DE36783C - Regelung der Speisung von Dampfkesseln - Google Patents

Regelung der Speisung von Dampfkesseln

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DE36783C
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DE
Germany
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steam
chamber
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valve
regulation
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Expired - Lifetime
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DENDAT36783D
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English (en)
Original Assignee
W. R. BAIRD in New-York, V. S. A., 243 Broadway
Publication of DE36783C publication Critical patent/DE36783C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D5/00Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators
    • F22D5/14Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators responsive to thermal expansion and contraction, e.g. of solid elements

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 13: Dampfkessel nebst Ausrüstung.
W. RAIMOND BAIRD in NEW-YORK (V. S. A.). Regelung der Speisung von Dampfkesseln.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. Januar 1886 ab.
In beiliegender Zeichnung wird in Fig. 1 der Apparat im Längsschnitt gezeigt. Fig. 2 zeigt perspectivisch die Ansicht eines einzelnen Theiles und Fig. 3 den Apparat in Verbindung mit einem Dampfkessel.
A ist ein Dämpf kessel, von welchem zwei Rohre ausgehen, ein Dampfrohr A2, das über dem höchsten Wasserstande, und ein Wasserrohr A1, das unter dem niedrigsten Wasserstande angebracht ist. Diese beiden Rohre münden in einen Apparat, welcher aus zwei Kammern B und C besteht. Ersteres ist oben mit der Kammer B fest verbunden, letzteres von unten in die Kammer C eingeschoben und durch eine Stopfbüchse geführt.
Die beiden Kammern B und C sind durch einen Stutzen b verbunden, ' dessen oberer Rand b1 als Ventilsitz für das Ventil D dient. Das Ventil D ist in der Weite des mit ihm fest verbundenen Rohres A1 durchbohrt. Die Führung des Ventils D ist mit tiefen Nuthen d, Fig. 2, versehen, welche in der ganzen Länge durch die Führung gehen. Das Ventil ist aus Messing oder irgend einem anderen Metall hergestellt, welches sich bei Temperaturänderungen leicht ausdehnt bezw. zusammenzieht. An der Kammer C ist ein Cylinder C1 befestigt, in welchem ein Kolben e gleitet. Der Kolben e hat eine Kolbenstange, welche aus dem Cylinder herausragt und mit Zähnen versehen ist. Mit den Zähnen greift die Zahnstange in ein Zahnrad C2 ein. Zwischen dem Kolben e und dem Deckel des Cylinders C1 befindet sich eine Schraubenfeder, welche den Kolben immer nach der Kammer C treibt.
Mit dem Zahnrade C2 ist nun eine Kesselspeisevorrichtung in irgend einer Weise in Verbindung gebracht, die in der Zeichnung fortgelassen ist. Wie in Fig. 3 gezeigt ist, wird der Apparat am Kessel so angebracht, dafs das Wasser bei dem normalen Wasserstande im Kessel über dem Ventil D steht.
Die Wirkung des Apparates ist nun folgende: Bei normalem Wasserstande wird durch den in der Kammer B befindlichen Dampf das Ventil fest auf den Ventilsitz b1 gedrückt. Mithin herrscht in der Kammer B hoher und in der Kammer C niedriger Druck. Fällt nun das Wasser im Kessel, so fällt es auch in dem Ventilrohr D, und an Stelle desselben tritt der viel heifsere Dampf aus der Kammer B. Dadurch dehnt sich aber das Ventilrohr D aus und hebt sich von seinem Sitze b1. Nun dringt der Dampf aus der Kammer B durch die Furchen d der Ventilführung in die Kammer C und erzeugt hier hohen Druck, welcher den Kolben e in dem Cylinder C1 zurückdrängt. Damit wird die Kolbenstange, welche mit Zähnen in das Zahnrad C2 eingreift, herausgeschoben und das Zahnrad C2 gedreht, wodurch dann irgend eine Speisevorrichtung in Betrieb gesetzt wird. Steigt das Wasser im Ventilrohr wieder, so zieht sich dieses zusammen und schliefst den Dampfeintritt in die Kammer B ab, die Feder treibt den Kolben e vorwärts, und die Speisevorrichtung wird wieder ausgerückt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei einem Apparat, bei welchem beim Sinken des Wasserspiegels im Dampfkessel Dampf infolge der Ausdehnung eines Ventilrohres oder dergleichen in eine Kammer C eintreten kann, die In- und Aufserbetriebsetzung der Speisevorrichtung durch Verschieben eines Kolbens mit Kolbenstange, welche mit derselben verbunden ist, in einem an der Kammer C befestigten Cylinder durch den Dampf und Zurücktreiben des Kolbens und der Kolbenstange durch eine dahinter gespannte Feder, wenn der Dampfdruck beim Steigen des Wassers im Kessel aufhört.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT36783D Regelung der Speisung von Dampfkesseln Expired - Lifetime DE36783C (de)

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