DE260692C - - Google Patents

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DE260692C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G51/00Conveying articles through pipes or tubes by fluid flow or pressure; Conveying articles over a flat surface, e.g. the base of a trough, by jets located in the surface
    • B65G51/04Conveying the articles in carriers having a cross-section approximating that of the pipe or tube; Tube mail systems
    • B65G51/26Stations
    • B65G51/32Stations for despatch, delivery, and transit

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Refuse Collection And Transfer (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 260692 KLASSE 81 e. GRUPPE
LAMSON-MIX & GENEST,
ROHR- UND SEILPOSTANLAGEN, G.m.b.H.
in BERLIN-SCHÖNEBERG.
und dem Abfahrtrohr.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Februar 1912 ab.
Die Erfindung betrifft eine Rohrpostkammer, die als Empfänger oder als Sender und Empfänger, gegebenenfalls auch als Durchgangsstation dienen kann und in ständiger Betriebsbereitschaft für Anlagen mit kreisendem Luftstrom oder mit Wendebetrieb verwendbar ist.
Das wesentlich Neue der Erfindung ist erstlich unter Verwendung einer an sich bekannten, zwischen dem Ankunft- und dem Abfahrtrohr bzw. dem Luftrücklaufrohr eingefügten Luftumführungsleitung die Anordnung, daß ein und dasselbe Glied, vorzugsweise ein Schieber, zugleich mit dem Schließen der Fahrrohre zwangläufig durch öffnen der Umführungsleitung der Fahrluft den Umlauf ermöglicht. Es bleibt hierbei, während die Empfangskammer zwecks Herausnahme von angekommenen Rohrpostbüchsen von der Fahrleitung abgeschlossen ist, der Weg für den Betriebsluftstrom ohne jede Unterbrechung , oder druckverzehrende Drosselung frei.
Wesentlich ist weiterhin der Anschluß der Luftumführung an den Fahrrohren in derartigern Abstande von dem Abschlußglied der Empfangskammer, daß das zwischenliegende Stück des Fahrrohres einen Luftpuffer und Aufnahmeraum für Büchsen bildet, die während der Sperrzeit der Empfangskammer zu empfangen sind.
Von besonderer Wichtigkeit sind ferner Vorkehrungen, welche verhindern, daß das als Kolbenschieber ausgebildete Abschlußglied der Fahr- und Umführungsleitungen eine etwa gerade ankommende Rohrpostbüchse beim Absperren zerquetscht oder in geschlossener Lage selbst durch sie beschädigt wird, und zwar bestehen diese Vorrichtungen aus Hebeln, welche etwas eher als der Schieber in das Rohr eintreten und, falls sie gerade auf eine ankommende Büchse treffen, Warnungssignale auslösen.
Außer diesen Einrichtungen hängt an dem alles bedienenden Hebel noch ein für die Empfangskammer vorgesehenes Luftzulaßglied, welches am Bewegungsende den vor dem öffnen der Empfangskammer nötigen Druckausgleich zwischen dieser Kammer und der Außenluft herstellt, und endlich der die Tür dieser Empfangskammer sperrende Riegel.
Dieser Riegel wird zweckmäßig rückwärts bei offener Empfangstür durch eine von dieser bewegte Klinke festgehalten, so daß der Haupthebel unbeweglich ist und nicht etwa Druckluft bei offener Kammer eingeschaltet werden kann.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Rohrpostendstelle veranschaulicht, und zwar stellen dar:
Fig. ι einen Längsschnitt durch die Endstelle,
Fig. 2 eine Seitenansicht des oberen Teils der Endstelle und
Fig. 3 einen senkrechten Schnitt durch eine Einzelheit.
Das Ankunftfahrrohr ι und das Sendefahrrohr2 münden in einer Empfangskammer 3, in der ein Weichenrohr 4 durch ein Stellwerk 5 entweder vor die Rohrmündungen oder von ihnen fort gedreht werden kann, so daß ankommende Rohrpostbüchsen entweder durch die Rohre i, 4, 2 weiterfahren oder in der Kammer 3 liegenbleiben.
In die Fahrrohre 1, 2 ist ein Schiebergehäuse 6 eingeschaltet, in welchem ein quer zu ihnen beweglicher . Kolbenschieber 7 läuft. Dieser gibt in seiner Rechtsstellung die Fahrrohröffnungen frei, in seiner Linksstellung sperrt er sie luftdicht ab. Dagegen gibt er in seiner Linksstellung den Luftdurchgang durch ein sonst verschlossenes Umlaufrohr 8 frei, das mit seinen beiden Enden in die beiden Fahrrohre 1, 2 in einem solchen Abstand vor dem Schieber 7 mündet, daß in dem zwischen dem Schieber 7 und der Einmündung des Umlaufrohres 8 befindlichen Rohrstück 9 des Fahrrohres eine Anzahl von Rohrpostbüchsen Platz findet.
Die Räume an den beiden Stirnenden des Gehäuses des Schiebers 7 sind durch ein Verbindungsrohr 10 verbunden, so daß keine die Schieberbewegung hindernden Druckunterschiede zwischen beiden Enden auftreten können.
Der Schieber 7 wird von einer durch einen Haupthebel 11 bewegten Stellwelle 12 (Fig. 2 und 3) aus mittels eines Schiebehebels 13 verschoben; dieser durchläuft nach vollendeter Verschiebung noch einen weiteren Hub, währenddessen er mit einem unteren Ringschieber 14 ein zur Außenluft führendes Rohr 15 mit einem an die Empfangskammer angeschlossenen Rohr 16 in Verbindung bringt.
In die Fahrrohre i, 2 ragen unmittelbar vor dem Schieber 7 Sicherungshebel 17 hinein, die mit dem Haupthebel 11 derart verbunden sind, daß sie, ehe noch der Schieber 7 seine Bewegung beginnt, in das Innere der Fahrrohre ι und 2 vorgeschoben werden. Es kann dann eine Rohrpostbüchse, die etwa gerade in dem Augenblick ankommt, wo der Schieber 7 die Fahrrohre halb abgeschlossen hat, also noch Luft umlaufen kann, den Schieber 7 nicht beschädigen, da sie von dem Hebel 17 aufgefangen wird. Andererseits wird, wenn gerade im Bewegungsbeginn des Hebels 17 eine Rohrpostbüchse neben ihm Hegt, diese festgehalten und der Stromkreis einer elektrischen Warnglocke 18 geschlossen; der Handhabende gibt dann durch eine kurze Rückbewegung des Haupthebels 11 die gerade festgeklemmte Büchse frei.
Die Außentür ig der Empfangskammer 3 sucht eine in einem Luftdämpfungszylinder gelagerte Feder 20 ständig in die Offenstellung zu überführen; die Tür 19 wird durch eine Riegelstange 21 zugehalten, die von der St eil welle 12 des Haupthebels 11 aus durch eine Daumenscheibe 22 und einen diese umgebenden Kurvenbügel 23 bewegt wird. Der Bügel 23 besitzt eine Kreiskurve 24, bei deren Überlaufen durch den Stelldaumen 22 er unbeeinflußt bleibt, während er beim Einhaken des Daumens 22 in eine Vertiefung 25 am Bewegungsschlusse mitgenommen wird und die Tür 19 entriegelt. ·
Durch einen Kontrakt 27 im Fahrrohr wird durch die ankommenden Rohrpostbüchsen eine Glühlampe 28 (Fig. 2) eingeschaltet, deren Aufleuchten die Ankunft der Büchsen anzeigt.
Der Haupthebel 11 vollzieht also der Reihe nach sämtliche vorzunehmenden Handgriffe in einer einzigen Bewegung, und zwar ist dies: erstens Vorschieben der Sperrhebel 17 — gegebenenfalls kurze Rückbewegung des Hebels 11 bei Ertönen der Warnglocke 18 —, zweitens Absperren der Fahrleitungen 1, 2 und öffnen der Luftumlauf leitung 8 durch Längsverschiebung des Schiebers 7, drittens Luftzulassen zur Empfangskammer 3 durch den Ringschieber 14 und viertens Entriegeln der Tür 19 mittels der Riegelvorrichtung 21 bis 25.
Die Rohrpostbüchsen können die Rohrpoststelle, da sie in den wesentlichen Teilen symmetrisch ist, in beiden Richtungen durchlaufen; abzusendende Büchsen können in jedes der beiden Fahrrohre 1 oder 2 eingelegt werden.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Rohrpostkammer mit einer Luftumführungsleitung zwischen dem Ankunftrohr und dem Abfahrtrohr, dadurch gekennzeichnet, daß das Glied (Schieber 7), das die Fahrrohre (1, 2) von der Empfangskammer (3) absperrt, zugleich zwangläufig das öffnen der Umführungsleitung (8) einleitet.
2. Rohrpostkammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umführungsleitung (8) in solchem Abstande von
■dem die Empfangskammer (3)f absperrenden Schieber (7) an die Fahrrohre (1, 2) angeschlossen ist, daß der zwischen dem , Schieber (7) und der Einmündung der Umführungsleitung (8) befindliche Teil (9) des Fahrrohrs einen Luftpuffer und Aufnahmeraum für Rohrpostbüchsen bildet, die wärend der Abschlußzeit der Empfangskammer (3) ankommen.
3. Rohrpostkammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die Fahr-
rohre vor dem Schieber (7) Sicherungshebel (17) eingeschaltet sind, die vor Beginn der Schließbewegung des Schiebers (7) in das Fahrrohr vorgeschoben werden und einerseits alle während der Schließbewegung des Schiebers (7) ankommenden Rohrpostbüchsen abfangen, andererseits beim Beginn des Schließens des Schiebers (7) ein Warnungszeichen abgeben, wenn ge
rade eine Büchse in der Bahn des Schie- 10 bers (7) liegt.
4. Rohrpostkammer nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Schluß der Absperrbewegung des Schiebers (7) und der Sicherungshebel (17) ein Luftabschluß (15) der Empfangskammer geöffnet und deren Tür (19) entriegelt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1203687B (de) * 1962-06-26 1965-10-21 Standard Elektrik Lorenz Ag Rohrpoststation zum wahlweisen Absenden, Empfangen und Passierenlassen von Rohrpostbuechsen

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