DE48012C - Hebelanordnung an Dampfwasserableiter^ - Google Patents
Hebelanordnung an Dampfwasserableiter^Info
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16T—STEAM TRAPS OR LIKE APPARATUS FOR DRAINING-OFF LIQUIDS FROM ENCLOSURES PREDOMINANTLY CONTAINING GASES OR VAPOURS
- F16T1/00—Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers
- F16T1/02—Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers with valves controlled thermally
- F16T1/04—Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers with valves controlled thermally by expansion rods
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Temperature-Responsive Valves (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 13: Dampfkessel nebst Ausrüstung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. Januar 1889 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf solche Dampfwasserableiter, bei welchen die ungleich grofse
Ausdehnung verschiedenartiger Metalle durch Temperaturänderungen benutzt wird, um das
Oeffnen und Schliefsen des Auslafsventils zu bewirken. Die Neuerung bezweckt, einen
möglichst grofsen Hub des letzteren behufs Ausnutzung des vollen Ventilquerschnittes zu
erreichen.
Die Neuerung liegt in der Anordnung des Hebelwerkes und besteht im wesentlichen in
der Verwendung eines direct als Expansionskörper benutzten Kniehebels und eines mit
diesem federnd verbundenen Uebersetzungshebels, welcher die durch Längenänderung der
Kniehebelschenkel entstehende Bewegung vervielfacht auf das Ventil überträgt.
Auf beiliegenden Zeichnungen ist der Apparat mit der neuen Hebelanordnung in zwei verschiedenen
Ausführungen dargestellt.
G bezeichnet in allen Figuren das Gehäuse des Apparates, in welches bei E das Dampfwasser
bezw. der Dampf eintritt, a 0 b ist ein gabelförmiger, ungleichschenkliger Kniehebel,
welcher in den Punkten α und b vermittelst durchgehender Bolzen mit dem Gehäuse verbunden
ist. Zwischen den beiden Gabeln dieses Kniehebels ist ferner auf dem Bolzen a
leicht drehbar der einarmige Hebel a c angebracht, welcher mit seinem Kopfende c in
einen Schlitz des geradlinig geführten Ventilkörpers ν eingreift und durch die an dem
kurzen Schenkelpaare des Kniehebels angebrachte Feder f gezwungen wird, der Bewegung
dieses Schenkelpaares α ο zu folgen.
Seine Führung erhält der Hebel a c hierbei entweder (Fig. 1 und 2) durch den die beiden
Schenkel α ο verbindenden Steg s, gegen welchen
sich der Hebel ac anlegt, oder (Fig. 3 und 4) durch den für beide Gabeln des Kniehebels
gemeinsamen Bolzen 0, über dessen freien Mitteltheil der Hebel α c mit erweiterter
Bohrung, einen gewissen todten Gang zulassend,
übergreift.
Gehäuse und Kniehebel bestehen aus verschiedenem Material, und zwar derart, dafs sich
bei Erwärmung das Hebelwerk mehr ausdehnt als das Gehäuse. So lange nun Dampfwasser
den Apparat anfüllt, bleibt das Ventil ν geöffnet und gestattet die ungehinderte Abströmung
von E nach A. Tritt dann Dampf von höherer Temperatur hinzu, so verlängern
sich nach und nach die Schenkel des Kniehebels in gröfserem Mafse als das Gehäuse G,
wodurch das Gelenk 0 zum Ausweichen genöthigt wird. Der kurze Schenkel α ο schlägt
hierbei um einen verhältnifsmäfsig grofsen Winkel aus und nimmt vermittelst der Federy
den losen Hebel α c mit, welcher die Bewegung
nach dem Verhältnifs α c \ α ο vervielfacht auf
das Ventil überträgt und dieses auf seinen Sitz drückt.
Der Apparat kann so eingerichtet werden, dafs bei einer bestimmten Temperatur das
Ventil gerade zum Schlufs gelangt. Steigt dann die Temperatur noch höher und dehnt sich
der Kniehebel weiter, nachdem das Ventil bereits geschlossen ist, so nimmt der Hebel α c
an der weiteren Bewegung nicht Theil, indem er die Feder f leicht abhebt. ■
Beim Sinken der Temperatur bezw. erneutem Eintritt von Dampfwasser wird der
Hebel ac in entgegengesetzter Richtung von
dem Stege s bezw. dem . Bolzen ο mitgenommen und dadurch das Ventil ν geöffnet.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:ι . An Expansions - Dampfwasserableitern die Anwendung eines in beiden Endpunkten festgelegten, als Expansionskörper wirkenden Kniehebels (α ο b) in Verbindung mit einem Uebersetzungshebel (a c), welcher die Bewegung des Gelenkes ο vervielfacht auf das Ventil überträgt.An dem in Anspruch ι. gekennzeichneten Hebelwerk die elastische Verbindung des Hebels α c mit dem Kniehebel vermittelst einer Feder f, welche beim Schlufs des Ventils die Loslösung des Hebels α c von dem Kniehebel gestattet.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE48012C true DE48012C (de) |
Family
ID=323018
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT48012D Expired - Lifetime DE48012C (de) | Hebelanordnung an Dampfwasserableiter^ |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE48012C (de) |
-
0
- DE DENDAT48012D patent/DE48012C/de not_active Expired - Lifetime
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