high resiliency, e.g. with conical interacting pressure-surfaces
    • B60B9/26Wheels of high resiliency, e.g. with conical interacting pressure-surfaces comprising resilient spokes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 262856 KLASSE 63 ^. GRUPPE
Rad mit federnden Speichen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Juni 1912 ab.
Die Erfindung betrifft ein Rad mit federnden Speichen, bei welchem eine Anzahl radialer, federbelasteter Schubstangen vorhanden sind, die sich in den hohl ausgebildeten Speichen bewegen können.
Nach der Erfindung sind an den äußeren Enden der Schubstangen Zahnsegmente drehbar befestigt, die in Zahnkränze eingreifen, welche die Achse umgeben. Während der ίο Fahrt bewegen sich die Radkränze unter Spannung der Schubstangenfedern zusammen mit der Achse gegenüber der Felge, so daß die Segmente ausschwingen und die Belastung auf sämtliche Federn der Schubstangen verteilt wird. Zweckmäßig werden die Endflächen der Zahnsegmente als Hubflächen ausgebildet in solcher Weise, daß beim Abrollen auf den Zähnen der Zahnkränze die Schubstangen weiter in die Speichen hineingedrückt werden.
Fig. ι ist eine Seitenansicht eines Teiles des Rades, teilweise im Schnitt.
Fig. 2 ist die Einzeldarstellung eines Zahnsegmentes.
Fig. 3 ist eine ähnliche Ansicht wie Fig. 1, wobei die Teile sich in der Arbeitsstellung befinden.
Fig. 4 ist ein Schnitt durch die Nabe.
Das Rad besteht aus einer Felge 1, deren Rand 2 einen Reifen 3 hält, sowie aus hohlen, starr mit der Felge verbundenen Speichen 4, welche innen ein Gewinde 5 zur Aufnahme einer Mutter 6 besitzen. Diese hat eine Längsbohrung 7 zur Aufnahme der Schubstange 8 sowie des mit ihr verbundenen Kolbens 9. Eine Feder 10, deren Spannung mittels der Mutter 6 verändert werden kann, umgibt die Stange 8 und sucht den Kolben gegen die Radnabe hin zu drücken.
In der Schubstange 8 sowie im Kolben 9 sind die Längsbohrungen 12,11,13 vorgesehen. In die Bohrung 12 ist ein Stoßdämpfer 14 lose eingesetzt, der durch eine Feder 15, die sich mit ihrem anderen Ende auf die Grundfläche der Bohrung 12 aufsetzt, nach außen gedrückt wird. Diese Bewegung des Stoßdämpfers 14 nach außen wird durch einen Zapfen 16 begrenzt, welcher in den Wandungen der hohlen Stange 8 gelagert ist und durch Längsschlitze
17 des Dämpfers hindurchgeht. Das Nabenende des Kolbens 9 besitzt einen Querschlitz
18 zur Aufnahme eines Zahnsegmentes 19, das um einen das Kolbenende durchsetzenden Bolzen 20 drehbar ist. Das Segment 19 befindet sich in der Ruhelage in der in Fig. 1 veranschaulichten Stellung, in welcher es durch ein in der Längsbohrung 13 gleitendes und unter dem Druck einer Feder 22 stehendes Zwischenglied 21 gehalten wird.
Jedes der Zahnsegmente 19 besteht aus drei Zähnen 23, 24, 25, von denen die Zähne 23 und 25 an ihren Außenseiten gerade Flächen 26 besitzen, welche sich im Winkel von ungefähr 45° zur Achse des Kolbens einstellen können, wenn das Segment sich in seine äußerste Lage gedreht hat.
Die Speichen tragen an ihrem inneren Ende ein ringförmiges Gehäuse 27, das frei ver-
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schiebbar ist zwischen einem festen Flansch 28 der Nabe 29 und einem abnehmbaren Flansch 30, der mittels einer Kappe 31 auf der Nabe befestigt ist. Die die Radachse aufnehmende Nabe ist von zwei Zahnkränzen 32 und 33 umgeben, in welche abwechselnd das · Zahnsegment der einen und der nächsten Speiche eingreift.
Wenn bei Belastung des Rades die Nabe sich gegenüber dem Gehäuse 27, den Speichen und der Felge senkt (Fig. 3), so werden die jeweils in der wagerechten Mittel ebene des Rades oder nahe derselben liegenden Kolbenschubstangen 8, 9 infolge Drehung der Zahnsegmente in die Speichen hineingeschoben. Bei der Drehung der Segmente vergrößert sich der Abstand ihres Drehzapfens vom Zahnkranz und demnach auch von der Nabe. Wenn die Zahnsegmente nicht mehr weiter gedreht werden können, so treten ihre Endflächen 26 in Eingriff mit den Flanken der Zähne des Zahnkranzes, und durch die Hubwirkung kann die federnde Schubstange noch weiter in die Speiche geschoben werden. Infolge dieser Anordnung wird erreicht, daß beim Ausschwingen der Segmente die Belastung auf sämtliche Federn der Schubstangen verteilt wird. Die geschilderte Wirkung tritt mehr oder weniger bei jeder Speiche ein mit Ausnahme derjenigen, welche sich jeweils senkrecht unter der Achse des Rades befindet. Bei dieser wird die Schubstange unter der Wirkung der durch die Nabe übertragenen Last unmittelbar in die Speiche hineingeschoben, bis der Stoßdämpfer 14 sich auf die Grundfläche der hohlen Innenmutter 6 aufsetzt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Rad mit federnden Speichen, bei welchem eine Anzahl radialer, federbelasteter Schubstangen vorgesehen sind, die sich in hohl ausgebildeten Speichen bewegen können, dadurch gekennzeichnet, daß an dem inneren Ende der Schubstangen Zahnsegmente (19) drehbar befestigt sind, die in die Achse umgebende Zahnkränze (32, 33) derart eingreifen, daß während der Fahrt, bei welcher unter Spannung der Schubstangenfedern die Radkränze zusammen mit der Achse sich gegenüber der Felge bewegen, die Segmente so ausschwingen, daß die Belastung auf sämtliche Federn der Schubstangen verteilt wird.
2. Rad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Endflächen (26) der Zahnsegmente als Hubflächen ausgebildet sind, zum Zwecke, beim Abrollen auf den Zähnen der Zahnkränze (32, 33) die Schubstangen weiter in die Speichen hineinzudrücken.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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