DE261152C - - Google Patents

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Publication number
DE261152C
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DE
Germany
Prior art keywords
roller
scissors
rail
wave
undulating
Prior art date
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Expired
Application number
DE1912261152D
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English (en)
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Publication date
Application filed filed Critical
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Publication of DE261152C publication Critical patent/DE261152C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D1/00Curling-tongs, i.e. tongs for use when hot; Curling-irons, i.e. irons for use when hot; Accessories therefor
    • A45D1/06Curling-tongs, i.e. tongs for use when hot; Curling-irons, i.e. irons for use when hot; Accessories therefor with two or more jaws
    • A45D1/12Curling-tongs, i.e. tongs for use when hot; Curling-irons, i.e. irons for use when hot; Accessories therefor with two or more jaws of helical or zig-zag shape

Landscapes

  • Scissors And Nippers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JV*261152-KLASSE 33 c. GRUPPE
GUSTAV JÄNNERT in LEIPZIG-GOHLIS.
Ondulationsschere. Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. April 1912 ab.
Zweck der Erfindung ist, mit einem Brenneisen Haare zu ondulieren ohne jegliche manuelle Nachhilfe.
Mit den bisher gebräuchlichen Hilfsmitteln ist es nicht möglich, eine ausgesprochene Ondulation, wie sie ein tüchtiger Friseur manuell herstellt, zu erreichen.
. Auf beiliegender Zeichnung stellen dar: Fig. ι die vollständige Schere, Fig. 2 die mit der
ίο Ondulationswalze versehene obere Gabel in der Aufsicht gesehen, Fig. 3 die Kehrseite der Ondulationswalze, Fig. 4 den Schnitt durch die Ondulationswalze in der Richtung A-B, Fig. 5 den Schnitt durch die Wendevorrichtung in der Richtung C-D, Fig. .6 eine Teilansicht der Ondulationswalze von der Seite gesehen, Fig. 7 eine Marcelwelle, wie sie die den Gegenstand der Erfindung bildende Schere hervorbringt; Fig. 8 ist die Seitenansicht der Schere unter Hinweglassung der Griffe und Fig. 9 der Querschnitt durch Walze und Scherenbalken, um die Lage dieser Teile zueinander zu erläutern.
Die Ondulationsschere besteht aus einer Brennschere, die den · bereits bekannten Scheren dieser Art nachgebildet ist, jedoch mit der Änderung, daß die Schenkel der unteren Gabel α mit Rillen versehen sind, um das Haar leichter durchgleiten zu lassen. Für gewisse Zwecke (volles dichtes Haar) kann es vorteilhaft sein, auch die Schenkel der oberen Gabel b der Schere mit Rillen zu versehen.
Die obere Gabel der Schere trägt die eigentliche Ondulationsvorrichtung. Eine im Querschnitt ovale oder kreisrunde Walze c, die an ihrer den Scherengriffen zugekehrten Seite einen Ansatz d, der zum Wenden der Walze c dient, besitzt, ist auf einem Stift e frei beweglich gelagert.
Die Walze c mit ihrem Ansatz d kann auf dem Stift e mittels des Hebels f, der in die Nut g greift, sowohl vor- wie rückwärts geschoben, als" auch um ihre Achse, den Stift e, gedreht werden.
Am unteren Scherenbalken ist (bei h) eine Feder i angebracht, an der sich ein oder mehrere Zähne k (Fig. 5) befinden. Beim Aufklappen der Schere muß der Walzenansatz d an den Zähnen Widerstand finden, durch den der Ansatz d und mit ihm die Ondulationswalze c um 180c in der Pfeilrichtung (Fig. 5) gedreht wird.
Beim Zuklappen der Schere gleitet der Ansatz d über die nach oben sehr abgeflachten Zähne k hinweg, ohne sich zu drehen, und kehrt mit gewendeter Walze in seine ursprüngliche Lage zurück, um beim abermaligen öffnen der Schere wieder in die Anfangsstellung zurückzukehren. Die flache Seite des Ansatzes d findet an der Feder i so viel Widerstand, daß die Walze c in der Arbeitslage festliegt, ohne sich hin und her wenden zu können. Zweck dieser Vorrichtung ist, daß nach dem Gebrauch der einen Seite der Ondulationswalze diese sich durch das öffnen der Schere selbsttätig dreht und so die Kehrseite der Walze sofort zum Rückwärtsziehen der Haare in die Arbeitslage einstellt.
Die Ondulierwalze c ist, wie hauptsächlich Fig. 6 und 8 zeigen, auf ihren beiden Hälften verschieden gestaltet. Die eine Hälfte ist mit nach rechts geschweiften Riefen versehen, um
dem Haar beim Vorschieben der Walze c eine geschweifte Welle zu verleihen. Die andere Hälfte ist mit entgegengesetzt gerichteten Riefen ausgestattet, um beim Zurückziehen der Walze c im Haar eine entgegengesetzte Welle hervorzubringen. Nur auf diese Weise ist es möglich, eine wirkliche Ondulation herzustellen; eine ringförmige Anordnung der Riefen würde wohl eine Welle, aber niemals eine Ondulation
ίο zu Wege bringen. Durch Aufwärtsbiegen der Scherengabeln α und b läßt sich eine gesteigerte Wirkung erzielen.
Fig. 7 veranschaulicht eine sogenannte Marcelwelle, die sich dadurch von anderen Wellen unterscheidet, daß deren Scheitelhöhen nicht auf der größten Ausbuchtung bei m oder η (Fig. 7), sondern bei 0, 0' und 0" liegen und deren beiderseitige Ausbuchtungen m und η Wellentäler darstellen. Eine gute Marcelwelle soll, von Wellenberg zu Wellenberg, also von nach 0' usw. gemessen 5, mindestens aber 41Z2 cm Bogenweite besitzen.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Ondulationsschere, bei welcher zwischen zwei Gabelschenkeln eine gerippte Formschiene verschiebbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Formschiene auf beiden Seiten entgegengesetzt gerichtete Zähne besitzt und drehbar angeordnet ist, so daß die beiden Zahnseiten der Formschiene abwechselnd bei der Hin- und Herbewegung der Schiene zur Wirkung kommen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1912261152D 1912-04-02 1912-04-02 Expired DE261152C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE261152T 1912-04-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE261152C true DE261152C (de) 1913-06-18

Family

ID=518732

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1912261152D Expired DE261152C (de) 1912-04-02 1912-04-02

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE261152C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT15683U1 (de) * 2016-02-09 2018-04-15 Trade Box Llc Beheizte Haarwickelvorrichtung mit Halterungsarm

Cited By (1)

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