DE214532C - - Google Patents

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DE214532C
DE214532C DENDAT214532D DE214532DA DE214532C DE 214532 C DE214532 C DE 214532C DE NDAT214532 D DENDAT214532 D DE NDAT214532D DE 214532D A DE214532D A DE 214532DA DE 214532 C DE214532 C DE 214532C
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shells
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bell
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B9/00Wheels of high resiliency, e.g. with conical interacting pressure-surfaces
    • B60B9/005Comprising a resilient hub

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63 d. GRUPPE
Federnde Radnabe. Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Oktober 1908 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine federnde Radnabe mit zwei achsial 'verschiebbaren glockenförmigen Schalen, die sich gegen einen die Radspeichen aufnehmenden Ring stützen und durch achsial angeordnete Druckfedern beeinflußt werden.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die Kanten der glockenförmigen Schalen wulstförmig ausgebildet sind und sich einer seits gegen den mit entsprechenden Ausdrehungen und Führungen versehenen Speichenring, anderseits gegen zwei achsial verschiebbare und nicht drehbare, mit als Widerlager dienenden Ausdrehungen ausgestattete Achshülsen stützen, die mit der festen Achsbüchse durch Zugfedern verbunden sind. Durch die eigenartige Ausbildung der Schalenkanten und der Achshülsen ist ein Kippen der ersteren um ihre Längsachse möglich, wodurch die Zugfedern beansprucht und damit die auftretenden Stöße vermindert werden.
Auf der Zeichnung ist
Fig. ι ein Längsschnitt durch die unbelastete Nabe,
Fig. 2 zeigt einen ähnlichen Schnitt durch die belastete Nabe.
Auf der Wagenachse 1 ist die Büchse 2 befestigt , die in ihrer Mitte einen Bundring 4 trägt, mittels dessen in einer Ringnut 5 der die Speichenenden tragende Speichenring 6 geführt wird. Auf der Achse sind weiterhin an den Keilen 3 achsial verschiebbare Achshülsen 12 gelagert, die mit ihren Fortsätzen 11 im Ruhezustande über die Achsbüchse 2 greifen. Zwischen den Achshülsen 12 und dem Speichenring 6 sind zwei glockenförmige Schalen 13 angeordnet, deren Kanten 14 und 15 wulstförmig ausgebildet sind und sich mit diesen in entsprechende Ausdrehungen 20 bzw. 18 der Achshülsen und des Speichenringes einlegen. Der letztere ■ ist mit gekrümmten Ansätzen 17 versehen, die innerhalb achsial verlaufende Führungsleisten 16 tragen. Über diese Leisten greifen die mit entsprechenden Ausnehmungen versehenen Wulste 15 der Schalen 13. In derselben Weise übergreifen die Wulste 14 die an den Achshülsen 12 vorgesehenen Führungsleisten 19, und es wird hierdurch eine Drehbewegung des Speichenringes um die Achse verhindert. Die Achsbüchse 2 trägt beiderseits einen Bundring 7, gegen welchen sich die auf Zug beanspruchten Kegelfedern 8 stützen. Die Fortsätze 11 der Achs-.hülsen 12 sind mit Vorsprüngen 11' versehen, die den Zugfedern 10 als Widerlager dienen. Die Zugfedern 8 und 10, die von den Hülsen 9 umschlossen werden, stellen die Verbindung zwischen der festen Achsbüchse 2 und den Achshülsen 12 her. Die Schalen 13 sind mit Ringangüssen 22 versehen, die den kegelförniigeii Druckfedern 21 als Widerlager dienen. Dieie legen sich mit ihren anderen Enden in Eifidrehungen 23 der Gegenscheiben 24 ein. Von diesen kann die am Achsende liegende Scheibe 24 mittels Mutter 25' und Schraubengewinde 26 verstellt werden, während die Scheibe 24 auf der anderen Seite der Achse unter Vermittelung eines stumpfkegelförmig
ausgedrehten Teiles 27 und einer weiteren Scheibe 28 sich gegen den Bund 29 der Achse legt.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Wird das Rad belastet oder wird senkrecht zur Achse auf das Rad ein Stoß ausgeübt, so kippen die Schalen 13 um ihre Längsachsen und stellen sich (Fig. 2) derart ein, daß sie sich unterhalb der Achse mit den unteren Wulsträndern 15 gegen den Speichenring 6 stützen und der Achsenmitte nähern, während sie oberhalb der Achse mit den gegenüberliegenden Wulsträndern auf den Führungsleisten 16 nach außen gleiten. Bei dieser Kippbewegung der Schalen 13 werden die Achshülsen 12 ausT einanderbewegt, wodurch die Federn 8 und 10 auf Zug, die Federn 21 hingegen auf Druck beansprucht werden.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Federnde Radnabe mit zwei achsial verschiebbaren, glockenförmigen Schalen, die sich gegen den Speichenring stützen und durch Druckfedern beeinflußt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanten (14, 15) der glockenförmigen Schalen (13) wulstförmig ausgebildet sind und sich einerseits gegen den mit entsprechenden Ausdrehungen (18) und Führungen (16,17) versehenen Speichenring (6), anderseits gegen achsial verschiebbare, gleichfalls mit Ausdrehungen (20) ausgestattete Achshülsen (12) stützen, die mit der festen Achsbüchse (2) durch Zugfedern (8,10) verbunden sind, zum Zwecke, ein Kippen der Schalen um ihre Längsachse zu ermöglichen, wodurch die Zugfedern beansprucht und damit die auftretenden Stoßkräfte vermindert werden.
  2. 2. Federnde Radnabe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die innerhalb der Schalen (13) liegenden Zugfedern (8, 10) in Hülsen (9) angeordnet sind und zwischen Bundringen (7) der festen Achsbüchse (2) und ringförmigen Vorsprüngen (11') der verschiebbaren Achshülsen (12) eingespannt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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