DE261120C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE261120C DE261120C DENDAT261120D DE261120DA DE261120C DE 261120 C DE261120 C DE 261120C DE NDAT261120 D DENDAT261120 D DE NDAT261120D DE 261120D A DE261120D A DE 261120DA DE 261120 C DE261120 C DE 261120C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- insert
- pressing
- cross
- shape
- brought
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 6
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 3
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 5
- 229920001131 Pulp (paper) Polymers 0.000 description 3
- 238000001035 drying Methods 0.000 description 3
- 239000002649 leather substitute Substances 0.000 description 3
- 238000004080 punching Methods 0.000 description 3
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 241000947840 Alteromonadales Species 0.000 description 1
- 230000002411 adverse Effects 0.000 description 1
- 238000007493 shaping process Methods 0.000 description 1
- 239000007858 starting material Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B23/00—Uppers; Boot legs; Stiffeners; Other single parts of footwear
- A43B23/22—Supports for the shank or arch of the uppers
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 261120 KLASSE 71 a. GRUPPE
Es sind bereits Verfahren zur Herstellung von Stiefelgelenkeinlagen aus Papiermasse und
ähnlichem Stoff bekannt geworden, bei denen das Ausstanzen, Pressen, Formen und Ausschärfen
der Ränder nacheinander In getrennten Arbeitsgängen mit verschiedenen Werkzeugen
und unter Veränderung des Zustandes des Ausgangsmaterials erfolgte, was einesteils sehr
viel Zeit beanspruchte und anderseits die
ίο Fertigkeit der Einlage ungünstig beeinflußte.
Gemäß der Erfindung erfolgt die Herstellung
der Einlage aus der plastischen Masse, wie Papierstoff, Kunstleder u. dgl, die vorher in
Tafelform gebracht ist, in einem einzigen Arbeitsgange, wobei die Einlage gleichzeitig
ausgestanzt, gepreßt, in die erforderliche Form gebracht und an den Rändern mit einer Ausschärfung
versehen wird, so daß die Einlage keiner weiteren Verarbeitung mehr bedarf.
Auf der Zeichnung ist die neue Einlage sowie ihr Herstellungsverfahren zeichnerisch
wiedergegeben. Fig. 1 und 2 zeigen in Draufsicht und Seitenansicht die für die Herstellung
der Einlagen in Tafelform gebrachte Papiermasse, sogenanntes Kunstleder, und Fig. 3 die
zum Ausstanzen und Pressen der Einlagen erforderlichen Stanz- und Preßstempel in tei'lweisem
Querschnitt (nach Linie C-D der Fig. 4). Fig. 4 und 5 stellen ' den Gegenstand der
Fig. 3 in teilweisem Längsschnitt (nach Linie A-B der Fig. 3) dar, und zwar sowohl vor
(Fig. 4) wie während der Preßstellung (Fig. 5).
Fig. 6 und 7 zeigen in Längsansicht bzw. in
Draufsicht die neue Einlage fertiggestellt, während Fig. 8 einige Querschnitte derselben
(nach Fig. 7) veranschaulicht.
Es bezeichnet α die tafelförmige, halbfeuchte
Papiermasse, aus der die Einlagen b, die punktiert angedeutet, mit Hilfe der Preß- und
Stanzstempel c und d ausgestanzt werden. Die Stempel geben dabei der Einlage b in der Längsrichtung
eine geschweifte Form, die von der Sprengung des später zu verwendenden Schuhoder
Stiefelleistens abhängt. Im allgemeinen wird die Einlage der in Fig. 6 in Längsansicht
und der in Fig. 8 in mehreren Querschnitten dargestellten Form entsprechen, die ihrerseits
wiederum die in Fig. 4 und 5 im Längsschnitt und in Fig. 3 im Querschnitt veranschaulichte
Gestaltung der Stempel c und d bedingt. Die neue Einlage besitzt daher in ihren sämtlichen
Querschnitten (Fig. 8) eine linsenförmige Gestalt, die ihr eine ausgiebige Festigkeit verleiht
und verhindert, daß sich die Ränder der Einlage auf der Sohle abdrücken.
Die Stempel selber müssen so beschaffen sein, daß der Rand des Oberstempels mit
dem des Unterstempels nach Art einer Beißzange zusammenwirkt und das überstehende
Material abschneiden kann.
Neben der Arbeitsersparnis (etwa 25 bis 30 Prozent), die während der Herstellung der
geschweiften Einlage durch den Fortfall des langsamen Trockenprozesses und des umständlichen
Schärfens der senkrecht gestanzten Ränder erzielt wird, liefert das neue Ver-
fahren außerdem eine der äußeren Stiefelform angepaßte, nachgiebigere und doch widerstandfähigere
Einlage, als es die nach bekannten Verfahren hergestellten sein können.
Die Erfindung ist mit gleichem Vorteil auch zur Herstellung anderer Gegenstände aus
Kunstleder usw. verwendbar. Die Vorteile bestehen besonders darin, daß durch die hydraulische
Pressung, die dem Stanzen der Masse vorausgeht, die Trocknung in den Trockenanlagen, welche bedeutende Kosten
verursacht, in Wegfall kommt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verfahren zur Herstellung von Gelenkstücken aus plastischer Masse für Schuhwerk, dadurch gekennzeichnet, daß aus der in Tafelform gebrachten plastischen Masse die Gelenkstücke gleichzeitig gepreßt, ausgestanzt und geformt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE261120C true DE261120C (de) |
Family
ID=518702
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT261120D Active DE261120C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE261120C (de) |
-
0
- DE DENDAT261120D patent/DE261120C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2940503A1 (de) | Verfahren zum herstellen von halbkreisfoermigen unterlegringen bzw. -scheiben, die einen eine drehung verhindernden vorsprung haben | |
| EP0477469A1 (de) | Verfahren für die Fertigung von Vorrichtungen zur Verbindung von Transport- oder gleichartigen Bändern, und nach diesem Verfahren hergestellte Verbindungsvorrichtungen | |
| DE2930435A1 (de) | Verfahren zum herstellen von metallagern | |
| DE1825550U (de) | Elektrischer kabelschuh. | |
| DE1760440A1 (de) | Nadel fuer Verfilzungszwecke | |
| DE261120C (de) | ||
| DE1800910A1 (de) | Werkzeug sowie Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen desselben | |
| DE909754C (de) | Verfahren zur Herstellung von mit Kontakten ausgebildeten Kontaktfedern | |
| DE3428949C2 (de) | Schere zum Ablängen eines aus einer Richt- oder Biegemaschine austretenden Teiles eines draht- oder bandförmigen Materialstranges | |
| DE576837C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Reibbelaegen | |
| DE152222C (de) | ||
| DE3207167C2 (de) | Verfahren zur Herstellung von Nähmaschinennadeln | |
| DE237248C (de) | ||
| DE285048C (de) | ||
| DE1930914A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Heftklammern | |
| DE163996C (de) | ||
| DE308899C (de) | ||
| DE10038357B4 (de) | Positionier- und Führungseinrichtung für ein Metallband | |
| DE327270C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Spaltnieten o. dgl. aus Draht | |
| DE605844C (de) | Maschine zur Herstellung von Polster- und Moebelnaegeln | |
| DE881578C (de) | Verfahren zum Herstellen von Matrizen aus haertbarem Kunstharz fuer Schnittwerkzeuge | |
| DE689149C (de) | Verfahren zur Herstellung von Naegeln, insbesondere von Polsternaegeln mit einem zweischenkligen Nagelschaft und aufgepresster Kopfplatte | |
| DE825946C (de) | Verfahren zur Herstellung von Sensen und Sicheln | |
| DE454217C (de) | Verfahren zur Herstellung von Schablonen | |
| AT155255B (de) | Stanzeisen. |