DE2614C - Neuerungen an Kuppelungen und Wasserableitungen für Röhren - Google Patents

Neuerungen an Kuppelungen und Wasserableitungen für Röhren

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DE2614C
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H. M. WILLIAMS in London
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G5/00Couplings for special purposes not otherwise provided for
    • B61G5/06Couplings for special purposes not otherwise provided for for, or combined with, couplings or connectors for fluid conduits or electric cables
    • B61G5/08Couplings for special purposes not otherwise provided for for, or combined with, couplings or connectors for fluid conduits or electric cables for fluid conduits

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)

Description

1878.
Klasse 47.
H. M. WILLIAMS in LONDON. Neuerungen an Kupplungen und Wasserableitungen für Röhren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. März 1878 ab.
Diese Rohrkupplung ist hauptsächlich dazu bestimmt, Dampf-, Gas- oder Wasserleitungsröhren der einzelnen Wagen eines Eisenbahnzuges miteinander so zu verbinden, dafs sich die Verbindung vorkommenden falls selbstthätig löst, gleichzeitig aber der Ausflufs des Wassers, Gases oder Dampfes an der Lösungsstelle selbstthätig verhindert wird.
Diese Kupplung ist iii den Fig. 1, 2 und 3 der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
Fig. ι ist eine äufsere Ansicht der Kupplung; Fig. 2 ein senkrechter Längsschnitt, und
Fig. 3 eine äufsere Ansicht zweier Rohre, welche durch diese Kupplung miteinander verbunden sind.
Die Kupplung besteht aus zwei Haupttheilen A und B. Der Haupttheil A trägt den federnden Kupplungshaken a, während der Theil B das Ventil b enthält und auf seiner oberen Seite mit dem Vorsprunge C versehen ist. Diese beiden Theile werden in der Weise miteinander verbunden, dafs man den Theil A über die röhrenförmige Fortsetzung c des Theiles B schiebt, bis der Haken α hinter dem Vorsprung C einschnappt. Gleichzeitig stöfst der Theil A gegen die Stange d des Ventils b und öffnet dieses, so dafs die Flüssigkeit oder das Gas frei passiren kann. Bei e liegt ein Dichtungsring, welcher die Verbindungsstelle abdichtet.
Zur Verbindung zweier Röhren sind zwei solcher Kupplungen erforderlich, welche ihrerseits durch das biegsame Rohr f, Fig. 3, miteinander verbunden sind. Von dem Vorsprunge des Hakens α der einen Kupplung bis zu dem des Hakens α der anderen läuft eine Kette, die etwas kürzer ist wie das biegsame Rohr/, so dafs die beiden Kupplungen sich bei einem entsprechenden Zuge lösen, ohne dafs das Rohr / zerreifst. An dem unteren Ende der Kupplung· befindet sich die Feder D, welche nach Meinung des Erfinders bewirkt, dafs sich beide Kupplungen lösen, gleichzeitig aber das biegsame Rohr an einem Ende hält, wenn die betreffenden beiden Wagen von einander getrennt werden. Diese Schnappfeder ist an ihrem Ende schief zugebogen, so dafs sie das Rohr/ nicht unter allen Umständen festhält, sondern ausspringt, wenn hinlängliche Kraft angewendet wird. Das Rohr / steht mit seiner Mitte nach oben, so dafs sich kein Wasser in demselben ansammeln kann.
Der Wasserabieiter, welcher in Verbindung mit der soeben beschriebenen Kupplung oder auch sonstwie an Röhren Verwendung finden kann, besteht aus einem schweren Metallcylinder mit Expansionsrohr aus Messing, welches in horizontaler Richtung von dem Cylinder absteht und mit eisernen Stangen und Hebeln versehen ist, die ihrerseits die an dem äufseren Ende des Expansionsrohres und an dem Cylinderkopfe sitzenden Ventile bewegen. Diese Ventile sind geöffnet, so lange das Expansionsrohr kalt ist, werden aber selbstthätig ge schlossen, sobald das Rohr warm wird und sich infolge dessen ausdehnt. Während daher die Vorrichtung geschlossen bleibt, so lange die Heizung im Gange ist, öffnet sie sich und läfst das in der Leitung enthaltene Wasser ab, wenn die Heizung eingestellt ist und die Rohrleitung sich abkühlt. Auf diese Weise wird ein Einfrieren der Leitung und ein Platzen der Röhren wirksam vermieden.
Fig. 4 ist eine äufsere Ansicht, und
Fig. 5 ein verticaler Längenschnitt des Cylinders mit Expansionsrohr und Zubehör.
Fig. 6 ist ein Querschnitt durch den Cylinder.
A ist der Metallcylinder, B das an dem Cylinderdeckel befestigte und horizontal von demselben abstehende Expansionsrohr. An dem äufseren Ende des letzteren befindet sich das Ventil C, welches von der Feder D offen gehalten wird. Der Hebel E hat seinen Drehpunkt am Ende der bei c (Fig. 4) an dem Cylinder befestigten, an beiden Seiten des Rohres B hinlaufenden Stangen b und ist mit seinem kürzeren Arme an dem Rohre B befestigt, während er mit der an seinem längeren Arme sitzenden Regulirschraube e gegen die Feder D anliegt. Wenn sich nun das Rohr B infolge der Erwärmung ausdehnt, so drückt es den kurzen Arm des Hebels F nach aufsen, was zur Folge hat, dafs der lange Arm die Feder D nach innen drückt und das Ventil schliefst. Bei F ist das zweite Ventil, welches in der gleichen Weise wie das Ventil C eingerichtet ist und durch den mit seinem kurzen Arme an der Stange b' befestigten Hebel F1 geschlossen wird, wenn sich das Rohr B, an dessen äufserem Ende die Stange b' befestigt
ist, ausdehnt. Durch das Rohr G wird das Wasser nach dem Ableiter hingeführt.
In Fig. 6 ist der Cylinder durch die Scheidewand H in zwei Abtheilungen getheilt und mit zwei Oeffnungen II für Expansionsröhren und zwei Oeffnungen G G für Zufiufsröhren versehen. Diese Anordnung hat den Zweck, den doppelten Ableiter mit zwei Rohrsystemen, welche verschiedenen Druck haben, zu verbinden. So wird z. B. bei Eisenbahnwagen-Dampfheizung das Condensationswasser des Dampfzuleitungsrohres in einer Abtheilung gesammelt, während das Condensationswasser der ausstrahlenden Heizrohren in der anderen Abtheilung zusammenläuft.
Nach Abschlufs des Dampfes behält der schwere Cylinder Wärme genug, um das Wasser am Gefrieren zu hindern, bis es ganz ausgelaufen ist, und sollte selbst eine kleine Menge Wassers in dem äufseren Ventil gefrieren und dieses verstopfen, so bleibt immer noch das innere in Wirksamkeit.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Die oben beschriebene Rohrkupplung in der durch die Zeichnung erläuterten Zusammensetzung.
  2. 2. Der Wasserabieiter an Rohrleitungen, wie er oben beschrieben wurde und in der beiliegenden Zeichnung dargestellt ist.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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