DE260784C - - Google Patents

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DE260784C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B11/00Units comprising multiple wheels arranged side by side; Wheels having more than one rim or capable of carrying more than one tyre
    • B60B11/10Emergency wheels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Ju 260784 KLASSE 63^. GRUPPE
ALEXANDRE JOSEPH ADOLPHE BRLJET in ST. DENIS, Seine, Frankr.
Diese Erfindung betrifft ein Verfahren zum
Hochheben und Befestigen eines beschädigten oder luftleeren Rades mittels einer Hilfsfeige ohne die Anwendung von Hebewinden oder anderen Hebemitteln.
Das Wesen der Erfindung besteht in der Ausrüstung der Hilfsfeige mit einem Klemmgelenk, das ermöglicht, diese Felge mit der des beschädigten Rades zu verbinden, und ίο zwar an der Kreuzungsstelle der beiden nebeneinanderstehenden Felgen. Fährt man dann den Wagen vorwärts oder rückwärts, so hebt die mit einem aufgeblasenen Reifen versehene Hilfsfeige das luftleere Rad an und zentriert !5 es, wenn die Senkrechte des Stützpunktes auf dem Boden zwischen dem Klemmgelenk und einem Stützglied an der Felge des beschädigten Rades hindurchgeht, wobei sich dieses Glied gegen den inneren Kreis der Hilfsfelge anlehnt. Diese beiden Teile dienen hier-, auf zur starren Vereinigung der beiden Felgen.
Die Zeichnung zeigt ein ausgeführtes Beispiel. Es sind
Fig. ι ein entlüftetes Rad und eine zum Heben und Zentrieren bereite Hilfsfeige,
Fig. 2 eine obere Ansicht des an der Hilfsfeige angeordneten Klemmgelenkes,
Fig. 3 ein Schnitt davon nach der Linie A-A der Fig. 2,
Fig. 4 eine vordere Ansicht,
Fig, 5 ein Teilschnitt des auf der entlüfteten Felge angebrachten Stützgliedes.
In der Fig. ι bezeichnet Jf?1 die Felge des entlüfteten Rades, dessen Mittelpunkt sich in c1 befindet, wobei der Reifen abgenommen gedacht ist. R2 bezeichnet die Hilfsfeige, die mit einem aufgeblasenen Reifen versehen ist und die ihren Mittelpunkt in c2 hat. Die beiden Felgen haben natürlich denselben Durchmesser. Die Hilfsfeige R2 trägt ein Klemmgelenk a, das in a1 angegliedert ist und die Verbindung der beiden Felgen mittels einer Greifklaue ermöglicht. Man bringt die Hilfsfeige R2 so gegen die entlüftete Felge R1, daß ihre Mittelpunkte c1 und c2 sich übereinander befinden und das Klemmgelenk α sich an der ^ Kreuzungsstelle der beiden Felgen befindet, wie Fig. ι zeigt. In einem geeigneten Punkte der beschädigten Felge R1 befestigt man das Stützglied δ.
Wenn man alsdann die Felgen R2 und R1 mittels des Gelenkes α verbindet, dessen Klaue man kräftig auf die Felge R1 drückt, so genügt es, den Wagen vorwärts (oder rückwärts) zu fahren, um die Senkrechte des Stützpunktes auf dem Boden zwischen dem Gelenk a und dem Stützglied b hindurchgehen zu lassen. In diesem Augenblick wird die Felge R1 gehoben, so daß ihr Mittelpunkt in der geometrischen Achse des Mittelpunktes der Felge R2 zu liegen kommt. Zu derselben Zeit hat sich das Stützglied b, das an der Felge R1 befestigt ist, gegen den inneren Umfang der Felge R2 angelegt und die in Strichen eingezeichnete Stellung bx angenommen, da es einen
Kreis um die Drehachse a1 des Gelenkes α beschreibt. Die Felge R1 wird so zentriert festgehalten, und es genügt zur Erlangung einer starren Vereinigung, das Glied δ mit der Felge R2 zu verbinden, entsprechend dem Gewicht des Wagens durch ein oder mehrere Befestigungsmittel, die auf dem Umfange der Felge verteilt sind.
Fig. 2 bis 4 stellen das Klemmgelenk a in
ίο einer Ausführungsform dar. Es ist an der Felge R2 mittels eines angenieteten Lagers 9 befestigt (Fig. 4) und trägt die sich drehende Achse a1 und durch ein Zwischenstück 5 eine Hülse 6, in die eine Stange 2, 4 mit einer Flügelmutter 10 paßt. Am anderen Ende der Stange 2 ist die Klaue 1 fest aufgesetzt, die man so an die Felge R1 des luftleeren Rades anpressen kann. Die Schraubenmutter 10 besitzt die Zähne ioa (Fig. 4), die durch einen Sicherheitsriegel 11 (Fig. 3) zur Verhinderung einer Lösung festgestellt werden können.
Das Stützglied b ist zum Teil ähnlich dem Gelenk a. Fig. 5 zeigt davon den Teil, der verschieden ist. Der nicht dargestellte Teil zur Linken des Schnittes B-B ist ähnlich dem entsprechenden Teile des Gelenkes a. Das Lager ga ist auf der Stange 8 befestigt, ohne sich drehen zu können, und kann in einem Stück gb endigen. Eine Klaue 12, die daran durch eine Schraubenmutter befestigt wird, dient zur weiteren Verbindung der beiden Felgen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zum Heben und Befestigen von Radfelgen an Hilfsfeigen, dadurch gekennzeichnet, daß die beschädigte Radfelge (R1J durch ein an der Hilfsfeige (R 2J sitzendes Klemmgelenk (a, a1) mit der Hilfsfeige (R2) verbunden wird, gegen die sie sich beim Vorwärts- oder Rückwärtsfahren des Wagens mit einem an ihr befestigten Stützglied (b) legt, das eine weitere Verbindung der beiden Felgen miteinander ermöglicht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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