DE261120C - - Google Patents

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DE261120C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B23/00Uppers; Boot legs; Stiffeners; Other single parts of footwear
    • A43B23/22Supports for the shank or arch of the uppers

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 261120 KLASSE 71 a. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. März 1912 ab.
Es sind bereits Verfahren zur Herstellung von Stiefelgelenkeinlagen aus Papiermasse und ähnlichem Stoff bekannt geworden, bei denen das Ausstanzen, Pressen, Formen und Ausschärfen der Ränder nacheinander In getrennten Arbeitsgängen mit verschiedenen Werkzeugen und unter Veränderung des Zustandes des Ausgangsmaterials erfolgte, was einesteils sehr viel Zeit beanspruchte und anderseits die
ίο Fertigkeit der Einlage ungünstig beeinflußte.
Gemäß der Erfindung erfolgt die Herstellung
der Einlage aus der plastischen Masse, wie Papierstoff, Kunstleder u. dgl, die vorher in Tafelform gebracht ist, in einem einzigen Arbeitsgange, wobei die Einlage gleichzeitig ausgestanzt, gepreßt, in die erforderliche Form gebracht und an den Rändern mit einer Ausschärfung versehen wird, so daß die Einlage keiner weiteren Verarbeitung mehr bedarf.
Auf der Zeichnung ist die neue Einlage sowie ihr Herstellungsverfahren zeichnerisch wiedergegeben. Fig. 1 und 2 zeigen in Draufsicht und Seitenansicht die für die Herstellung der Einlagen in Tafelform gebrachte Papiermasse, sogenanntes Kunstleder, und Fig. 3 die zum Ausstanzen und Pressen der Einlagen erforderlichen Stanz- und Preßstempel in tei'lweisem Querschnitt (nach Linie C-D der Fig. 4). Fig. 4 und 5 stellen ' den Gegenstand der Fig. 3 in teilweisem Längsschnitt (nach Linie A-B der Fig. 3) dar, und zwar sowohl vor (Fig. 4) wie während der Preßstellung (Fig. 5).
Fig. 6 und 7 zeigen in Längsansicht bzw. in Draufsicht die neue Einlage fertiggestellt, während Fig. 8 einige Querschnitte derselben (nach Fig. 7) veranschaulicht.
Es bezeichnet α die tafelförmige, halbfeuchte Papiermasse, aus der die Einlagen b, die punktiert angedeutet, mit Hilfe der Preß- und Stanzstempel c und d ausgestanzt werden. Die Stempel geben dabei der Einlage b in der Längsrichtung eine geschweifte Form, die von der Sprengung des später zu verwendenden Schuhoder Stiefelleistens abhängt. Im allgemeinen wird die Einlage der in Fig. 6 in Längsansicht und der in Fig. 8 in mehreren Querschnitten dargestellten Form entsprechen, die ihrerseits wiederum die in Fig. 4 und 5 im Längsschnitt und in Fig. 3 im Querschnitt veranschaulichte Gestaltung der Stempel c und d bedingt. Die neue Einlage besitzt daher in ihren sämtlichen Querschnitten (Fig. 8) eine linsenförmige Gestalt, die ihr eine ausgiebige Festigkeit verleiht und verhindert, daß sich die Ränder der Einlage auf der Sohle abdrücken.
Die Stempel selber müssen so beschaffen sein, daß der Rand des Oberstempels mit dem des Unterstempels nach Art einer Beißzange zusammenwirkt und das überstehende Material abschneiden kann.
Neben der Arbeitsersparnis (etwa 25 bis 30 Prozent), die während der Herstellung der geschweiften Einlage durch den Fortfall des langsamen Trockenprozesses und des umständlichen Schärfens der senkrecht gestanzten Ränder erzielt wird, liefert das neue Ver-
fahren außerdem eine der äußeren Stiefelform angepaßte, nachgiebigere und doch widerstandfähigere Einlage, als es die nach bekannten Verfahren hergestellten sein können. Die Erfindung ist mit gleichem Vorteil auch zur Herstellung anderer Gegenstände aus Kunstleder usw. verwendbar. Die Vorteile bestehen besonders darin, daß durch die hydraulische Pressung, die dem Stanzen der Masse vorausgeht, die Trocknung in den Trockenanlagen, welche bedeutende Kosten verursacht, in Wegfall kommt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Gelenkstücken aus plastischer Masse für Schuhwerk, dadurch gekennzeichnet, daß aus der in Tafelform gebrachten plastischen Masse die Gelenkstücke gleichzeitig gepreßt, ausgestanzt und geformt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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